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Intro

Liebe Leserinnen und Leser,
denkt man an die gegenwärtige Europameisterschaft, läuft man leicht Gefahr, sich in Sicherheit zu wiegen. Die Euphorie des Halbfinale-Einzugs verleitet zu vorzeitiger Siegesgewissheit. Doch nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Ebenso verhält es sich mit der Gebäudesicherheit. Der Trend geht zwar hin zur Alles-Sicherung, das belegen die Zahlen, doch die Gefahren lauern überall: Kabelbrände, Kurzschlüsse, Einbrüche, Blitzeinschläge – die Liste kann man beliebig weiterführen. Die Zahlen des Zentralverbandes Elektrotechnik- und Elektroindustrie (ZVEI) sprechen für sich. Der Umsatz der elektronischen Sicherheitstechnik nahm im vergangenen Jahr um 3,9% auf 2,4Mrd. Euro zu. Im Jahr davor wurde sogar ein Plus von 5% verzeichnet. “Die Stimmung in unserer Branche ist gut“, erklärt Angelika Staimer, Vorsitzende des Fachverbands Sicherheitssysteme im ZVEI. Deshalb rechne die Branche 2008 wieder mit einem konstanten Wachstum von 3 bis 4%. Unsere Leser fiebern in jeder Ausgabe den Sicherheits-Artikeln in den ständigen Rubriken entgegen – in diesem Heft können wir Ihnen Sicherheitskonzepte sogar als Schwerpunktthema bieten. Zu elektronischer Sicherheit zählen Systeme zum Brandschutz, Einbruch sowie Videoüberwachung und Zutrittskontrolle – alles Themen, die in dieser Ausgabe 5&6 nachzuschlagen sind. Lesen Sie z.B. auf Seite 10, mit welchem Konzept ein Kindergarten brandschutzsicher gemacht wird. Viele Sonderbauten, wozu Schulen, Krankenhäuser und Bahnhöfe zählen, können nämlich noch besser auf den Notfall vorbereitet werden. Ab Seite 52 informiert Sie unsere Marktübersicht Videoüberwachung über die technischen Fakten digitaler Kameras, die eine professionelle Gebäudeüberwachung – sowohl im privaten als auch im gewerblichen Sektor – ermöglichen. Bei der Sicherung von Gebäuden wird also nichts mehr dem Zufall überlassen – in Bezug auf die Nationalelf dagegen müssen wir auch auf ein bisschen Glück hoffen.
Viel Spaß beim Lesen
Ihre Chrissanthi Nikolakudi

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