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Digitalisierung der Gebäudeautomation

Mit intelligenten Netzwerkswitches holt der Glasfaserpionier Microsens die Gebäudeautomation ins IP-Netz und damit auch auf Raumebene. So wird eine sukzessive und aufwandsarme Installation in die bereits bestehende, sichere und kapazitätsstarke Ethernet- oder sogar Glasfaser-Infrastruktur ermöglicht. Eine direkt auf den Switch implementierte Automationssoftware ermöglicht dabei die individuelle Integration von Geräten und Services der Raum- und Gebäudeautomation.

Die Steuerungssoftware für die Raumautomation ist direkt auf den Micro-Switch installiert. (Bild: Microsens GmbH & Co. KG)

Die Steuerungssoftware für die Raumautomation ist direkt auf den Micro-Switch installiert. (Bild: Microsens GmbH & Co. KG)

Dezentrale Raumautomation bietet im Gegensatz zu zentral organisierter Gebäudeautomatisierung zwei Vorteile: Eine progressive Installation und die Teilautonomie der automatisierten Gebäudeteile. Mit einem dezentralen Konzept lassen sich entgegen einer zentralen Lösung längere Betriebsausfälle während der Installationsarbeit vermeiden. Gebäudebetreiber sparen so Kosten und Zeit, schließlich bedeutet jeder Bautag Umsatzeinbußen. Mit einer Vielzahl kleinerer Automationsabschnitte wird Raum für Raum das gesamte Gebäude erschlossen. Dadurch, dass die verwendeten Steuerungseinheiten lediglich für einzelne Räume verantwortlich sind, wird auch sichergestellt, dass bei Defekten das Gebäude als Ganzes arbeitsfähig bleibt, während der Schaden behoben wird. Die Grundlage für diesen Ansatz von Microsens bilden die Micro-Switches, die neben ihren Funktionen im Netzwerk ebenfalls die Steuerungseinheit auf Raumebene darstellen.

Intelligente Hardware

Beim Micro-Switch handelt es sich um einen Gigabit-Ethernet-Switch (GBE) mit vier Kupfer-Anwender-Ports (10/10/ 1000Base-T), einem Glasfaser-Uplink sowie einem GBE-Downlinkport. Die Switch-Ports sind dank Authentifizierung und Port Security nach IEEE 802.1x vor unberechtigten Zugriffen geschützt. Der Micro-Switch bringt die Glasfaser vom Gebäudeverteiler bis zum Anwenderbereich (nach aktueller Fassung der DIN EN50173-2:2011-09) und ermöglicht damit eine nahtlose Integration von Arbeitsplatz und Gebäudeleittechnik in die FTTO-Umgebung (Fiber To The Office). Die Teilnehmeranschlüsse sind optional PoE-fähig und können die angeschlossenen PoE-Endgeräte wie IP-Telefone, IP-Kameras oder WLAN-Accesss-Points direkt über das Datenkabel mit Strom versorgen. Das über den Downlinkport angeschlossene Automation-Gateway dient zur Funkeinbindung auf Sensor-Aktor-Ebene und ermöglicht das Ansteuern verbundener Anwendungen über WLAN-fähige Endgeräte. Der Micro-Switch kann für höchste Netzverfügbarkeit über einen GBE-Glasfaserport (1000X, optional SFP-Slot 100/1000) an das Unternehmensnetzwerk angeschlossen werden. Mit den Switches können zudem Redundanzkonzepte pragmatisch umgesetzt werden, von der einfachen Verbindung zweier Switches untereinander bis zu vollredundanten Strukturen für fehlertolerante Netzwerke. Der dezentrale Ansatz reduziert zusätzliche Verkabelungen und minimiert die Anzahl benötigter Technikräume. Gebäudeplaner können auf diese Weise den Installationsaufwand auf Etagenebene einsparen.

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