Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Bedarfsorientierter
Energieverbrauch

Schwäbisch Media setzt bei seinem neuen Hauptsitz in Ravensburg auf das Gebäudeautomationssystem Desigo von Siemens, das auf BACnet/IP basiert. Die Gewerke HLK, Beleuchtung und Beschattung sollen in dem Gebäude miteinander vernetzt werden und so für eine energieeffiziente Gebäudeautomation sorgen.

 (Bild: Schwäbischer Verlag)

(Bild: Schwäbischer Verlag)


Nicht nur bei der Ausrichtung der eigenen Medien zeigt sich das Medienhaus aus Leutkirch zukunftsorientiert und innovativ. Auch bei der Gestaltung und der Gebäudetechnik des neuen Hauptsitzes in Ravensburg schafft es Schwäbisch Media, sich als umweltbewusstes und modernes Unternehmen zu präsentieren. Das Gebäude wurde vor Kurzem fertig gestellt. Es besteht aus vier vorwiegend in Glas gefassten Baukörpern, die alle auf der untersten Ebene und im 1. Obergeschoss miteinander verbunden sind. Auf insgesamt 19 Etagen werden in einem flexiblen Bürokonzept OpenSpace-Bereiche, Einzel- und Mehrpersonenbüros kombiniert. Die Flexibilität der Arbeitsplätze soll sich auch im Gebäudeautomationssystem widerspiegeln. Zum Einsatz kommt daher das Raumautomationssortiment von Desigo Total Room Automation (TRA), welches auf BACnet/IP (B-ASC-Profile, BACnet-Revision 1.10) basiert. Desigo TRA fasst die einzelnen Gewerke HLK, Beleuchtung und Beschattung in den Räumen zu einem integrierten System zusammen. Die Building Technologies Division von Siemens bietet damit eine Lösung, die sich schnell und einfach den Anforderungen und Bedürfnissen des Gebäudebetreibers und -nutzers sowie dem Grundriss des Gebäudes und der Aufteilung der einzelnen Räume anpassen lässt. Dafür müssen keine Änderungen an den Elektro- und HLK-Installationen vorgenommen werden.
In allen Büroräumen dient das QMX3-Raumbediengerät dazu, den Energieverbrauch jederzeit zu überwachen. (Bild: Siemens AG)

In allen Büroräumen dient das QMX3-Raumbediengerät dazu, den Energieverbrauch jederzeit zu überwachen. (Bild: Siemens AG)

Bedarfsorientierter Energieverbrauch

Energieeffiziente Steuerung der Gebäudeautomation war neben der Flexibilität ein weiteres Argument für Desigo TRA: Das Herz der Raumautomation bilden mehrere Raumautomationsstationen, die – eingebaut in der Elektrounterverteilung – raumübergreifende Automationsfunktionen übernehmen. So z.B. die Thermoautomatik, die dafür sorgt, dass ungenutzte Räume durch den gezielten Einsatz von Beschattung möglichst kostenneutral auf den gewünschten Komforttemperaturwert gebracht werden. So wird auch eine Überhitzung der Räume vermieden. Die kompetente Projektleitung wird von der Siemens-Niederlassung in Ulm ausgeführt.

Die Energieeffizienzfunktion RoomOptiControl erkennt unnötigen Energieverbrauch und signalisiert diesen dem Raumnutzer über die Green-Leaf-Anzeige auf dem Raumbediengerät. Ist der Energieverbrauch zu hoch, wechselt das Symbol seine Farbe von grün auf rot. (Bild: Siemens AG)

Die Energieeffizienzfunktion RoomOptiControl erkennt unnötigen Energieverbrauch und signalisiert diesen dem Raumnutzer über die Green-Leaf-Anzeige auf dem Raumbediengerät. Ist der Energieverbrauch zu hoch, wechselt das Symbol seine Farbe von grün auf rot. (Bild: Siemens AG)

