Anzeige

Hohe Effizienzan-
sprüche erfüllt

Omega E-Haus in Offenbach:

Das im Jahr 1995 erbaute Omega E-Haus in Offenbach am Main ist optisch an den letzten Buchstaben des griechischen Alphabets angelehnt und wird von der Helaba Landesbank Hessen-Thüringen genutzt. Verantwortlich für den reibungslosen Gebäudebetrieb ist die Gesellschaft für Gebäude-Management mbH (GGM) aus Frankfurt, die im Großraum Frankfurt/Offenbach u.a. den Main Tower, den MesseTurm, den Westhafen Tower und das Bürogebäude Junghof betreut. Die Objekte Main Tower und Junghof tragen den Standard ‚Leadership in Energy and Environmental Design (LEED)‘ in Gold. Auch an das siebenstöckige Omega-Haus setzen Inhaber und Gebäudebetreiber hohe Effizienzansprüche.

 (Bild: Siemens AG)

(Bild: Siemens AG)


Die vorhandene Gebäudeautomation des Omega E-Hauses aus dem Jahr 1995 entsprach nicht mehr den aktuellen Effizienzstandards. Sie sollte modernisiert und der Energieverbrauch nachhaltig gesenkt werden. Eine besondere Anforderung des Gebäudebetreibers GGM war die Migration der Anlagen ohne Betriebsunterbrechungen. Die Siemens-Division Building Technologies konnte die Ausschreibung gewinnen und erhielt den Auftrag für die Fremdmigration der Gebäudeautomation. „Uns war es wichtig, unsere Investitionen effektiv einzusetzen und – wo möglich – laufende Kosten zu reduzieren“, sagte Hubert Rommerskirchen. „Bei der Wahl des Systemlieferanten hat sowohl die Qualität eine Rolle gespielt als auch die Sicherstellung, dass die Modernisierung ohne Betriebsunterbrechungen vollzogen werden konnte“, begründet der CTO von GGM seine Entscheidung für Siemens.
 (Bilder: Siemens AG)

(Bilder: Siemens AG)

Die Umsetzung

Im ersten Schritt wurde im Jahr 2012 die bestehende Anlage analysiert, die Daten des Energieverbrauchs erfasst und daraus die passenden Maßnahmen für die Modernisierung erarbeitet. In einem zweiten Schritt wurde in zwei Bauabschnitten im ganzen Gebäude das bestehende Automationssystem durch Desigo von Siemens ersetzt. Die baulichen Maßnahmen konnten im Frühsommer 2013 abgeschlossen werden. Um die Leistungen des neuen Systems langfristig sicher zu stellen, hat der Kunde über die Leistungen der beiden Bauabschnitte einen Servicevertrag mit Siemens geschlossen. Siemens hat darüber hinaus die 20.100 BACnet (Building Automation and Control Networks ein Netzwerkprotokoll für die Gebäudeautomation)-Punkte des Desigo-Systems, auf eine ‚Common Remote Service Plattform‘ aufgeschaltet. Kunde und Servicetechniker können so über einen gesicherten Fernzugriff auf die Daten der Heizungs-, Lüftungs- und Klimatechnik zugreifen und z.B. einen Störfall schnell beheben.

Die Gebäudeautomation des Omega-Haus in Offenbach wurde vor Kurzem von der Siemens-Division Building Technologies auf das System Desigo migriert. (Bild: Siemens AG)

Die Gebäudeautomation des Omega-Haus in Offenbach wurde vor Kurzem von der Siemens-Division Building Technologies auf das System Desigo migriert. (Bild: Siemens AG)

Herausforderung Migration

Während des laufenden Bürobetriebs wurde das Offenbacher Gebäude von einem Fremdsystem auf das Gebäudesystem Desigo von Siemens migriert. Um einen störungsfreien Betrieb und die ständige Energieversorgung während dieser Zeit sicher zu stellen, wurden die Arbeiten von den Servicetechnikern auch an den Wochenenden und in der Nacht durchgeführt. Außerdem war eine ausführliche Planung die Grundlage, sodass die Energieleitungen nahtlos vom alten Gebäudeautomationssystem auf das neue umgeleitet werden konnte und das System ohne Unterbrechungen direkt in Betrieb gehen konnte. Dabei hat Siemens seine langjährige Erfahrung mit der Migration als integralen Bestandteil des Lebenszyklus eines Gebäudes eingebracht. Die Migrationsphilosophie stellt dabei sicher, dass wechselnde Anforderungen an Gebäudenutzung und -betrieb umgesetzt werden können.

