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Warum OPC UA?

Fakten, die man kennen sollte

Die Anforderungen an die IT werden auch in der Gebäudeautomation immer komplexer. Der Druck wächst, Ressourcen besser auszunutzen, unabhängige Systeme zu vernetzen und neue Systeme schneller zu implementieren. Geringes Budget macht es zudem erforderlich, dass alte Systeme eher aufgerüstet und weiter verwendet als ersetzt werden. Das stellt die IT-Verantwortlichen vor einige Herausforderungen hinsichtlich der nötigen Interoperabilität der Systeme und verlangt nach anerkannten Standards. OPC UA (Open Platform Communications Unified Architecture) liegt dabei nach Ansicht der Gebäudetechnik-Hersteller weit oben und wird von vielen Automatisierungsanbietern unterstützt.
Für viele Anwender ist das Thema OPC UA relativ neu und wirft Fragen auf. Beispielsweise: was leistet OPC UA oder wie steht es mit der Sicherheit, der Skalierbarkeit oder der Rückwärtskompatibilität?

Was ist OPC UA?

OPC UA (Unified Architecture) ist die nächste Generation des OPC-Standards – des bekanntesten Standards für die offene Konnektivität von Automatisierungsdaten – und ermöglicht die nahtlose Kommunikation zwischen allen Komponenten eines Automatisierungssystems. Er wurde gezielt entwickelt, um nicht nur Lösungen für heutige Implementierungen zu liefern, sondern auch um in Zukunft anpassbar und erweiterbar zu sein. Diese Erweiterbarkeit ist für Unternehmen von zentraler Bedeutung, da die IT ständigen Veränderungen und Weiterentwicklungen unterworfen ist. Um den OPC UA-Standard flexibel und unabhängig von technologischen Fortschritten zu machen, sind die grundlegenden Spezifikationen bewusst abstrakt beschrieben. Die Brücke zu bestehenden Technologien schlagen die für die Implementierung zuständigen Elemente, auf denen einzelne Softwareanwendungen aufbauen können. Dank der Flexibilität des Standards können OPC UA-Anwendungen auch für nicht-Windows-basierte Plattformen wie Linux oder für Embedded-Systeme entwickelt werden, die in RTOS-Umgebungen (Real Time Operating System) oder gar in Umgebungen laufen, die über gar kein Betriebssystem verfügen. Die wesentlichen Grundsätze, auf denen OPC UA aufbaut, lauten

  • • Plattform-Neutralität: Läuft auf jedem Betriebssystem
  • • Rückwärtskompatibilität sowie Unterstützung bestehender Systeme sowie Zukunftsfähigkeit
  • • Unkomplizierte Konfiguration und Wartung
  • • Einfache Installation und Anwendung
  • • Erweiterte Transparenz und umfangreichere Konnektivität
  • • Hohe Performance

Flexibler Auf- und Ausbau bestehender Lösungen

Die Kommunikation zwischen Maschinen muss mit einer schier endlosen Anzahl an Kombinationen von Hardware, Betriebssystemen, Middleware, Programmiersprachen und Datenspeicherungssystemen klarkommen. Neben der COM- und DCOM-Technologie von Microsoft, auf die sich die klassische OPC-Spezifikation konzentrierte, gibt es eine Vielzahl an Kontrollsystemen und Anwendungen, die auf anderen Betriebssystemen laufen. Daher wurde OPC UA als plattformunabhängige Lösung entwickelt. Ein interoperabler Standard, der auf jeder Ebene im Unternehmen verwendet werden kann, ist besonders wichtig für die heutigen vernetzten Systeme. Unternehmen sind damit flexibel im Ausbau ihrer bestehenden Systeme bzw. der Wahl neuer Komponenten und Lösungen. OPC UA-Lösungen ermöglichen die Integration von Microsoft-Systemen mit Embedded-Systemen, Linux-Plattformen oder Java-basierten Anwendungen.

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