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Mit ausgesuchter Technik zum optimalen Ergebnis

Worauf kommt es bei Komponenten für die optimale Energieversorgung für HiFi- und Heimkinogeräte an? Welchen Einfluss haben die Materialien der Leinwände für das perfekte Heimkino auf die Bildqualität? Wie stark ist die Klangqualität vom verwendeten High-End-Kabel abhängig? All diese Fragen werden im folgenden Beitrag erläutert.

(Bild: HiFi Forum GmbH)

Am Anfang jedes Projekts sollte eine umfangreiche Planung stehen. Dies gilt selbstverständlich auch für HiFi-, Heimkino- und Multiroom-Installationen. Doch neben den klassischen Komponenten wie Verstärker, Lautsprecherboxen und Projektor spielen auch Netzfilter, die Leinwand und die Kabel eine wichtige Rolle. Heiko Neundörfer, Geschäftsführer des HiFi Forum Baiersdorf, eines der führenden Unternehmen für High End und Heimkino, weiß, worauf es ankommt.

 

Die Energieversorgung

Ohne Energieversorgung gibt es weder Ton noch Bild. Doch der Strom ist auf dem Weg vom E-Werk bis zur Steckdose zahlreichen Störungen ausgesetzt, die sich auch auf den Klang und die Bildqualität auswirken. Dazu zählen Spannungsschwankungen, Netzverunreinigungen und Einstreuungen. Zu nennen sind auch Gegentaktstörungen, die insbesondere von den in vielen Geräten vom PC bis zu Küchenmaschinen integrierten Schaltnetzteilen verursacht werden und Gleichtaktstörungen, die dank drahtloser Heimnetzwerke, Mobiltelefone und Bluetooth-Verbindungen permanent Interferenzen erzeugen. Dem schafft eine ganze Reihe von Zusatzkomponenten und Zubehörartikeln Abhilfe. Sie garantieren ambitionierten HiFi- und Heimkino-Fans eine absolut perfekte Stromversorgung. Zudem schützen diese Geräte gut vor Schäden durch Blitzschlag oder Spannungsspitzen und verlängern so die Lebensdauer der Komponenten. Stromverteiler eliminieren mit integrierten mehrstufigen Filterblöcken nicht nur Gleichtakt- und Gegentaktstörungen, sondern auch die durch die Netzteile der HiFi-Komponenten selbst verursachten Ladeimpulse wirkungsvoll.

Das Angebot reicht hier vom Netzleisten-Einstiegsmodell im Look einer Steckerleiste bis zu ultimativen Netzfilterlösungen für leistungsstarke High End-Systeme. Spitzenmodelle stellen immerhin reinsten Strom für Verbraucher mit einem Leistungsbedarf von bis zu 7.600 Watt zur Verfügung. Auch ein eher unscheinbares Zubehör, das Netzkabel kann Störungen verhindern. Gleichstrom-unterdrückende Filter, 24 Karat-vergoldete Netzstecker und spezielle Filter gegen Spannungsspitzen sind hier die wesentlichen Punkte. Die durch diese Komponenten verursachten Klangverbesserungen sind unmittelbar und deutlich nachvollziehbar: weniger Grundrauschen, ein durch mehr Auflösung und klarere Details greifbarer erscheinendes Klangbild. Der Bass ist straffer und konturierter, hohe Töne klingen räumlicher und luftiger. Musik klingt insgesamt körperlicher, dynamischer und realistischer. In AV-Systemen verbessert sich auch die Bildqualität durch intensivere Farben, mehr Tiefe und eine höhere Präzision.

