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Neue ISO-Norm

KNX IP Secure wird unabhängiger Sicherheitsstandard

Als erste hersteller- und anwendungsunabhängige Sicherheitslösung für smarte Gebäude ist KNX IP Secure mit der EN ISO22510-Norm als internationaler Sicherheitsstandard anerkannt worden. Die neue Norm war Ende November 2019 publiziert und speziell für den Bereich der offenen Datenkommunikation für die Gebäudeautomation und das Gebäudemanagement via KNXnet/IP geschaffen worden.

Bild: KNX Association

„Mit der fortschreitenden, intelligenten Vernetzung von Gebäuden und Infrastrukturen werden, so z.B. mit Blick auf die Themen Sektorkopplung, Smart Grid & Co., immer mehr datengetriebene Anwendungsszenarien in KNX-Projekte einbezogen, die auf besonders sensiblen Daten basieren und somit ein besonders hohes Sicherheitsniveau erfordern. Genau hier setzen wir mit KNX Secure an, in dem wir unseren ohnehin sehr sicheren Standard um zusätzliche Sicherheitsmechanismen erweitern und somit auch die allerhöchsten Ansprüche an die IT-Sicherheit erfüllen”, kommentiert Franz Kammerl, Präsident der KNX Association.

Doppelter Schutz: Angriffe auf Smart Buildings wirksam abwehren

KNX Secure, dessen Entwicklung im Jahr 2015 begann, basiert auf nach ISO18033-3 normierten Sicherheitsalgorithmen und verwendet eine Verschlüsselung nach AES 128 CCM. KNX Secure besteht im Wesentlichen aus zwei Mechanismen: KNX IP Secure sichert die IP-Kommunikation zwischen den KNX-Installationen ab. Hierzu erweitert KNX IP Secure das IP-Protokoll so, dass alle übertragenen Telegramme und Daten vollständig verschlüsselt werden. Während KNX Data Secure mittels Verschlüsselung und Authentifizierung auch mit den verschiedenen Endgeräten ausgetauschte Nutzdaten gegen unbefugte Zugriffe und Manipulationen wirksam sichert. Beide Mechanismen können miteinander kombiniert und parallel eingesetzt werden, um ein Höchstmaß an Sicherheit in smarten Gebäuden zu erreichen.

 

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