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Konsequent flexibel mit steckbarer Elektroinstallation

Moderne Gebäude des Nutzungsbaus müssen zwei wichtige Anforderungen erfüllen, die nicht ohne Weiteres miteinander vereinbar sind: Sie sollen mit möglichst geringem Aufwand flexibel nutzbar sein und dennoch mit vielfältigem technischen Equipment ausgestattet werden können. Beides effizient in Einklang zu bringen, gelingt mit der steckbaren Elektroinstallation, die die Automatisierungskomponenten mittels Systemverteiler integriert.
Die Nutzung einzelner Räume und ganzer Gebäude unterliegt fortwährenden Veränderungen. Gleichzeitig sind die Ansprüche ernorm gestiegen: Automatisch gesteuerte Beschattungsanlagen, Jalousien, Fenster und Beleuchtungen sowie Heizungs-, Lüftungs- und Klimaregelungen werden mit einer Vielzahl an Steuereinheiten raumindividuell realisiert. Das bedarf einer weitsichtigen und flexiblen Planung. Verlief bisher die traditionelle Elektroinstallation – von den Verteilern im Keller oder Treppenhaus zu den Verbrauchern – über Unterputz- oder in Installationsrohren verlegten Leitungen, wird heute zunehmend auf eine anpassungsfähige und damit steckbare Installation gesetzt.

Plug-and-Play-Lösung nimmt den Zeitdruck

Ein Steckverbindersystem gestaltet derlei Installationen flexibel, gleichzeitig ermöglicht es die Verwendung von vorkonfektionierten Leitungen mit verpolungssicheren Anschlüssen. Das spart Zeit, wenn es darauf ankommt – auf der Baustelle. Unterschiedliche Steckverbinder mit farbigen Komponenten und kodiertem Steckgesicht für unterschiedliche Stromkreise mindern zudem Fehlverdrahtungen und verkürzen die Abnahmeprozedur. Mit Winsta – dem Steckverbindersystem für die Gebäudetechnik mit Cage-Clamp-Anschluss – bietet Wago einen Systembaukasten, der eine solche schnelle und fehlerfreie Elektroinstallation ermöglicht. Der Baukasten des Mindener Unternehmens enthält sechs Produktfamilien: Midi, Mini, Maxi, EIB, RD und IDC. Jede ist entsprechend der Anwendung und den Einbauverhältnissen miteinander kombinierbar. „Winsta Midi ist die zentrale Familie im Winsta-Produktprogramm, sie verbindet drei-, vier- und fünf-adrige Leitungen mit Querschnitten von 0,5 bis 4mm² steckbar miteinander. Damit deckt diese Familie schon einen Großteil der Installationen ab“, sagt Stefan Gräfen, Produktmanager bei Wago. „Sie bietet ein umfangreiches Produktspektrum von Buchsen und Steckern über verschiedenste Verteiler bis hin zu konfektionierten Leitungen.“ Alle Midi-Steckverbinder sind für einen Systemstrom von 25A ausgelegt. Die angebotenen Verteiler dienen zum Abzweigen, Mehrfachverteilen oder zum Anschluss von Leuchten, Steckdosen und Schaltern. Im letzteren Fall sind die Schaltfunktionen für Aus-, Serien- oder Wechselschaltungen bereits im Verteiler enthalten. Um die elektrische Leistung möglichst symmetrisch auf drei Phasen zu verteilen, werden Dreh- auf Wechselstrom-Verteiler mit Phasenwahl angeboten. Snap-In-Buchsen und -Stecker für den Geräteeinbau vervollständigen das Midi-Programm. Steht zur Installation nur wenig Platz zur Verfügung und wird mit kleineren Leistungen (16A/1,5mm²/250V) agiert, beispielsweise für Sensor-/Aktorleitungen, eignen sich die Komponenten aus der Mini-Familie. Diese Produktfamilie enthält neben zwei-, drei- und fünf-poligen Steckverbindern auch h- und T-Verteiler sowie Komponenten für Dali-Anwendungen. Winsta EIB bietet speziell für den KNX/EIB-Bus konfektionierte Leitungen, dazu T-Verteiler, Snap-Ins sowie einzelne Stecker und Buchsen. Komponenten dieser Familie werden für die Datenübertragung in automatisierten Zweck- und Bürogebäuden eingesetzt. Eine besondere Bauform haben die drei- und vier-poligen Steckverbinder (20A/2,5mm²/250V) der Produktfamilie Winsta-RD. Sie können durch ihre kompakte, runde Form durch Traversen oder Rohre ab einem Durchmesser von 18mm geschoben werden. Zum Anschluss höherer Leistungen und für lange Leitungswege ist Winsta Maxi (35A/6mm²/400V) bestimmt. Diese Produktfamilie beinhaltet fünf-polige Steckverbinder und Verbindungsleitungen sowie konfektionierte Verteilerboxen. Winsta IDC ermöglicht mit der Schneidklemmtechnik – IDC bedeutet Insulation Displacement Connection – den einfachen Anschluss an einer beliebigen Stelle der Flachbandleitung, ohne sie auftrennen zu müssen. Winsta IDC wird häufig dort eingesetzt, wo viele Abzweige auf einem kurzen Leitungsweg benötigt werden oder die Positionen der Abgriffe im Vorfeld noch nicht bekannt sind.

