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Kabellose Vernetzung

Licht, das mitdenkt

Licht, das individuell auf die Nutzungsfrequenz einzelner Räume reagiert, dabei Strom spart und sich im gesamten Gebäude mit dem Smartphone steuern lässt – dieses Ziel verfolgt Zumtobel mit seiner drahtlosen Lichtsteuerung bmLink. Das System ist für ein intelligentes Gebäudemanagement ausgelegt: Sowohl bei der nachträglichen Integration als auch bei Projekten in der Planungsphase.

 (Bild: Zumtobel Lighting GmbH)

(Bild: Zumtobel Lighting GmbH)

Viel Hardware braucht es nicht und auf Kabel wird verzichtet: bmLink ist in seinem Umfang bewusst auf ein Minimum reduziert worden. Das kompatible Konzept sorgt dafür, dass das System nicht nur leicht zu installieren ist, sondern auch flexibel zu handhaben. Eigenschaften, die sich besonders dann auszahlen, wenn sich die Nutzungsumstände ändern. Dann muss nicht neu verkabelt werden, schnell ist das System umgerüstet oder eine neue Lichtsituation gestaltet. Die Produktfamilie setzt sich aus Empfängern, Sendern und Sensoren zusammen. Entsprechend der Anforderungen und Voraussetzungen im Projekt werden sie als Bausteine im Netzwerk kombiniert. Dabei eignet sich das Steuerungssystem für begrenzte Areale genauso wie für große Flächen und viele Geschosse – bis zu 1.000 Leuchten können mit bmLink von Dali-Controllern und Bluetooth-Mesh-Technologie verwaltet werden.

Wie funktioniert die Lichtsteuerung?

Als genormtes Schnittstellenprotokoll ermöglicht Dali die zentrale Steuerung von Leuchten und Beleuchtungsanlagen und kann in die Gebäudeautomation eingebunden werden. Hier dockt bmLink als Sender an. Via Funk übernimmt es die Kommunikation zwischen dem Dali-System, z.B. dem Lichtmanagement Litecom und den Leuchten. Die einzelnen Leuchten oder aber auch zugewiesene Gruppen sind wiederum mit Empfängern ausgestattet. Alle Daten, wie der aktuelle Modus oder Sensorinformationen, werden an die Steuerung übermittelt, die ihrerseits überwacht und regelt. Auch für Sicherheit ist gesorgt, so können batterieversorgte Sicherheitsleuchten ebenfalls eingebunden werden. Pro bmLink-Sender lässt sich ein einzelversorgter Empfänger als Notfallleuchte integrieren. Bei großen Anlagen setzt das Unternehmen zusätzlich auf Bluetooth Mesh, um die Reichweite und die Ausfallsicherheit bei der drahtlosen Kommunikation zu erhöhen. Bluetooth Mesh nutzt einzelne Module des Systems dann als Zwischenstationen. Signale werden von Teilnehmer zu Teilnehmer bis zum Empfänger weitergeleitet. Dabei werden die Daten verschlüsselt und über eine Authentifizierung gesichert.

bmLink Receiver (Bild: ©Jens Ellensohn Fotografie / Zumtobel Lighting GmbH)

bmLink Receiver (Bild: ©Jens Ellensohn Fotografie / Zumtobel Lighting GmbH)

Breiter Anwendunsbereich

Besonders einfach macht es Zumtobel denjenigen, die ihre Anlage grundlegend neu entwerfen. Einige der Leuchtenfamilien bietet der Hersteller bereits mit integriertem bmLink an. Dazu gehört Craft, eine leistungsstarke LED-Hallenleuchte, die für den Einsatz im industriellen Umfeld entwickelt worden ist und dabei die gute Form nicht vernachlässigt – sie wurde bereits mit vier Designpreisen ausgezeichnet. Ebenfalls mit einer Steuerleitung ausgestattet ist das Lichtbandsystem Tecton, das Licht und Funk auf Schiene bringt. Es besteht aus verschiedenen Bausteinen, die sich nach dem Plug&Play-Prinzip zu einer individuellen Struktur vom linearen Lichtband bis zur Akzentbeleuchtung zusammenstellen lassen. Tecton beherrscht außerdem Tunable White, mit dem sich die Farbtemperatur dynamisch verändern lässt – um etwa das natürliche Licht im Tagesverlauf nachzubilden. Hier übernimmt bmLink die Regelung automatisch. Bei der Feuchtraumleuchte Amphibia ist optional bereits ein Bewegungssensor integriert, der dadurch gut geschützt auch besonderen Bedingungen standhält. Das ein-Material-Gehäuse widersetzt sich extremen Temperaturen, physikalischen Einwirkungen, Chemikalien und Wasser. Das Zusammenspiel aus Leuchten, Sensoren, moderner Lichttechnologie und dem bmLINK-System macht in der Anwendung also ein breites Spielfeld auf. Die Leuchten werden als Gruppe zur Mannschaft, die von den eingesetzten Licht- und Präsenz-Sensoren informiert wird. Bei der lokalen Steuerung reagiert die Leuchte auf die Informationen vor Ort: Betritt jemand den Raum? Ist schon länger niemand mehr anwesend? Wird es am Schreibtisch zu dunkel? BmLink lässt die Leuchten reagieren, regelt das Licht entsprechend des vom Nutzer festgelegten Szenarios und spart ganz nebenbei Energie. Dazu werden die Leuchten vorher in Cluster eingeordnet, die jeweils zu einer Funkzone gehören. Diese Leuchten reagieren gemeinsam: Detektiert ein Sensor Bewegung, gilt diese Information für den festgelegten Bereich. Für die manuelle Steuerung wird ein batterieloser Funktaster installiert, der das Licht ein- oder ausschaltet oder Lichtstimmungen aufruft. Dabei können vier Lichtstimmungen eingerichtet werden. Unterstützt wird der Nutzer herbei von einer kostenlosen iOS App, die die Module ansteuert, virtuelle Zonen definiert und Funktionsprofile verwaltet. Mit dem Tablet oder Smartphone kann das gesamte System somit quasi vom Bürostuhl aus eingerichtet und überwacht werden.

bmLink-Mini-Sender mit integrierter Dali-Versorgung (Bild: ©Jens Ellensohn Fotografie / Zumtobel Lighting GmbH)

bmLink-Mini-Sender mit integrierter Dali-Versorgung (Bild: ©Jens Ellensohn Fotografie / Zumtobel Lighting GmbH)

Kabellose Vernetzung

Bei der zentralen Steuerung spielt bmLink alle Informationen der Leuchte und der Sensoren über Funk an das Litecom-System zurück. Der bmLink-Sender übermittelt ein Signal an einzelne oder gruppierte Empfänger und kann bei längeren Distanzen auf Bluetooth Mesh zurückgreifen. Alle Receiver erhalten zeitgleich ein Kommando und geben es an die Leuchten weiter. Die Parameter für die verschiedenen Bereiche eines Gebäudes oder einer Fläche müssen nur einmal zentral festgelegt werden. Dann übernimmt das System ihre Steuerung: So sorgt es tagsüber für eine weiße Tageslicht-Temperatur in den Büros, macht in den Waschräumen das Licht aus oder schaltet mit Einbruch der Dämmerung in der Produktionshalle weitere Leuchten zu. Und macht aus Solisten ein wahres Licht-Orchester.

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