 

Für’s beste Bild

Auch für die Projektion im Heimkino gilt: Jede Kette ist nur so gut wie ihr schwächstes Glied. Entsprechend sollte auf die Leinwand größtes Augenmerk gelegt werden, denn die Leinwand beeinflusst die Parameter Helligkeit, Kontrast, Ausleuchtung, Farbtreue und Auflösung. Als Auswahlkriterien sind Raumbeschaffenheit, Abstand vom Projektor zur Bildwand, Bildgröße und Format, Schalldurchlässigkeit und Maskierung zu beachten. Die meisten Kriterien einer Leinwand werden von den verwendeten Materialien beeinflusst. Die richtige Mischung aus Diffusions- und Reflexions-Partikeln auf der Oberfläche ist das Erfolgsgeheimnis. Eine Heimkino-Leinwand wird nach Leuchtdichte, Sichtwinkel, Hotspot und Streulicht-Reflexion beurteilt. Leuchtdichte und Blickwinkel stehen in direkter Abhängigkeit: Je höher die Helligkeit, desto geringer der Blickwinkel. Wichtig ist auch der Bildkontrast, der Unterschied vom hellsten Weiß zum dunkelsten Schwarz. Mit großem Kontrast erreicht man eine große Bildtiefe. Doch wie erreicht man einen guten Kontrast? Man dunkelt den Raum ab und minimiert das Streulicht. Diese Maßnahmen sind unabhängig von der Leinwand. Bestimmte Technologien wie beispielsweise die GrayScreen Technologie der Firma Stewart erhöhen den Kontrast bis zum Faktor fünf. Auch der Abstand des Projektors zur Leinwand geht maßgeblich auf die Bildqualität ein. So sollte für eine bestmögliche Ausleuchtung der Zoomfaktor des Projektors gleich- oder größer als der Helligkeits-Faktor sein. Wird dies nicht beachtet, entstehen so genannte Hotspots, das heißt, die Leinwand wird nicht gleichmäßig ausgeleuchtet. Gefordert ist zudem eine hohe Farbtreue. Die Leinwand soll im Idealfall das Farbspektrum zu gleichen Teilen reflektieren. Dies ist besonders für die Wiedergabe von Ultra HD Premium-Bildern wichtig. Perfekte Projektionsbedingungen, die mit den bereits erwähnten GrayScreens erreicht werden können sind zudem erforderlich. Eine Ultra HD Premium-Wiedergabe auf einer weißen Wand im Wohnzimmer ist physikalisch nicht möglich. Ziel für ein imposantes Heimkino ist ein möglichst großes Bild. Dazu muss oft die gesamte zur Verfügung stehende Fläche für die Leinwand genutzt werden. Doch von wo kommt dann der nötige Sound? Kein Problem mit einer schalldurchlässigen Leinwand. Bei Stewart wird beispielsweise das so genannte Optical Coating angepasst um den Lichtverlust zu kompensieren. 323.000 Perforationen pro Quadratmeter mit einem Lochdurchmesser von nur 0,5mm garantieren einerseits gute Schalldurchlässigkeit und andererseits auch perfektes Bild mit einer sehr guten Reflektion und Schärfe. Die Löcher sind ab 3m Abstand nicht sichtbar.

Stromverteiler mit Netzfiltern sorgen für störungsfreie Energieversorgung und schützen zudem die angeschlossenen Geräte. (Bild: HiFi Forum GmbH)

 

Die richtige Verbindung

Nicht nur das Netzkabel verdient Aufmerksamkeit, erst recht die Kabel, die die Komponenten zur Übertragung der Signale verbinden. Erst hochwertige Kabel lassen die Musik und das Bild im Audio- Videobereich zu einem Erlebnis werden, das mitreißt und überzeugt. Der Tipp lautet: „Trennen Sie sich unverzüglich von den dünnen Strippen, die kostenlos im Karton Ihrer HiFi-Komponenten beigelegen haben. Ein hochwertiges Kabel wirkt nahezu Wunder und kann den Musikgenuss merklich aufwerten. Dabei muss es nicht teuer sein und es bringt deutlich mehr Niveau in den Klang Ihrer HiFi- oder Heimkino-Anlage.“


Autor | Heiko Neundörfer,
Geschäftsführer,
HiFi Forum Baiersdorf
www.hififorum.de

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