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Raffiniert kombiniert

Lichtkonzepte aus der IT

‚Smart Lighting‘ heißt das Konzept, das der Glasfaserpionier Microsens verfolgt und so neben der Gebäudeleittechnik auch die Beleuchtung vollständig in die IT-Infrastruktur moderner Gebäude integriert. Mit den Smart Building Solutions setzt das Unternehmen aus Hamm neue Akzente in Sachen Effizienz, Usability und vor allem Sicherheit.

 

LED-Leuchten werden über eine universelle, normkonforme Verkabelung nach DIN EN50173-6 mit Strom versorgt und gemanagt. Sensoren liefern Daten zu Helligkeit, Temperatur und Anwesenheit von Personen im Raum. Die Smart-Director-App regelt die Beleuchtung nach den Bedürfnissen der Anwender und sorgt neben Ergonomie und Komfort für eine höhere Energie-Effizienz. Dabei sind sowohl dezentrale Lösungen mit je einem Sensor pro Leuchte möglich als auch die besonders wirtschaftliche Versorgung vieler Leuchten mit dem Central Smart Lighting Controller. (Bild: Microsens GmbH & Co. KG)

(Bild: Microsens GmbH & Co. KG)

Die Beleuchtung ist ein fundamentaler Bestandteil des dezentralen Smart Building-Konzepts des Netzwerkspezialisten Microsens. Mit den intelligenten Micro-Switches als dezentrale Steuerungseinheiten bindet das Unternehmen Raum für Raum die gesamte Gebäudeleittechnik und Beleuchtung in die Netzwerkinfrastruktur ein. Über das Netzwerk können LEDs angesteuert und dank PoE (Power-over-Ethernet) auch mit Strom versorgt werden.

 

Digital Ceiling

LED-Leuchten stehen beispielhaft für Energieeffizienz. Mit den rund 200 Lumen pro Watt, die aktuelle Modelle erreichen, ist ihre Effizienzklasse genauso hervorragend wie ihr Image. Dadurch, dass LEDs mit Niedrigspannung arbeiten, benötigen sie keinen 230V-Anschluss und können mit PoE über das Netzwerkkabel Strom beziehen. Die Wirtschaftlichkeit der LEDs lässt sich darüber hinaus durch die Verwendung intelligenter Steuerungstechnik optimieren, laut Expertenmeinung sogar um 20 bis 30Prozent. Die Smart-Lighting-Lösung von Microsens setzt auf drei Komponenten: LEDs, Sensor und Controller. Der Controller übernimmt die Stromversorgung und die stufenlose Dimmung der LED, während der Sensor relevante Umgebungsinformationen sammelt. Das System ist in der Lage in Echtzeit auf Beleuchtungs- oder Belegungsveränderungen zu reagieren. Verlässt der Letzte den Raum – Licht aus; Schiebt sich eine Wolke vor die Sonne – Lichtstärke wird angepasst. Lichtnachführung in langen Korridoren ist ein weiteres Szenario, das hohes Energiesparpotential birgt. Insgesamt sind mit LEDs, Sensorik und intelligenter Steuerung Energieeinsparungen von bis zu 80Prozent möglich.

 

Die Smart Engine von Microsens übernimmt die Energieversorgung der Leuchten mit Power over Ethernet (PoE). (Bild: Microsens GmbH & Co. KG)

Die Smart Engine von Microsens übernimmt die Energieversorgung der Leuchten mit Power over Ethernet (PoE). (Bild: Microsens GmbH & Co. KG)

IT Sicherheitsstandards

Mit der Integration der Beleuchtung in die IT-Infrastruktur werden auch deren etablierte Sicherheitsmechanismen verfügbar. Bei konventionellen Bus-basierten Beleuchtungslösungen finden ungeschützte Protokolle bei der Kommunikation zwischen Leuchte, Sensor und Steuerungseinheit Verwendung, was ein hohes Sicherheitsrisiko birgt. Im Gegensatz dazu verläuft bei Microsens sämtlicher Datentransfer einheitlich über das sichere Internet-Protokoll (IP). Es lässt lediglich die Kommunikation von autorisierten und authentifizierten Geräten und Nutzern zu. Ein unerlaubtes und unerwünschtes Ansteuern von Geräten oder Auslesen von Informationen kann so effektiv verhindert werden. Dabei finden etablierte Sicherheitsstandards der IT wie portbasierte Zugangskontrolle, abgestimmte Nutzer-Level oder ein zentrales Sicherheitsmanagement Verwendung.

Lichtkonzepte aus der IT
Bild: Microsens GmbH & Co. KG Bild: Microsens GmbH & Co. KG


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