50.000 Stunden garantiert starke Lichtleistung

Durchbruch in der
LED-Technologie

Seit die ersten weißen LEDs vor gut zehn Jahren auf den Markt kamen, übertreffen sich die Hersteller gegenseitig mit Versprechungen hinsichtlich Lumenzahl, Preis-Leistungs-Verhältnis und Lebenserwartung. Tatsächlich waren die meisten Modelle kaum besser als T5-Leuchten – jedoch zu deutlich höheren Preisen. Der Durchbruch gelang erst jetzt mit einer neuen Generation von LEDs, die von Philips entwickelt wurde. Mit bis zu 135lm/W und einer von Philips garantierten Lebensdauer von fünf Jahren oder 50.000 Stunden geht die Technologie, die seit Kurzem in Leuchten der Chambers GmbH verbaut wird, weit über den bisherigen Stand der Technik hinaus.

 An Montagearbeitsplätzen tragen optimal regulierte Lichtverhältnisse zum sicheren Arbeiten und somit zur Produktivitätssteigerung bei. Insbesondere durch eine Einzel- oder Gruppensteuerung der Leuchten lassen sich hier die Kosten senken. (Bild: Richard Chambers GmbH)

An Montagearbeitsplätzen tragen optimal regulierte Lichtverhältnisse zum sicheren Arbeiten und somit zur Produktivitätssteigerung bei. Insbesondere durch eine Einzel- oder Gruppensteuerung der Leuchten lassen sich hier die Kosten senken. (Bild: Richard Chambers GmbH)


In einer Filiale der englischen Lebensmittelkette Waitrose wurden durch die Umrüstung von T5 auf die neue Philips-Technologie nicht nur eine höhere Leistung erzielt, sondern auch 42% Strom gespart. Verglichen mit anderen LEDs bringen die Lichtbänder deutlich mehr Lumen pro Watt – mindestens jedoch 111 – und erwärmen sich bei weitem nicht so stark. „Schon mit dreimal 20W ist die Lichtleistung deutlich höher als bei T5-Leuchten mit viermal 24W“, erklärt Richard Chambers. Die Leuchtbänder sind mit ein oder zwei LED-Strängen erhältlich, also mit 35W und 3880lm/m bzw. mit 70W und 7.760lm/m. Sie werden in 170cm langen Modulen gefertigt, hinzukommen bei Bedarf weitere 10cm mit Regelungselektronik. Jeder Beleuchtungskörper ist durchverkabelt, um die Installation zu vereinfachen und wird mit fünf Kabeln geliefert, damit etwa alternierende Lichtquellen gesteuert oder ausgeschaltet werden können. „Dadurch ist eine Einzel- oder Gruppensteuerung möglich, was angesichts steigender Energiepreise die Kosten senkt und den Bemühungen vieler Unternehmen um mehr Nachhaltigkeit entgegenkommt“, so der Energiesparexperte.
In einer Filiale der englischen Lebensmittelkette Waitrose wurde durch die Umrüstung von T5 auf die neue Philips-Technologie nicht nur eine höhere Leistung erzielt, sondern auch 42% Strom gespart. (Bild: Richard Chambers GmbH)

In einer Filiale der englischen Lebensmittelkette Waitrose wurde durch die Umrüstung von T5 auf die neue Philips-Technologie nicht nur eine höhere Leistung erzielt, sondern auch 42% Strom gespart. (Bild: Richard Chambers GmbH)

Angenehme Arbeitsatmosphäre bei minimalen Energiekosten

Anders als im Supermarkt ist in Büroräumen das Tageslicht in Nähe der Fenster oft ausreichend. Es bietet sich daher an, diesen Teil des Raums – wenn überhaupt – nur geringfügig auszuleuchten. Auch wenn der Mitarbeiter gerade nicht am Platz, in der Mittagspause oder im Urlaub ist, gibt es keinen Grund, an dieser Stelle Energie zu verschwenden. Die Büroleuchten mit der LED-Technologie von Philips, die die Chambers GmbH seit Kurzem vertreibt, lassen sich daher über eine intelligente Steuerung so programmieren, dass jeder Arbeitsplatz gemäß der Situation und den Bedürfnissen des Mitarbeiters ausgeleuchtet wird. Sie sind mit zwei, drei oder vier Strängen zu jeweils 20W lieferbar; nach wie vor hat die Chambers GmbH jedoch auch die klassischen T5-Büroleuchten mit einer Leistung von 14W pro Röhre im Programm. Effizienter als eine Gruppensteuerung ist es in der Regel, die einzelnen Leuchten so zu programmieren, dass sie sich selbst regeln. Dabei wird vorgegeben, ob, wo und wie hell jede LED leuchtet. Ist niemand da, kann sie sich ausschalten oder, wenn eine Restbeleuchtung gewünscht wird, auf eine geringere Lichtstärke herabdimmen. Bei Funktionsänderungen – auch in einem großen Raum – nimmt das Umprogrammieren nur wenige Sekunden pro Leuchte in Anspruch.

Spezielle Leuchten für Industrieanwendungen

An Montagearbeitsplätzen tragen bedarfsgerecht regulierte Lichtverhältnisse zum sicheren Arbeiten und somit zur Produktivitätssteigerung bei. Für diese sowie andere industrielle Anwendungen eignen sich LEDs jedoch nicht: Insbesondere bei höherer Montage streut das Licht stark, so dass die Ausleuchtung nicht optimal ist. Deshalb bietet die Chambers GmbH weiterhin die bewährten AS- und BS-Serien an, die ebenfalls in der einfachen Ausführung oder mit intelligenter Steuerung lieferbar sind. Die AS-Serie wurde als Nachfolger der HQL-Leuchten konzipiert und zeichnet sich u.a. durch ein Sicherheitsglas aus, das der Schutzklasse IP65 entspricht und dank einer hohen Lichtdurchlässigkeit von 98% sogar für Sporthallen zugelassen ist. Der Highbay-Sensor von Honeywell, der bei den AS-Modellen verbaut wird, verfügt bei einer Montagehöhe zwischen vier und maximal 16m über eine Präsenzfunktion, die weiter oben entfällt. Für staubfreie Räume und eine Montage auf 3 bis 5m Höhe sind die BS-Modelle ohne Glas entwickelt worden, bei denen es möglich ist, die Beleuchtung breit-, eng- oder asymmetrischstrahlend anzuordnen. Da sie weiter unten angebracht werden als die AS-Leuchten, ist die Reichweite des Sensors entsprechend geringer, ansonsten ist die Technik beider Serien gleichwertig.

Durchbruch in der 
LED-Technologie
Bild: Richard Chambers GmbH Bild: Richard Chambers GmbH


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