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Neue Ausrichtung bei Rademacher

Gerhard Hofmann steht der Rademacher Geräte-Elektronik GmbH & Co. KG seit dem 1. Juli 2007 als Sprecher der Geschäftsführung in den Bereichen Marketing und Vertrieb vor. Der Diplom-Kaufmann verfügt über fundierte nationale und internationale Berufserfahrung in Industrie und Handel. In früheren Positionen war er maßgeblich am Aufbau und Ausbau mittelständischer Unternehmen zu internationalen Marktführern erfolgreich. Als Sprecher der Geschäftsführung forciert Gerhard Hofmann die Neuaufstellung des Unternehmens. Im Interview erläutert Gehard Hofmann die neue Ausrichtung bei Rademacher.
Herr Hofmann, Rademacher, der Spezialist für Rollladen-, Markisen-, Tür- und Garagentorantriebe, ist seit Februar 2007 im mehrheitlichen Besitz der Nord Holding Beteiligungsgesellschaft, Hannover. Welche Perspektiven eröffnen sich daraus für Ihr Unternehmen?
Gerhard Hofmann: Durch die Übernahme von der Nord Holding haben wir einen unternehmerisch aufgestellten Investor, welcher erfahrungsgemäß sehr langfristige und nachhaltige Beteiligungen pflegt. Daher haben wir die Möglichkeit, langfristig zu planen und zu expandieren. Zu Beginn haben wir die Managementebene von Rademacher neu strukturiert und die Ausrichtung des Unternehmens verändert, um dem Markt mit einer neuen Corporate Identity positiv entgegenzutreten.

Inwieweit wird nach der Umstrukturierung das Elektro-Handwerk und der Elektro-Großhandel fokussiert? Welche Rolle spielt dabei der Elektro-Fachhandel?
Gerhard Hofmann: Wenn man sich die Historie unseres Unternehmens ansieht, wird sehr deutlich, dass der Elektro-Großhandel schon immer zu unserem Premiumsegment gehörte. Daran möchten wir auch zukünftig nichts ändern – im Gegenteil. Wir haben in den vergangenen 1,5 Jahren unseren Vertrieb komplett neu aufgestellt, um dem Fachhandwerk als starker Partner zur Seite zu stehen und für den Fachhandel noch attraktiver zu werden. Im Außendienst zählen wir nun mitsamt der professionellen Vertretungen rund 40 Leute. Über die Industrievertretungen und den dreistufigen Vertrieb sprechen wir vorwiegend den Großhandel an. Die Installateure und Elektriker erreichen wir gezielter mit Schulungen, informativer und gut verständlicher Produktliteratur und natürlich über den persönlichen Kontakt. Wir werden unser Schulungsprogramm zukünftig noch weiter intensivieren.

Sie bezeichnen sich als Spezialist für Rollladen-, Markisen-, Tür- und Torantriebe. Als Kern- bzw. Einstiegsgeschäft kann man jedoch die elektrischen Gurtwickler sehen?
Gerhard Hofmann: Ja. Bevor Rademacher mit dem RolloTron Pro in das Endkundengeschäft eingestiegen und groß geworden ist, hat man Leiterplatinen entwickelt und verschiedene Applikationen bestückt. Im Laufe der Zeit ist dann der Gurtwickler entstanden. Heute gibt es den RolloTron Pro in den verschiedensten Varianten. Ganz neu ist unser RolloTron Pro Star. Dieser besitzt erstmals ein beleuchtetes Display. Besonders erwähnenswert ist der minimale Standby-Verbrauch. Dieser liegt bei weniger als 0,5W. Damit erfüllt unser jüngster RolloTron schon heute die 2013 in Kraft tretende EU-Ökodesign-Richtlinie.

Wie vereinen Sie die Restrukturierung des Vertriebs und der Marketingstrategie mit Ihrem Produktportfolio?
Gerhard Hofmann: Bis zur Neustrukturierung 2007 gab es keine verständliche Kommunikation des Unternehmens Rademacher zum Markt. Die Darstellung des Produktportfolios war zu technisch und unverständlich für die Endanwender. Dies haben wir seit 2007 klar geändert und mit der Marketing-Abteilung eine ganzheitliche Kommunikation für das Unternehmen Rademacher entwickelt. Im Zuge der Einschränkung der Produktvielfalt zu Gunsten einer klaren Artikelstruktur, haben wir auch unser Preissystem vereinfacht und kundenfreundlicher gestaltet. Ziel ist die Bediener- und Nutzerfreundlichkeit unserer Produkte. Dazu lassen wir auch Erfahrungen aus dem eigenen, alltäglichen Leben in die Entwicklung mit einfließen. Aspekte wie Komfort, Bedienbarkeit oder Energiebewusstsein, aber auch der Servicegedanke und die Zuverlässigkeit kommen als zusätzliche Faktoren bei der Entwicklung hinzu.

Welche Innovationen werden im Jahr 2009 auf den Markt kommen?
Gerhard Hofmann: Den Anfang im Bereich der Produktneuheiten macht der Türantrieb RolloSystem T2 für den Privatbereich. Die Antriebsleistung liegt bei max. 50W und automatisiert Türen von bis zu 80kg. Die Sicherheit des Systems wird durch die Prüfung nach der DIN EN 60335-2-103 bestätigt. Bei den Steuerungen wird ab Mitte des Jahres der DuoFern-Umweltsensor erhältlich sein. Dieser misst kontinuierlich Umgebungsparameter wie Sonnenstand, Regen und Windgeschwindigkeit und liefert so die notwenigen Informationen für die vollautomatische Steuerung der Rollläden.

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