Verteilen mit System

Bauherren streben heute einen hohen Automatisierungsgrad bei gleichzeitig flexibler Nutzung an. An dieser Stelle kommen projektindividuelle Systemverteiler mit steckbaren Anschlüssen ins Spiel. Sie bilden die Grundlage für eine raumindividuelle dezentrale Gebäudeautomation. Hierbei wird ein Gebäude in mögliche Bereiche aufgeteilt und jedem ein Steuergerät zugeordnet, das die Automatisierung in diesem Bereich übernimmt. Um nicht jedes Signal und jede Netzzuleitung diskret verdrahten zu müssen, werden vorkonfektionierte Systemverteiler mit Snap-Ins aus dem Winsta-Baukasten eingesetzt. Sie enthalten Automatisierungskomponenten, wie den KNX-, BACnet-, Ethernet- oder LON-Controller des Wago-I/O-Systems, und übernehmen die Verteilung der Elektroanschlüsse. Systemverteiler in den verschiedensten Bauformen können in Zwischendecken, aufgeständerten Böden oder an der Wand montiert werden. Bei großen Projekten unterstützt der zentrale Projektservice von Wago bei der Planung der Automatisierungsaufgabe.

Planungstool statt Reißbrett

Komplexe Gebäudeplanungen entstehen schon lange nicht mehr auf dem Reißbrett: CAD-Tools haben sich an dieser Stelle durchgesetzt. Die umfangreichen Planungsdaten eines Gebäudes werden in Programmen wie AutoCAD und elcoCAD aufgenommen und bieten jederzeit Auswertungen und Zusammenfassungen per Mausklick. Um den Planungsaufwand bei der steckbaren Elektroinstallationen möglichst gering zu halten, hat Wago das Planungstool Winsta designer – basierend auf elcoCAD – entwickelt. Das kostenfreie Programm verwaltet Gebäudeprojekte und generiert aus den Projektdaten unterschiedliche Pläne, etwa Installationspläne, Kabelzuglisten oder Raumbücher. Es unterstützt das Dateiformat dwg und kann dadurch bestehende Grundrisse und Zeichnungen, die mit anderen Programmen erstellt wurden, einbinden und für die Elektroplanung nutzen.

Winsta in der Praxis

Die Peek & Cloppenburg KG Düsseldorf (P&C) ist mit ihren Modehäusern in mehr als zehn Ländern vertreten und bietet allein in Deutschland an über 70 Standorten zeitgemäße Mode an. Um stets ‚up-to-date‘ zu sein, sind neben neuer Ware auch neue Inszenierungen in der Verkaufsfläche notwendig. Damit erforderliche Umbauten in möglichst kurzer Zeit realisiert werden können, setzt Peter Christ von P&C auf die steckbare Elektroinstallation mit Winsta: „Das Midi-Programm enthält alle von uns benötigten Komponenten. Von vorkonfektionierten Verbindungsleitungen bis zu den h- und T-Verteilern für den steckbaren Abzweig. Diese Komponenten verschaffen uns bei der Montage eine echte Zeitersparnis und sind zudem flexibel, wenn Änderungen anstehen“, so der Verantwortliche für die technische Bauausführung der Bauabteilung 2 bei P&C. Ähnliche Erfahrungen hat Werner Henke, Mitarbeiter des Landesbetriebs Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Konstanz, beim Umbau eines Hörsaals mit Winsta IDC gemacht. Die Universität Konstanz zählt zu den kleinsten, aber angesehensten Hochschulen in Baden-Württemberg. Pünktlich zum Semesterbeginn sollte der Lehrbetrieb im generalüberholten Audimax wieder aufgenommen werden. Der Umbau war nötig geworden, weil der Hörsaal nicht nur äußerlich, sondern auch technisch veraltet war. Für den Anschluss der 75 Bega-Doppeldeckenleuchten wurden knapp 1.000 Meter fünf-polige Flachbandleitung (4mm²) in Kabelwannen verlegt. „Vorteilhaft war hier, dass die Flachbandleitung durchgehend verlegt und dann die Abgänge gezielt an den erforderlichen Stellen eingebracht werden konnten“, fasste Henke den entscheidenden Vorteil von Winsta IDC zusammen. „Die Einsparung in Bezug auf die Montagezeit betrug etwa 50%, und das, obwohl wir das System zum ersten Mal eingesetzt haben“, so beschreibt Roland Schneider, Geschäftsführer der ETS GmbH & Co. KG, die Erfahrungen, die sein Unternehmen bei der Erweiterung des Allianz-Bürogebäudes in Stuttgart gemacht hat. ETS war für die Ausführung der Starkstrominstallation verantwortlich. Mithilfe des Winsta-Steckverbindersystems sowie insgesamt 112 vorkonfektionierten Systemverteilern der Kontaktsysteme GmbH konnten alle Jalousien und Leuchten in kürzester Zeit installiert werden.

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