Programmierbare Thermostate mit Fernzugriff per App

Die Temperatur daheim stets im Griff

Es war immer wieder dasselbe Problem im Haus von Jürgen und Elisabeth Seiler: Wenn draußen das Wetter umschlug oder es kälter wurde, dauerte das Aufheizen im Einfamilienhaus viel zu lange. Seit das Ehepaar jedoch eine Heizungsoptimierung vornahm, sind dies Probleme von gestern. Nun lassen sich die Temperaturen sogar per Smartphone-App kontrollieren und regeln.

 Mit rund 160 Quadratmetern will das Hauptgeschoss des Einfamilienhauses von Jürgen und Elisabeth Seiler auf die richtige Temperatur gebracht sein. Daher modernisierte das Ehepaar seine Heizung. (Bild: Danfoss Gesellschaft M.B.H.)


Mit rund 160 Quadratmetern will das Hauptgeschoss des Einfamilienhauses von Jürgen und Elisabeth Seiler auf die richtige Temperatur gebracht sein. Daher modernisierte das Ehepaar seine Heizung. (Bild: Danfoss Gesellschaft M.B.H.)

Über acht Räume verfügt allein das Hauptgeschoss im Wohnhaus von Jürgen und Elisabeth Seiler – gemeinsam mit dem unbeheizten Freisitz sind das zusammen 160 Quadratmeter. Viel Fläche, die es bei Bedarf erstmal auf Temperatur zu bringen gilt. Und das, bestätigt Jürgen Seiler, vermochte in dem zweigeschossigen Gebäude mit Baujahr 1961 mitunter etwas länger zu dauern. Daher ließen die Besitzer im Winter durchaus mal trotz Abwesenheit die Heizung laufen, damit sie bei der Heimkehr nicht in ein kaltes Zuhause zurückkehrten. Dies wiederum auf Kosten des Energieverbrauchs und damit des eigenen Geldbeutels, nur um auf die warme Behaglichkeit nicht verzichten zu müssen. Die Entscheidung zu Gunsten moderner Technik fiel dem Ehepaar nicht schwer: Mit einem programmierbaren Regelungssystem sollten die Energie- und Heizkosten reduziert werden, ohne deswegen den üblichen Komfort zu verlieren. Und in der Tat müssen sich ein warmes Zuhause und niedrigere Ausgaben nicht ausschließen – wie die Seilers durch Danfoss Link erfuhren, ein smartes System zur Temperaturregelung in Wohngebäuden. Dieses wird drahtlos mit elektronischen Thermostaten an den verschiedenen Heizkörpern vernetzt. Alle Komponenten sind somit perfekt aufeinander abgestimmt. Über den Zentralregler lässt sich einstellen, wann die Temperatur hoch- und wann sie wieder runterfahren soll – maximal 30 Thermostate können dadurch individuell vorprogrammiert werden. Bis zu drei Absenkphasen pro Tag kann Jürgen Seiler mit dem elektronischen Thermostat Living Connect von Danfoss bestimmen. Zwei im Thermostat integrierte Fühlerelemente messen die Temperatur und sorgen dafür, dass die Ventilgehäuse für die Heizwasserzufuhr zum Heizkörper geöffnet sind, um zum eingestellten Zeitpunkt die Solltemperatur zu erreichen. Mittels intelligenter Regelung lernen die elektronischen Thermostate dabei innerhalb der ersten Woche, wie viel Vorlauf notwendig ist, damit zur Einstellungszeit die gewünschte Temperatur erreicht ist. Dadurch ist es in den Räumen warm, wenn die Seilers aufstehen – und auch, wenn sie nach einer längeren Abwesenheit nach Hause kommen. Und das, ohne dass in der Zwischenzeit die Heizung unnötig Energie verbraucht.

Dank der Smartphone-Applikation LinkApp von Danfoss sind die Heizperioden zuhause stets im Blick - und bei Bedarf auch von unterwegs anpassbar.Immer auf Wunschtemperatur: Die elektronischen Thermostate Living Connect von Danfoss lassen sich individuell einstellen. Bis zu drei Heizphasen sind programmierbar. (Bild: Danfoss Gesellschaft M.B.H.)

Dank der Smartphone-Applikation LinkApp von Danfoss sind die Heizperioden
zuhause stets im Blick – und bei Bedarf auch von unterwegs anpassbar.Immer auf Wunschtemperatur: Die elektronischen Thermostate Living Connect von Danfoss lassen sich individuell einstellen. Bis zu drei Heizphasen sind programmierbar. (Bild: Danfoss Gesellschaft M.B.H.)

