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Strom wird jetzt
zu Hause gemacht

Privater Stromproduzent mit Eigenstrom

Während die Politik weiter über die Energiewende diskutiert, schaffen immer mehr Menschen zu Hause Fakten: Sie produzieren und nutzen ihren eigenen Strom. Das macht nur Sinn, denn der Strom vom Dach ist aufgrund der inzwischen immer effizienteren und kostengünstigeren Solartechnik mittlerweile billiger als der Strom vom Energieversorger. Erkannt haben das auch viele Hausbesitzer; ganz nach dem Motto ‚Mein Eigenheim – Mein Eigenstrom‘. Der Ärger über hohe Stromrechnungen und Nachzahlungen gehört damit der Vergangenheit an.

 (Bild: Solarworld AG)

(Bild: Solarworld AG)


Der Trend, weg von der Einspeisung von Solarstrom hin zum direkten Verbrauch vor Ort hat sich in den letzten Jahren immer stärker abgezeichnet und mittlerweile durchgesetzt. Solarstrom wird inzwischen zu Kosten zwischen 12 und 14ct/kWh erzeugt, fast die Hälfte von dem was kleinere Gewerbebetriebe und Privatverbraucher für konventionellen Strom zahlen, den sie vom Energieversorger beziehen. Ein Großteil neuer Solarstromanlagen wird deswegen bei der Planung bereits so ausgelegt, dass der Solarstrom bereits am Erzeugungsort verbraucht werden kann. Allein durch eine Solaranlage auf dem Dach lässt sich der Strombezug aus dem Netz im Schnitt um 30 bis 40% reduzieren. Ergänzt um ein Speichersystem und eine clevere Verbrauchersteuerung ist eine Verdopplung auf bis zu 80% realisierbar.
Das Speichersystem SunPac 2.0 speichert aktuell genug Solarstrom, um den kompletten Abend- und Nachtbetrieb einer vierköpfigen Familie zu decken. (Bild: Solarworld AG)

Das Speichersystem SunPac 2.0 speichert aktuell genug Solarstrom, um den kompletten Abend- und Nachtbetrieb einer vierköpfigen Familie zu decken. (Bild: Solarworld AG)

Funktionsprinzip

Das Prinzip eines Solarstromsystems mit Speicher ist dabei ganz einfach: Produziert die Solaranlage Strom, wird vorrangig der Bedarf im Haus gedeckt. Überschüssiger Solarstrom geht in die Batterie und erst bei voller Ladung ins öffentliche Netz. Übersteigt der Strombedarf den Ertrag, zieht der Wechselrichter zunächst Strom aus der Batterie und erst bei höherem Bedarf aus dem Netz. Nicht nur Hausbesitzer, auch Hersteller von Solarstromtechnologie setzen zunehmend auf das Thema Eigenverbrauch. So war die SolarWorld AG 2011 noch erster und einziger Hersteller für Solarstromtechnologie mit einem serienreifen Solarspeichersystem am Markt. Mittlerweile haben viele Anbieter nachgezogen und bieten eine Vielzahl von unterschiedlichen Systemen an. Wer sich heute für ein Speichersystem interessiert, hat damit die Qual der Wahl. Und dabei steht die Speichertechnologie immer noch in den Startlöchern. Regelmäßig werden neue, verbesserte und immer leistungsstärkere Systeme präsentiert, von Blei-Gel-Systemen bis hin zu den ersten Systemen mit Lithium-Ionen-Batterien. Alle mit dem Ziel, selbsterzeugten Grünstrom intelligent dort einzubinden, wo er erzeugt wird: im Haus.

Installiert wird das Energiemanagementsystem Suntrol eManager von Solarworld auf der Hutschiene im Schaltkasten. (Bild: Solarworld AG)

Installiert wird das Energiemanagementsystem Suntrol eManager von Solarworld auf der Hutschiene im Schaltkasten. (Bild: Solarworld AG)

Speichersystem der zweiten Generation

Welche Entwicklung die Systeme in den letzten drei Jahren durchlaufen haben, lässt sich am SolarWorld eigenen Speichersystem erkennen: Das Speichersystem der zweiten Generation, das SunPac 2.0, speichert aktuell genug Solarstrom, um den kompletten Abend- und Nachtbetrieb einer vierköpfigen Familie zu decken. Dazu ist es eines der ersten dreiphasigen Speichersysteme. Kurz zur Erläuterung: Jedes Haus verfügt über insgesamt drei Phasen, über die die einzelnen Stromkreise im Haus mit Strom versorgt werden. So können z.B. die Stromkreise ‚Wohnzimmer und Schlafzimmer‘ über Phase 1, ‚Kinderzimmer und Bad‘ über Phase 2 und ‚Keller und Gästezimmer‘ über Phase 3 mit Strom versorgt sein. Während das Vorgängermodell SunPac S z.B. lediglich Phase 1 ‚Wohnzimmer und Schlafzimmer‘ mit Solarstrom versorgen konnte, kann das SunPac 2.0 auch die Phasen 2 und 3 mit abdecken. Damit ist theoretisch die vollständige Unabhängigkeit vom öffentlichen Stromnetz möglich. Anstatt mit Strom aus dem Netz, können so die meisten Verbraucher mit dem eigenen Solarstrom verbraucht werden, egal wo im Haus diese stehen.

 (Bild: Solarworld AG)

(Bild: Solarworld AG)

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