Anzeige
Anzeige
Anzeige

Schutz nach Bankenstandard

KNX Secure steigert
Sicherheit im Smart Home

Die Diskussion rund um das Thema Datenschutz macht auch vor den smarten vier Wänden nicht halt. Denn alles, was man selbst digital bedienen kann, könnten theoretisch auch unbefugte Dritte ansteuern. Hier setzt KNX Secure an und bietet einen wirksamen Schutz nach Bankenstandard im vernetzten Gebäude.

Jung IP-Router und IP-Schnittstelle verbinden via IP KNX-Geräten mit dem PC oder anderen Datenverarbeitungsgeräten. (Bild: Albrecht Jung GmbH & Co. KG)

Jung IP-Router und IP-Schnittstelle verbinden via IP KNX-Geräten mit dem PC oder anderen Datenverarbeitungsgeräten. (Bild: Albrecht Jung GmbH & Co. KG)

Datenleaks und Sicherheitslücken: Regelmäßig landen tausende Benutzernamen, Passwörter, IP-Adressen oder offene Ports für jeden ersichtlich im Internet. Was bei Accounts für Online-Shops, Banking und Co. bereits brenzlig ist, wird rund ums Eigenheim noch brisanter. Etwa dann, wenn die Daten von ungeschützten IP-Kameras für jeden zugänglich im Internet zu sehen sind. Das zeigt: Sicherheit zu Hause gilt auch auf digitaler Ebene. Gewerke wie Beleuchtung, Alarmanlagen oder sogar die Steuerung von Tür und Tor: Dort, wo vernetzte Technik installiert wird, finden Hacker früher oder später Punkte, um das virtuelle Stemmeisen anzusetzen. Während es selbstverständlich sein sollte, sichere Passwörter zu verwenden und nicht benötigte Ports zu schließen, könnten trotzdem KNX-Telegramme abgefangen werden. Um die Infrastruktur in Gebäuden wirksam abzusichern, sollten daher bei einer professionellen Installation Maßnahmen auf Hardware- und Softwareebene erfolgen und Geräte nach dem neusten Sicherheitsstandards verwendet werden.

KNX Secure

KNX Secure besteht aus einer doppelten Absicherung. KNX IP Secure verschlüsselt die Übertragung auf Netzwerkebene: Es bewirkt, dass unabhängig vom Medium ausgewählte KNX-Telegramme authentifiziert und die übertragene Daten verschlüsselt werden. Somit kann die Kommunikation zwischen Sensor und Aktor im IP-Netzwerk weder interpretiert noch manipuliert werden. Auch die Kommunikation zu Visualisierungen ist somit sicher. KNX Data Secure verschlüsselt und authentifiziert die Daten zusätzlich auf der Busleistung (Twisted pair) bzw. über die drahlose Kommunikation (RF). Hierdurch werden Angriffsszenarien sicher verhindert wie z.B. Telegramm-Aufzeichnung (sniffing), Telegramm-Wiederholung (Replay-Angriff) oder Modifikation (Man-in-the-Middle-Angriff).

Fazit

Um die digitale Infrastruktur in Gebäuden wirksam abzusichern, sollten Architekten und Installateure bereits bei der Installation auf KNX Secure setzen. Es verschlüsselt die Datenkommunikation und gewährleistet eine gesicherte Übertragung aller KNX-Telegramme.

Genormte Sicherheit

KNX Secure entspricht den Verschlüsselungsstandards nach ISO18033-3, z.B. AES 128 CCM-Verschlüsselung. Damit erschwert KNX Angriffe auf die digitale Gebäudeautomation und stellt gleichzeitig ein hohes Maß an Datenschutz sicher. Die Technik ist zudem standardisiert nach EN50090-4-3. Mit KNX Secure ist das Gebäude sicher. Aktuell wurde diese Verschlüsselung noch nicht gehackt.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Das Corona-Virus und die damit verbundenen hygienischen sowie organisatorischen Maßnahmen zum Schutz vor einer Infektion bleiben eine Herausforderung. Bei der Bewältigung helfen videobasierte Lösungen zur Personenerfassung. ‣ weiterlesen

Anzeige

Im Bestreben nach mehr Sicherheit vor unerlaubtem Zutritt sowie der automatisierten Überwachung und Steuerung des Gebäudeverschlusses setzt die Haustechnik des Krankenhaus St. Joseph-Stift in Dresden auf die Technologie des Gebäudeleittechnikherstellers PcVue und des Tür- und Fensterspezialisten Geze. Die ursprünglich angedachte PcVue-Insellösung wird dabei zum Allzweckwerkzeug der Haustechnik.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Welle ist heftig und ganz sicher noch nicht vorbei: In den Medien kochte das Thema 'Datenschutz und Datensicherheit im Smart Home' hoch. Zeitungsartikel und verschiedene Fernsehbeiträge erwecken dabei den Eindruck, dass jeder nur halbwegs begabte Hacker ruckzuck ins vernetzte Haus eindringen und dort sein Unwesen treiben kann. Bauherren und Hausbesitzer sind verunsichert. Ihre häufigste Frage: Wie schütze ich mein Heim effektiv? Jeder Elektromeister sollte die Antworten auf diese Fragen kennen. Denn so kann er seine Kunden sicher und souverän beraten und letztlich Vertrauen aufbauen.‣ weiterlesen

Um den Faktor 30 verringerte Brandlasten bei der Verkabelung und die einfache nachträgliche Installation von 580 Brandschutz- und Entrauchungsklappen - nur zwei Beispiele, die zeigen, warum man auf dem Frankfurter Flughafen vom perfekten Zusammenspiel von BACnet und AS-Interface (ASi) profitiert.‣ weiterlesen

Mit der fortschreitenden Digitalisierung wird die ohnehin schon komplexe IT-Architektur von zahlreichen Anlagen noch komplexer - und noch verwundbarer. Das spielt Cyberterroristen, Erpressern oder auch staatlichen Geheimdiensten in die Hände. Insbesondere kritische Infrastrukturen wie Flughäfen oder Krankenhäuser geraten ins Fadenkreuz von Cyberkriminellen: Eine Studie unter Betreibern kritischer Infrastrukturen des Ponemon Institutes zeigt z.B., dass 90 Prozent der Befragten in den vergangenen zwei Jahren mindestens einem Cyberangriff ausgesetzt waren. 62 Prozent verzeichneten sogar zwei oder mehr Attacken.‣ weiterlesen

Wie kann sichergestellt werden, dass die Projektumsetzung von Anfang an detailliert geplant wird, so dass die Umsetzung erheblich vereinfacht wird? Welcher Mehrwert kann bereits in der Planungsphase geschaffen werden und wer ist der Hauptverantwortliche für eine optimale Projektplanung: der Fachplaner, der Integrator oder der Hersteller des Gefahrenmanagementsystems?‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige