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Gebäude- und Sicherheits-
management im Wandel

Die Anforderungen an das Gebäude- und Sicherheitsmanagement haben sich geändert. Aus diesem Grund arbeiten die Siemens Building Technologies und die in-GmbH partnerschaftlich an Lösungen, den Wandel in der Bedeutung der Bereiche Sicherheits-, Risiko- und Gebäudemanagement softwareseitig abzubilden. Speziell im Bereich der Abbildung von Geschäftsprozessen und der grafischen Visualisierung bringt die in-GmbH für Siemens Know-how in gemeinsame Projekte zu zukünftigen Leitstandsgenerationen ein.
Autor: Holger Hagenlocher, Böblingen | Bild: in-GmbH
Die zunehmende Integration der Geräte und die rapide ansteigende Datenflut führen beim Gebäudemanagement zu einer zunehmenden Prozessorientierung. Die Einrichtung eines Gebäudemanagementsystems ist kein einmaliges Projekt mehr, sondern ein kontinuierlicher Prozess – die Installation muss laufend den erweiterten Anforderungen sowie den technischen und wirtschaftlichen Notwendigkeiten angepasst werden können. Die Prozessorientierung betrifft die Art, wie Gebäudemanagement künftig funktioniert. Da es nicht möglich ist, die Informationsflut bei einem Bearbeiter beliebig zu steigern, müssen andere, technische Wege gefunden und ausgebaut werden, das Wichtige vom Unwichtigen zu trennen und mit dem Informativen anzureichern. Ein Beispiel hierzu: Wer ein Gebäude mit vier kritischen Bereichen, Aufgabenstellungen oder Schwerpunkten zu überwachen hat, kommt eventuell mit vier Monitoren gut zurecht – wer vier Gebäude mit jeweils vier solchen kritischen Bereichen überwachen soll, dem ist mit 16 Monitoren nicht wirklich geholfen: Es geht schlicht die Übersicht verloren.

Fall- und kundenspezifische Regeln und definierte Prozesse

Es muss fall- und kundenspezifische Regeln und Prozesse geben, wann ein Monitorbild eingespielt werden soll, wann und an wen eine Alarmierung zu ergehen hat und wer eine Maßnahme ergreifen muss. Die Software muss deshalb mehr und mehr Entscheidungen vor- und aufbereiten, sie muss Vorschläge unterbreiten, welche Maßnahmen in der aktuellen Situation getroffen werden sollen – die Entscheidungen selbst dagegen trifft nach wie vor der Bediener.

Automatisierte Videoeinspielungen als Vergleichsinformation

Doch die Software wird immer stärker Entscheidungen unterstützen und benötigte Informationen automatisch zuspielen. Meldet beispielsweise ein Sensor einen Vorgang, der eine Entscheidung vom Bediener erwartet, kann die Software neben dem Livebild der entsprechenden Lokation auch eine Videoaufzeichnung einspielen, in der entweder der Normalzustand als Vergleichsinformation zu sehen ist oder in der die Vorgänge zu sehen sind, die zu der Meldung geführt haben. Auch Lagepläne oder Anlagendaten können von der Software automatisch zur Verfügung gestellt werden. Innerhalb der Software müssen also zunehmend individuelle Prozesse definiert werden, die ganz klar festlegen, wann es notwendig ist, einem Raum oder Gelände besondere Aufmerksamkeit zu schenken, welche Entscheidungen anstehen und welche Informationskette zum Einsatz kommt. Prozesse des Unternehmens sind in der Kundenlösung umgesetzt und werden dann situationsorientiert herangezogen. Hier schwindet durch eine steigende Durchgängigkeit der Unternehmensprozesse zukünftig mehr und mehr die Grenze einer Leitstellenlösung.

Die Zukunft des Gebäudemanagements

Künftige Schwerpunkte bei Softwareprodukten im Gebäudemanagement werden die optimale Abstimmung einer Lösung auf die unterschiedlichen und sich verändernden Anforderungen des Kunden sein, was mit Consulting- und Abstimmungsleistung beginnt und zu bedarfsangepassten Lösungen führt. Die logische Verknüpfung der einzelnen Gewerke zu einer homogenen Gesamtlösung und natürlich die Aufbereitung und Abbildung kundeneigener Prozessstrukturen rückt in das Augenmerk des Markts.

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