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Digitale Technik erobert die Beleuchtung:
Lichtmanagement für Zuhause und Büro

Heizung und Klimaanlage werden per Computer gesteuert, Rolläden automatisch geschlossen. Digitale Technik erobert unseren Alltag und sorgt im Haushalt für mehr Komfort und Energieeffizienz. Diese Entwicklung macht vor der Beleuchtung nicht Halt. Elektronisches Lichtmanagement ist auch für Privatleute erschwinglich geworden und kann in Haus und Garten an vielen Stellen eingesetzt werden, erklärt licht.de, die Fördergemeinschaft Gutes Licht.
Zum Lichtmanagement gehören alle Steuerungen, die das starre Muster ‚Licht an, Licht aus‘ durchbrechen. Ein wichtiger Baustein sind Sensoren, die das Licht z.B. einschalten, sobald sich eine Person nähert. Diese Bewegungsmelder eignen sich vor allem dort, wo die Beleuchtung selten und nur vorübergehend benötigt wird, etwa auf der Einfahrt, in Treppenhaus oder Keller. Tageslichtsensoren regeln die Beleuchtung in Abhängigkeit vom natürlichen Lichteinfall und sparen so jede Menge Energie.

Lichtszenen auf Knopfdruck abrufen

Doch modernes Lichtmanagement kann mehr: Mit elektronischer Steuerung lassen sich verschiedene Lichtstimmungen programmieren und bei Bedarf auf Knopfdruck abrufen. Auf diese Weise müssen Leuchten nicht mehr einzeln an- und ausgeschaltet oder gedimmt werden. Gefragt sind wechselnde Lichtszenen vor allem in Räumen, die vielseitig genutzt werden. Ein Beispiel: Wer zuhause Gäste empfängt, beginnt mit heller anregender Allgemeinbeleuchtung, wechselt für das Dinner zu fokussierter Platzbeleuchtung am Esstisch und beendet den Abend beim Nachtisch mit dezentem, stimmungsvollem Indirektlicht. Einzelne Lichtstimmungen können auch gleitend ineinander übergehen. So lassen sich z.B. Helligkeiten oder Lichtfarben variieren, ohne dass der Wechsel bewusst wahrgenommen wird. Voraussetzung für elektronisches Lichtmanagement ist, dass die verwendeten Leuchten digital angesteuert werden können. Vorhandene Leuchten müssen deswegen nicht unbedingt ausgetauscht werden, denn oft lassen sich Signalempfänger auch nachträglich noch einbauen.

Einfache Steuerung

Bei aller digitalen Technik hat aber immer der Nutzer das letzte Wort und kann programmierte Lichtszenen jederzeit an seine Bedürfnisse anpassen. Gute Systeme zeichnen sich durch eine einfache Handhabung aus. Vor allem für ältere oder behinderte Menschen ist die Steuerung per Fernbedienung eine wertvolle Hilfe. Über Mobiltelefone und Internet ist der Zugriff auf die Gebäudetechnik inzwischen auch von unterwegs aus möglich. Wer im Urlaub ist und sein Haus vor Einbrechern schützen möchte, kann so auch aus der Ferne die Beleuchtung im Haus einschalten und muss nicht mehr die Nachbarn um Hilfe bitten.

Lichtmanagement auch im Büro

Lichtmanagement bietet ebenso viele praktische Vorteile, die den Alltag im Büro erleichtern. Per elektronischer Steuerung lassen sich auch hier Lichtstimmungen automatisch abrufen und harmonisch ineinander überführen. Gleichzeitig bietet automatisches Lichtmanagement viele praktische Vorteile, die den Alltag im Büro erleichtern; Für verschiedene Tätigkeiten wie ‚Schreibarbeit‘ oder ‚Präsentation‘ können Lichtszenen programmiert und bei Bedarf rasch abgerufen werden, Sensoren passen die Helligkeit an unterschiedliche Tages- und Jahreszeiten an. Bewegungsmelder aktivieren die Beleuchtung in Räumen und an Schreibtischen, sobald sich jemand nähert. Vom Arbeitsplatz aus lässt sich das Licht an individuelle Bedürfnisse anpassen. Lichtmanagement schafft aber nicht nur Komfort für die Nutzer eines Büros. Es hilft auch, Energie zu sparen, indem es die künstliche Beleuchtung an die natürlichen Lichtverhältnisse anpasst und genau dann zur Verfügung stellt, wenn sie gebraucht wird.

www.licht.de

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