Individuelle Raumregelung

Weitere Einsparungen beim Energieverbrauch werden dank aktiver Einbindung der Raumnutzer in die Gebäudeautomation erzielt. In allen Büroräumen dient das QMX3-Raumbediengerät dazu, den Energieverbrauch jederzeit zu überwachen. Die Energieeffizienzfunktion RoomOptiControl erkennt unnötigen Energieverbrauch und signalisiert diesen dem Raumnutzer über die Green-Leaf-Anzeige auf dem Raumbediengerät. Ist der Energieverbrauch zu hoch, wechselt das Symbol seine Farbe von grün auf rot. Mit einem einfachen Druck auf die Anzeige kehrt die Raumregelung ohne Komfortverlust in den energieoptimierten Betrieb zurück. Somit sind nicht nur ein energieeffizienter Betrieb der Raumautomation und ein optimales Raumklima gewährleistet. Neben der Gebäudeeffizienz werden auch die Arbeitsbedingungen für die Gebäudenutzer verbessert. Das Gebäude wurde von der DNGB mit Silber vorzertifiziert.

Bedarfsorientierter 
Energieverbrauch
Bild: Schwäbischer Verlag Bild: Schwäbischer Verlag


Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

‣ weiterlesen

Die Geschwister-Scholl-Oberschule in Vechta wurde im Jahr 2014 zu einer teilgebundenen Ganztagsschule erweitert. Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, wurden in den folgenden drei Jahren einzelne Gebäude umgebaut und an die neue Nutzung angepasst. Wichtig war, dass die Umbaumaßnahmen, die teilweise im laufenden Schulbetrieb durchgeführt wurden, den Unterricht nicht behindern sollten. Das betraf auch die Modernisierung der Gebäudeleittechnik (GLT).

‣ weiterlesen

Anzeige

Cloudlösungen, also das systematische Auslagern von Daten und IT-Prozessen auf externen Servern, die über das Internet angebunden werden, setzen sich in vielen Anwendungsbereichen durch. Dabei macht auch die Gebäudetechnik keine Ausnahme. Mit guten Gründen, wie der VDMA-Fachverband Automation und Management für Haus und Gebäude meint. ‣ weiterlesen

Aktuelle Systemlösungen für die automatisierte Temperatursteuerung, Luftfilterung und Beleuchtung von Produktionsstätten orientieren sich jedoch lediglich an Sollwertüberschreitung und arbeiten dementsprechend reaktiv. Die Abwärme von Fertigungstätigkeiten oder Witterungseinflüsse werden meistens nicht für die Gebäudeautomatisierung genutzt. Aus dieser Motivation heraus entwickelt das Fraunhofer IPT zusammen mit Industriepartnern eine sowohl bedarfsgerechte als auch prädiktive Gebäudeautomation durch die Einbindung der Kommunikation des Gebäudes mit Produktionsplanung und -steuerung (PPS) sowie Wetter-Forecasts. Dies resultiert in mehr Komfort für den Mitarbeiter und in Energieeffizienz für die Produktionsstätte. ‣ weiterlesen

Anzeige

Der Neubau für die Fachhochschule Bielefeld auf dem Campus Minden gilt gleich in doppelter Hinsicht als wegweisend: Er integriert modernste Energie- und Automationstechnik und liefert zugleich ein Musterbeispiel für das disziplinübergreifende, integrale Bauen. Durch enge Zusammenarbeit erreichten Planer und Gewerke bei Qualität und Kosten eine Punktlandung. ‣ weiterlesen

Der Neubau für die Fachhochschule Bielefeld auf dem Campus Minden gilt gleich in doppelter Hinsicht als wegweisend: Er integriert modernste Energie- und Automationstechnik und liefert zugleich ein Musterbeispiel für das disziplinübergreifende, integrale Bauen. Durch enge Zusammenarbeit erreichten Planer und Gewerke bei Qualität und Kosten eine Punktlandung. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige