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Flughafen München setzt
auf LED-Technologie

Nach erster Modernisierungsphase jährlichen
Stromverbrauch bereits um 122.000kWh gesenkt

1920 wurde erstmals die Beleuchtung, im Fachjargon ‚Befeuerung‘, auf Flughäfen eingeführt: Blau für den Rand der Rollwege, orange-grün für deren Mittellinie, Start- und Landebahn in weiß, grün und rot. Bis zu diesem Zeitpunkt waren die Pioniere der Luftfahrt nach Sicht geflogen. Die frühen Anfänge der Flughafenbeleuchtung sind nicht mit den heutigen Beleuchtungssystemen auf Flughäfen vergleichbar, erlaubten aber auch bei schlechten Sichtbedingungen oder gar nachts Starts und Landungen. Heute ist die Beleuchtung des gesamten Flughafengeländes Standard und spielt eine tragende Rolle in den Sicherheitskonzepten moderner Flughäfen. Auch in diesem Bereich verdrängt die stromsparende, langlebige LED zunehmend herkömmliche Beleuchtungslösungen so z.B. Natriumdampflampen, wie das Beispiel des Münchener Flughafens zeigt.
Zur Sicherheit der fast 39Mio. Passagiere im Jahr 2013 trugen am Flughafen München mehr als 13.000 Außenleuchten bei, die teilweise rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr im Einsatz sind. Angesichts stetig steigender Energiepreise ist der Stromverbrauch der Beleuchtung ein zunehmender Kostenfaktor. Hinzu kommt die Selbstverpflichtung der Flughafenbetreiber zu einem CO2-neutralen Wachstum. Konkret sollen die CO2-Emissionen im Jahr 2020 trotz des kontinuierlich zunehmenden Flugverkehrs auf dem Niveau von 2005 eingefroren werden. Mit den auf Natriumdampflampen basierenden Beleuchtungssystemen konnte weder den steigenden Betriebskosten wirksam begegnet werden noch wäre damit die de facto angestrebte Reduzierung der CO2-Emission bis 2020 realisierbar gewesen. Um die gesteckten Ziele zu erreichen, setzt die Flughafen München GmbH (FMG) u.a. auf die Modernisierung ihrer internen und externen Beleuchtungssysteme mit moderner LED-Technologie. Als Partner für ihre LED-Initiative hat sich die FMG für ewo entschieden. Das in Kurtatsch bei Bozen ansässige Unternehmen entwickelt und produziert energieeffiziente Beleuchtungssysteme für öffentliche Anlagen und verwendet hierfür die LED-Technologie von Cree. Es kann dabei auf profunde Erfahrung in der Entwicklung von integrierten Flughafenbeleuchtungssystemen zurückgreifen: Frühere Projekte umfassen z.B. die Flughäfen in Hannover und das Hafenterminal in Venedig. Für die Experten von ewo spielen nicht nur Form und Design eine Rolle, auch auf die Auswahl der Materialien haben sie ein besonderes Augenmerk gelegt. Ihre erste Wahl fiel deshalb auf die hochleistungsfähigen LEDs von Cree, einem Anbieter von LED-Beleuchtungslösungen.

Beleuchtungssysteme mit modernster LED-Technologie

Auf den Vorfeldern und in den Außenbereichen des Münchener Flughafens kommen die Flutlichter des Models ‚F32‘ von ewo zum Einsatz. Sie sind mit jeweils 288 Cree XLamp XT-E LEDs ausgestattet und ersetzen die bisher im Hochmastsystem eingesetzten Natriumdampflampen. Das Design der neuen Flutlichter erlaubt, dass die bestehende Vorfeldbeleuchtung nahtlos umgebaut und mit der neuen, energieeffizienten LED-Technologie von Cree ausgerüstet werden kann. Der LED-Flächenstrahler wurde für den anspruchsvollen Einsatz am Hochmastsystem mit Lichtpunkthöhen bis über 30m konzipiert. Das funktionale, auf das Wesentliche reduzierte Aluminiumgehäuse ermöglicht die Implementierung von bis zu 32 Lichteinheiten, die für eine optimale Entwärmung direkt an das Leuchtengehäuse angekoppelt werden. In Abhängigkeit von der Be-stromung stehen so zwischen 345 (350mA) und 493W (500mA) zur Verfügung. Vergleichsberechnungen zeigen, dass je nach vorliegender Situation Einsparungen im Bereich zwischen 30 und 70% möglich sind. Die im Rahmen eines ersten Testprojekts realisierte Pilotanlage am Flughafen München hatte bei einer Lichtpunkthöhe von 24m im Vergleich zu den alten Natriumdampflampen eine Reduzierung des Energieverbrauchs um 46% erzielt. Neben dem Stromverbrauch sind Lichtstärke, Farbe und Strahlenverteilung wichtige Parameter, wenn es um Beleuchtungssysteme geht. Das brillante weiße Licht der neuen LED-Flutlichter hat – verglichen mit den bisher installierten Natriumdampflampen – eine wesentlich höhere Farbwiedergabe und gewährleistet somit eine gute Sichtbarkeit. Das erhöht die allgemeine Sicherheit und entspricht den Erwartungen der Flughafenbetreiber, denn: „Die Sicherheit von Passagieren, Flugzeugen sowie deren Crews, Flughafenmitarbeitern und generell allen Besuchern zu gewährleisten, ist die oberste Priorität am Flughafen München“, sagt Günter Sellmeier, Sachgebietsleiter elektrische Außenanlagen bei der FMG. Die qualitativ hochwertige LED-Beleuchtungslösung kommt jedoch nicht nur auf den Flugzeugvorfeldern zum Einsatz. Alle verwendeten Leuchten mit Cree-Technologie können universell mit einer breiten Auswahl an optischen Linsen ausgestattet werden. Das Lichtmanagementsystem von ewo sorgt für zusätzliche Flexibilität und erlaubt es, die Beleuchtung an die jeweils spezifischen Anforderungen anzupassen. Ein Modell wurde z.B. speziell für Straßenlampen entworfen und kann so sicherstellten, dass die Straßen hinter dem Abstellplatz der Flugzeuge gut be- und ausgeleuchtet sind.

LED-Technologie ermöglicht erhebliche Einsparungen

Nach der ersten Modernisierungsphase kann sich der Flughafen München bereits über jährliche Einsparungen in Höhe von etwa 122.000kWh Strom und 70t CO2 freuen. Langfristig wird der Austausch von allen 3.000 Scheinwerfern auf dem Vorfeld sowie 10.200 Außenleuchten sogar mehr als 5.000t CO2 pro Jahr einsparen. Die LED-Lösung sorgt nicht nur für mehr Sicherheit durch bessere Sichtbarkeit, niedrigere Stromkosten und weniger CO2-Emissionen. Sie sorgt außerdem für deutlich reduzierte Wartungskosten und weist bei fachgerechter Installation eine Betriebsdauer von mehr als 68.000h auf. Durch branchenführende Effizienz, Langlebigkeit sowie erhebliche Energie- und Wartungseinsparungen sind LEDs eine gute Kombination aus Leistung und Amortisierung.

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