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Lüftung zur Erfüllung der Schallschutznorm DIN4109

Klimaregulierung in Gesundheitszentren

Neubauten müssen heutzutage nahezu luftdicht sein, um den Energieverlust möglichst gering zu halten. Gleichzeitig ist in gewerblich genutzten Gebäuden nach ArbStättV eine „ausreichend gesundheitlich zuträgliche Atemluft“ notwendig. Auch könnte die Bausubstanz des Gebäudes aufgrund nicht abgeführter Feuchtelasten bei nichtsachgemäßer Lüftung Schaden nehmen. In Arztpraxen ist ein regelmäßiger Luftwechsel deshalb wichtig. Hinzu kommt, dass aufgrund der Privatsphäre hier die Schallschutznorm DIN4109 einzuhalten ist.

(Bild: Blauberg Ventilatoren GmbH)

Beim Neubau eines Gebäudes in Oldenburg, das u.a. die Zahnarztpraxis von Alexander Matz beherbergt, war es deshalb wichtig, dass das Lüftungssystem diese Kriterien erfüllt und sich einfach vom Praxisteam bedienen lässt. Damit sich sowohl das Personal als auch die Patienten während ihres Aufenthaltes in der Praxis wohlfühlen, sollte ein System für fortwährend frische Luft in den Behandlungsräumen sowie im Wartezimmer sorgen. Zudem war die Erfüllung der DIN1946 mit einer nutzerunabhängigen Lüftungsanlage und eine einfache Bedienung durch das Praxispersonal eine Grundvoraussetzung. „Da sehr enge Platzverhältnisse in der Praxis herrschen, war es jedoch nicht möglich, eine zentrale Anlage zu installieren“, erklärt Bernd Glöe, Installateur bei der ausführenden Sanitär- und Heizungsfirma Koop Haustechnik. „Außerdem schreibt die DIN4109 für Arztpraxen vor, dass ein hoher Schallschutz eingehalten werden muss. Das bedeutet, dass ein Luftwechsel über Türunterschnitte möglichst vermieden werden sollte.“ Um all diese Anforderungen zu erfüllen, war deshalb ein spezielles Lüftungssystem notwendig. Fündig wurden die Bauherren bei Blauberg Ventilatoren: Das dezentrale Lüftungsgerät Vento Expert Duo A30-1W arbeitet druckneutral, sodass die geforderte Schallschutznorm eingehalten werden kann. Zudem lässt es sich per Smartphone über das praxiseigene WLAN steuern – bei Bedarf ist somit jeder Raum einzeln kontrollierbar.

Druckneutrales Lüftungsgerät für Erfüllung der Schallschutznorm

Der Vento Expert Duo A30-1 W erreicht eine Förderleistung von bis zu 30m³/h und einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 85%. Da er druckneutral arbeitet, trägt er auch zur Erfüllung der für Praxen geforderten Schallschutznorm bei. (Bild: Blauberg Ventilatoren GmbH)

„Für Fälle, in denen für die Einhaltung der Schallschutznorm ein druckneutraler Betrieb benötigt wird, haben wir die Einzelraumlüftungsanlage Vento Expert Duo A30-1W entwickelt“, erläutert Martin von Dall’Armi, Geschäftsführer von Blauberg Ventilatoren. Der Vento Expert Duo A30-1W erzielt eine Förderleistung von bis zu 30m³/h und einen Wärmerückgewinnungsgrad von bis zu 85%, wodurch nur sehr wenig Heizenergie verloren geht. Zudem verfügt er über einen integrierten Feuchtesensor, sodass sich die Lüftungsanlagen dem lokalen Lüftungsbedarf automatisch anpassen, wie dies bei einer erhöhten Raumfeuchtigkeit der Fall ist. „Der Vorteil dieser Geräte besteht darin, dass sie druckneutral lüften und so keine Türunterschnitte zur Herstellung des Lüftungsverbundes notwendig sind. Auf diese Weise kann die Schallschutznorm ohne zusätzlichen Aufwand eingehalten werden“, so von Dall’Armi weiter. Durch den leisen Betrieb gewährleistet das Gerät zum einen, dass sich die Patienten in einer ruhigen und entspannten Umgebung befinden. Zum anderen sorgt die Einhaltung der Norm dafür, dass sich Arzt und Patient in einer vertraulichen Atmosphäre im Behandlungszimmer unterhalten können und keine Gefahr besteht, dass die Gespräche von anderen Personen mitgehört werden.

Einfache Installation, Bedienung und Wartung

„Die Lüftungsanlagen fügen sich unauffällig in die einzelnen Räume ein“, erklärt Alexander Matz, Inhaber der Zahnarztpraxis. Zu diesem Zweck wurde auch auf externe Bedienfelder verzichtet. Damit sich die Anlage trotzdem einfach regeln lässt, wurden die praxisinternen WLAN-Netze und die damit verbundenen Smartphones mit der Vento App ausgerüstet. Dies kam auch dem Installateur zugute. „Da keine externen Bedienfelder notwendig waren, konnte die Verdrahtung relativ einfach bewerkstelligt werden“, äußert sich Glöe zu den Einbaumaßnahmen, die auch die Elektroinstallation umfassten. „So mussten wir nicht auf zusätzliche Schalter oder Taster achten. Auf diese Weise gestaltet sich die Inbetriebnahme und Wartung einfach.“

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