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Multimeter und Wärmebildkamera in einem

Zu den Aufgaben eines Elektrikers oder Technikers gehört es, die volle Funktionsfähigkeit von industriellen Systemen und Prozessen sicher, effizient und kostengünstig aufrecht zu erhalten. Daher gilt: je schneller ein Problem erkannt wird, desto schneller ist es zu beheben. Für die präzise Fehlersuche und Diagnose von elektrischen und elektronischen Störungen ist ein Digitalmultimeter ein absolutes Muss, aber manchmal gelingt es dennoch nicht, den Fehler schnell zu lokalisieren.

 (Bild: Fluke Deutschland GmbH)

(Bild: Fluke Deutschland GmbH)

Wäre es nicht fantastisch, den Problembereich innerhalb von Sekunden eingrenzen zu könnten, ohne das Gerät selbst zu berühren? Genau dies ist der unschlagbare Vorteil des Wärmebild-Multimeters Fluke 279 FC. Dieses voll ausgestattete professionelle Digitalmultimeter verfügt über eine integrierte Wärmebildkamera mit einer Auflösung von 80 x 60 Pixeln und bietet die Funktionen iFlex und Fluke Connect. Hier folgen einige Gründe, warum ein Wärmebild-Multimeter auf keinen Fall im Werkzeugkoffer fehlen darf:

 

1. Vier Arbeitsschritte mit einem Gerät

Dank der Kombination aus Wärmebildkamera und Digitalmultimeter lassen sich potenzielle elektrische Störungen schneller beheben und überprüfen. Anstatt jeden Schutzschalter messen oder jede Schraube an sämtlichen Schutzschaltern festziehen zu müssen, können mit der Wärmebildkamera schnell überhitzte Bereiche erkannt werden. Danach erfolgt die Diagnose der Störung anhand von Spannungs- und Strommessungen. Nach Durchführung der entsprechenden Reparatur können dann Wärmebilder zur Überprüfung aufgenommen werden. Die Bilder und Messergebnisse können gespeichert, auf einen PC oder in die Fluke Cloud hochgeladen und im Handumdrehen Berichte mit der Fluke Connect Software erstellt werden. Es wird nicht nur Zeit gespart, sondern auch weniger Platz für die Messgeräte im Werkzeugkoffer benötigt.

 

2. Höhere Produktivität

Mit einem Wärmebild-Multimeter können die Störungen normalerweise in einem Arbeitsgang behoben werden; die Ausleihe einer Wärmebildkamera entfällt. Durch die Fluke Connect Funktionalität können die Messdaten drahtlos übertragen werden. Für den ersten Eindruck, wo in Geräten oder Anlagen Störungen vorliegen, kann die Thermografie-Funktion genutzt werden. Sobald der überhitzte Bereich identifiziert ist, kann die persönliche Schutzausrüstung (PSA) angezogen werden. Das Digitalmultimeter wird zur weitergehenden Fehlersuche verwendet. Wenn die Störung ermittelt wurde, ist der betroffene Bereich spannungslos zu schalten und das Digitalmultimeter anzuschließen, um den Stromkreis zu überwachen. Die Dokumentation der Reparatur kann außerhalb der Gefahrenzone mit den erfassten Messwerten und einem Wärmebild erfolgen, das über die Fluke Connect Mobile App auf dem Smartphone zur Verfügung steht. Die App kann genutzt werden, um den Bericht zum Arbeitsgang zu erstellen. Durch das System werden die Problemlösungsdauer sowie Ausfallzeiten bei gleichzeitiger Steigerung der Effizienz verkürzt. Somit ist eine produktivere Arbeit möglich.

 

3. Erweitern der Möglichkeiten

Wenn der Nutzer bereits mit der Verwendung eines Digitalmultimeters vertraut ist, kann er sofort loslegen, da sich die Wärmebildkamera 279 FC intuitiv bedienen lässt. Es genügt, den Drehschalter einfach auf den Wärmebildkamera-Modus (‚IR Camera‘) zu stellen, und schon kann im gewünschten Bereich nach ungewöhnlichen Temperaturverteilungen gesucht werden. Wenn überhitzte oder unterkühlte Bereiche erkannt werden, weiß der Anwender an welcher Stelle er mit dem Digitalmultimeter eine weitergehende Fehlersuche durchführen muss.

 

4. Wechselstrommessung bis 2.500A

Durch den Anschluss der iFlex-Stromzange an das Digitalmultimeter lässt sich der Bereich für Wechselstrommessung auf 2.500A erweitern. Die iFlex Stromzange kann um große Leiter geführt werden und ermöglicht Messungen in engen, schwer zugänglichen Bereichen. Dank der im 279 FC integrierten iFlex Technologie wird die tatsächlich gemessene Stromstärke auf dem Display angezeigt, es muss keine komplizierte Umrechnungen mehr vorgenommen werden. Darüber hinaus sind das Multimeter und die Stromzange mit Fluke Connect kompatibel, sodass der Anwender sie am Messpunkt anschließen, die Gefahrenzone verlassen und die aktuellen Messwerte mit der Fluke Connect Mobile App auf seinem Smartphone ablesen kann.
 

5. Großer Funktionsumfang

  • Der große 8,9cm-LCD-Farbbildschirm (3,5 Zoll) erleichtert die einfache und schnelle Erfassung von potenziellen Störungen anhand eines Wärmebildes.
  • Dank der Batterielebensdauer von mindestens 10 Stunden kann eine komplette Schicht absolviert werden, ohne die Akkus aufladen oder ersetzen zu müssen.
  • Durch die unabhängig geprüfte Sicherheitsspezifikation gemäß der Überspannungskategorien CAT IV 600 V/CAT III 1.000V ist dieses Multimeter gut für industrielle Anwendungen geeignet.
  • Dank der robusten Ausführung kann dieses in den USA gefertigte Multimeter in rauen industriellen Umgebungen eingesetzt werden.

 

Fazit

Angesichts dieses umfassenden Funktionsumfangs sollte ein Wärmebild-Multimeter in keinem Werkzeugkoffer eines Technikers fehlen. Es sorgt für Platz- und Zeiteinsparung, trägt zur Steigerung der Produktivität bei und schafft mehr Vertrauen, da elektrische Störungen schneller und leichter festgestellt, repariert, überprüft und protokolliert werden können.


Text | Fluke Deutschland GmbH
www.fluke.de

Multimeter und Wärmebildkamera in einem
Bild: Fluke Deutschland GmbH Bild: Fluke Deutschland GmbH


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