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BIM-Cluster Hessen

Rückblick 3. Frankfurter BIM-Symposium

Das 3. Symposium des BIM-Cluster Hessen ist erfolgreich zu Ende gegangen. Die Veranstaltung am 7. November in Frankfurt bot den 280 Teilnehmern Gelegenheit zur Information, zum Austausch und zum Netzwerken. Zwei Jahre zuvor wurde das BIM-Cluster Hessen gegründet.

 (Bild: VDMA e.V.)

(Bild: VDMA e.V.)

Persönliche Glückwünsche überbrachte Dr. Philipp Nimmermann, Staatssekretär im Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen. „Vernetzung und aktiver Austausch spielen eine große Rolle. Genau hier setzt das BIM-Cluster Hessen an. Es ist eine wirklich gute Plattform. Darum fördert das Land das neue Branchencluster finanziell.“ BIM-Projekte bedeuten für alle Beteiligten Transparenz von Anfang an. Voraussetzung hierfür ist jedoch das Sammeln aller relevanten Daten ab dem ersten Tag. Erfahrungsberichte zeigen, dass Bauprojekte dank BIM besser funktionieren. „Gerade haben wir ein mit der BIM-Methode geplantes Projekt abgeschlossen. Und ich hatte selten so wenig Kollision auf einer Baustelle wie bei dieser aktuellen Umsetzung“, berichtete hierzu ein Bauleiter. In ihren Fachvorträgen machten die Redner jedoch auch deutlich, dass Deutschland in Bezug auf BIM noch viel Entwicklungspotential hat. Nordeuropäische Länder z.B. haben weitaus mehr Erfahrung mit der BIM-Methode als Deutschland, das derzeit auf Platz 20 der BIM-Länderliste liegt. Betont wurde ebenfalls die Wichtigkeit qualifizierten Personals und die Tatsache, dass die BIM-Methode das Werkzeug der Zukunft darstellt. Mitarbeiter müssen entsprechend trainiert werden, um dieses Instrument der Digitalisierung zu bedienen. So verursacht BIM zwar zu Beginn erst einmal Kosten durch entsprechende Schulung und Weiterbildung, bringt aber über lange Sicht ein erhebliches Einsparungspotential mit sich. „Es braucht gut ausgebildete Menschen, um Kosten-Nutzen-Faktoren beurteilen zu können“, sagte Konstantinos Kessoudis, Züblin AG. Auch Prof. Dr. Uwe Rüppel, Technische Universität Darmstadt, betonte in seinem Vortrag: „Es wird immer wichtiger, das eigene Know-how einfließen zu lassen, sprich bestenfalls auch selbst programmieren zu können und dementsprechend geschult zu sein.“

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