 (Bild: Siemens AG)

(Bild: Siemens AG)

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Mit zunehmenden Ansprüchen an den Gebäudebetrieb steigen auch die Anforderungen an ein Facility Management. Da Automationssysteme gleichzeitig komplexer werden, müssen zur Bedienung und Visualisierung eingesetzte Softwarelösungen einige Eigenschaften aufweisen, um einen ressourcenoptimierten Betrieb zu gewährleisten: Sie sollten kontinuierlich an Erfordernisse angepasst werden, individualisierbar sein und sich durch eine übersichtliche Gestaltung auszeichnen. Deshalb hat Sauter seine Gebäudemanagement- und Visualisierungssoftware Sauter Vision Center (SVC) nun erneut um Features ergänzt. ‣ weiterlesen

Anzeige

FP Inovolabs ist als Anbieter von Lösungen für die Automatisierung von Prozessen bekannt. Nun stellt das Unternehmen mit dem NeoMonitor ein neues SaaS-Angebot für die Digitalisierung von Gebäuden vor. Die Lösung besteht aus IoT-Gateways, Mobilfunkkonnektivität und einer Cloud-basierten Steuersoftware. ‣ weiterlesen

Anzeige

Neuberger setzt bei Raumautomationsprojekten verstärkt auf KNX und Dali. „Open.Room ermöglicht integrale und gewerkeübergreifende Lösungen“, so Jürgen Metzger, Vertriebsleiter bei Neuberger. Besonders die Integration von Raumfunktionen wie Beleuchtung, Raumklima, Sonnenschutz, Raumbedienung und -anzeige bringt Vorteile für alle Beteiligten. ‣ weiterlesen

Anzeige

Bei einem Blick auf die Zahlen zur Stromerzeugung 2020 wird deutlich: Vergangenes Jahr war ganz klar das Jahr der Photovoltaik. So blinkten laut dem Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW) Ende 2020 ganze 184.000 Photovoltaikanlagen mehr von Deutschlands Dächern – vor allem von Eigenheim-Dächern. Denn hier hat sich die Anzahl der Neuanlagen im Vergleich zum Vorjahr sogar verdoppelt. Insgesamt ist der solare Anteil an der Netto-Stromerzeugung für die öffentliche Versorgung inzwischen auf etwa zehn Prozent gestiegen und ungefähr die Hälfte des erzeugten Stroms stammt mittlerweile aus erneuerbaren Energiequellen – Tendenz steigend. ‣ weiterlesen

Anzeige

Ein neues Konzept für KNX-Einsteiger stellt Elsner Elektronik mit den KNX-Sets CasaConnect vor. Typische KNX-Geräte für ein Apartment oder für ein Haus erreichen den Kunden als vorkonfiguriertes Paket. Dazu gehören Wetterstation, Bedienzentrale, Raum-Controller, Rauch-, Bewegungs- und Wassermelder und Aktoren für Heizung, Sonnenschutz, Licht und zum Schalten. Alle Komponenten wurden im Werk bereits adressiert und in einem KNX-Projekt miteinander verknüpft. Nach der Installation kommunizieren sie sofort miteinander, ohne dass der Kunde die ETS verwenden muss. ‣ weiterlesen

Die Welt von morgen wird elektrisch. Die fortschreitende Hausautomation, die zunehmende E-Mobilität und der Umstieg auf elektrische Heizungen lassen den Strombedarf stetig steigen. So sollen bis 2030 rund 50 Prozent aller Heizungen elektrisch betrieben werden und zehn Millionen E-Mobile auf unseren Straßen unterwegs sein. Der Verbraucher wird dabei auch zum Prosumer, der Energie produziert, verkauft, hinzukauft und bevorzugt die eigenproduzierte Energie nutzt. Dieser komplexe Vorgang erfordert ein intelligentes Energiemanagement, das Hager mit Flow in einer Paket-Lösung bietet. ‣ weiterlesen