Internet und WLAN aus der Steckdose

Smartphone im Smart Home

Powerline hat sich in den vergangenen Jahren zur echten Alternative bei der Inhouse-Vernetzung entwickelt. Neue Chiptechnologien ermöglichen heute selbst bei problematischer Infrastruktur beste Abdeckung und eine hausweite Fast-Ethernet-Datenübertragung. Nun setzt die Technologie zum nächsten Sprung an: Die Integration von WLAN, denn stationäre netzwerkfähige Geräte verlieren im SoHo-Bereich zunehmend Marktanteile – Smartphone, Tablet und Notebook gehört die Zukunft im Smart Home. Das Unternehmen devolo hat eine Lösung vorgestellt, die durch eine Vielzahl von Powerline-basierten Access Points WLAN-Empfang in jedem Raum bietet.
Vor über zehn Jahren trat die Powerline-Technologie ihren Siegeszug in deutschen Haushalten an. Anfangs als Punkt-zu-Punkt-Lösung vermarktet, um den Internetzugang ohne zusätzliche Kabel über die Stromleitung zu ‚verlegen‘, ist Powerline heute eine gefragte Technologie im digitalen Zuhause, wenn es um die lückenlose Gebäudevernetzung über eine Bestandsverkabelung geht. Doch das Smart Home ist im Wandel: Während noch vor einigen Jahren eine klassische Cat-Infrastruktur allen Anforderungen entsprach, sind die Herausforderungen heute deutlich komplexer. Anwender erwarten im ganzen Haus ihre kabellosen Endgeräte wie Smartphone, Tablet und Notebook nutzen zu können – sowohl um die Smart Home-Applikationen zu steuern als auch um auf die Triple-Play-Angebote ihres Breitband-Internetzugangs zuzugreifen.

Jeder dritte Deutsche hat kein flächendeckendes WLAN

Eine Herausforderung, der sich die Anbieter von Powerline-Netzwerken stellen. Devolo hat mit seiner WiFi Move Technology eine Lösung erarbeitet, die kabellose Endgeräte ins Smart Home integriert. Ausgangspunkt der Entwicklung war die bis dato unzureichende Signalabdeckung von klassischen WLAN-Routern, wie sie von den Internet Service Providern gestellt werden. So erreicht ein solcher Router, im Erdgeschoss eines Einfamilienhauses platziert, nur in den wenigsten Fällen alle Räume im ersten Stock. Durch den Einsatz von sogenannten Repeatern wird eine schlechte Bandbreite nicht verbessert, lediglich die Reichweite wird gesteigert. Die Gesellschaft für Konsumforschung bringt es in einer aktuellen repräsentativen Studie auf den Punkt: Jeder dritte Deutsche hat in manchen Räumen entweder schlechten oder gar keinen WLAN-Empfang.

Mehrere Access Points bilden ein gemeinsames Funknetz

Devolo setzt daher auf eine alternative Lösung: Statt nur einer Antenne soll das Funknetz zu Hause über eine Vielzahl von Zugangspunkten verfügen. Ein Access Point in jedem Bereich des Gebäudes, in dem besonders viel gesurft wird, so die Idee der Entwickler. Ergebnis dieses Konzepts ist eine Technologie, die alle Zugangspunkte per Powerline verbindet und so ein großes WLAN-Heimnetz im ganzen Haus über alle Etagen hinweg etabliert. Powerline sorgt dabei für einen hohen Datendurchsatz zwischen dem Breitband-Internetanschluss und dem jeweiligen Access Point.

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