Größtmögliche Datensicherheit gewährleistet

Die Flexibilität des Systems zeigt sich in seinem Fernzugriff: Über die dazugehörige LinkApp von Danfoss ist der Zentralregler Link auch von unterwegs mit dem Smartphone oder Tablet steuerbar. Der Zugriff auf das private Heizsystem ist also zu jeder Zeit von überall aus möglich – fällt die Rückkehr nach Hause früher aus als erwartet, kann die Temperatur trotzdem rechtzeitig angepasst werden. Die Bedienung des Systems ist dabei simpel und unkompliziert. So sind die Living-Connect-Thermostate mit nur drei Tasten ebenso leicht zu bedienen wie der Farb-Touchscreen des Zentralreglers Link. Jürgen Seiler selbst greift hauptsächlich über die Smartphone-App auf sein Heizsystem zu, das alles natürlich bei größtmöglicher Datensicherheit. Innerhalb des Hauses kommunizieren die Living-Connect-Thermostate mit dem Zentralregler Link mittels Z-Wave, einer Funkkommunikation für Hausautomation. Diese überträgt drahtlos die Temperatur- und Regelanweisungen über geschützte Datenprotokolle. Wird mit dem Smartphone auf Link zugegriffen, entsteht eine drahtlose Verbindung mit dem WLAN-Router via WPA2-Verschlüsselung über das Internet. Von unterwegs aus läuft der Datentransfer über einen Cloud-Server – einen über das Internet abgerufenen externen Rechner. Dabei werden die gesendeten Informationen über die Blockchiffre AES (Advanced Encryption Standard) kodiert, einer Verschlüsselung, die auch Einrichtungen der US-Regierung nutzen.

Dank der Smartphone-Applikation LinkApp von Danfoss sind die Heizperioden zuhause stets im Blick - und bei Bedarf auch von unterwegs anpassbar.Immer auf Wunschtemperatur: Die elektronischen Thermostate Living Connect von Danfoss lassen sich individuell einstellen. Bis zu drei Heizphasen sind programmierbar. (Bild: Danfoss Gesellschaft M.B.H.)

Dank der Smartphone-Applikation LinkApp von Danfoss sind die Heizperioden
zuhause stets im Blick – und bei Bedarf auch von unterwegs anpassbar. Immer auf Wunschtemperatur: Die elektronischen Thermostate Living Connect von Danfoss lassen sich individuell einstellen. Bis zu drei Heizphasen sind programmierbar. (Bild: Danfoss Gesellschaft M.B.H.)

Heizungsmodernisierung wird staatlich förderfähig

Mit der zentralen Raumregelung von Danfoss lassen sich die bestehenden Heizungssysteme problemlos weiternutzen und dennoch Energie und Heizkosten sparen. So, wie im Falle des Ehepaars Seiler, das eine Gasbrennwertheizung besitzt. Innerhalb von drei Stunden hatte der Heizungsfachmann die erforderlichen zwölf Living-Connect-Thermostate im Hauptgeschoss des Einfamilienhauses installiert und ins Netzwerk eingelesen. Die neuen Thermostate passen dabei auf die Danfoss-Ventilgehäuse RA, RAV sowie RAVL, aber auch auf Ventilgehäuse mit M30x1,5- und M28-Anschlüssen. Dort arbeiten die batteriebetriebenen Living-Connect-Thermostate mit einem akustisch nicht wahrnehmbaren, sehr leisen Motor. Je nach vorhandenen baulichen und technischen Voraussetzungen sowie Heizgewohnheiten können bis zu 30 Prozent der Heizkosten durch programmierbare Zentralregler wie Danfoss Link eingespart werden. Und der wäre sogar staatlich förderfähig gewesen – hätten die Seilers vor der Installation von ihrem Heizungsfachmann einen hydraulischen Abgleich durchführen lassen. Denn dieser wird vom Bundeswirtschaftsministerium zu 30 Prozent gefördert, genauso wie eine an ihn anschließende intelligente Einzelraumregelung wie Danfoss Link. Dafür wäre im Vorfeld nur ein entsprechender Antrag zu stellen gewesen. Aber auch so ist Jürgen Seiler inzwischen froh, dass er mit seiner Smartphone-App nicht nur die Temperatur in seinem Haus jederzeit im Griff, sondern bei optimalem Komfort zur selben Zeit noch seine Energie- und Heizkosten besser unter Kontrolle hat.


Autor | Florian Lieb, Schaal.Trostner Kommunikation, www.smartheating.danfoss.de

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