Andreas Knop

Studien zeigen, dass die Raumluftqualität in direkter Verbindung mit dem menschlichen Wohlbefinden und der Produktivität steht. So spricht z.B. die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin davon, dass „sie [verbrauchte Luft] zu Beeinträchtigungen der Konzentrations- und Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter führen [kann]“. Ein Indikator für die Qualität der Raumluft ist der CO2-Gehalt, der die Anwesenheit von Personen in Innenräumen aufzeigt. Ist er hoch, ist das ein Anzeichen für ein unzureichend funktionierendes Lüftungssystem und häufig auch ein Hinweis auf unangenehme Gerüche. Das naheliegende Gegenmittel, die Fenster stetig geöffnet zu halten, sorgt zwar für frische Luft, treibt gleichzeitig aber auch den Gebäudeenergieverbrauch in die Höhe.