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Smart-Grid-Funktion für Wärmepumpen

Der Heiz- und Lüftungstechnikspezialist Vaillant hat mit der Smart-Box eine Lösung zur Einbindung seiner Wärmepumpen in ein intelligentes Stromnetz (Smart-Grid). Die Smart-Box wird zwischen eine geoTHERM Wärmepumpe und den Netzanschluss geschaltet.
Die Smart-Box verarbeitet Tarifinformationen vom Energieversorger und entscheidet auf Basis der Daten, wann die Wärmepumpe für die Wärme- und Warmwasserversorgung in Betrieb gehen soll. Ziel ist die Senkung der Betriebskosten durch Verschiebung von Laufzeiten in Zeitfenster mit günstigeren Strompreisen. Die Smart-Box kann auch bei bereits bestehenden Wärmepumpensystemen des Herstellers eingesetzt werden. ‚In Verbindung mit einem preisvariablen Stromtarif können unsere Wärmepumpen dann künftig Wärme erzeugen, wenn ein günstiger Preis des Energieversorgers vorliegt‘, erläutert Andreas Christmann, Leiter Produkt & Marketing bei Vaillant Deutschland, das Konzept. ‚Auch wenn gerade keine Wärmeanforderung vorliegt, der Strompreis aber niedrig ist, kann die Wärmepumpe diese Bedingungen nutzen und die Wärmeenergie zwischenspeichern. Dafür kann die Wärmepumpe dann in Phasen mit hohen Strompreisen abgeschaltet bleiben. Unsere Lösung ermöglicht auch den gewünschten Wärmekomfort, ohne dass der Nutzer selber aktiv werden muss.‘ Smart-Grids vernetzen Stromerzeuger, Stromspeicher, Übertragungs- und Verteilnetze sowie die Verbraucher, um Energie effizienter, wirtschaftlicher und umweltfreundlich zu nutzten.

Dezentrale Energieerzeugung

Auch ermöglichen Smart-Grids einen Zusammenschluss vieler dezentraler Erzeugerkapazitäten wie beispielsweise Blockheizkraftwerke, Solar- und Windkraftanlagen. Derzeit werden in sechs Modellregionen in Deutschland solche Stromnetze getestet. Vaillant beteiligt sich aktiv an Pilotprojekten zur Etablierung der nächsten Stufe einer intelligenten Elektrizitätsversorgung. Im Neubau und bei entsprechenden Sanierungen der elektrischen Anlagen im Baubestand ist der Einbau von intelligenten Stromzählern als Voraussetzung für die Einbindung in Smart-Grid-Netze seit 2011 in Deutschland bereits vorgeschrieben.

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