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Digitale Lizenz ersetzt physikalische Schlüssel

Hersteller von Zutrittskontrollsystemen wollen physikalische Schlüssel jeglicher Art ersetzen, um den Komfort zu steigern und Investitionskosten zu senken.

Fast jeder hat heute nämlich ein Smartphone, das sich mit einer Cloud verbinden kann. Über sie erhalten Nutzer einen digitalen Zugangsschlüssel, mit dem sie sich – beispielsweise per Bluetooth Low Energy (BLE) – mit dem Schließzylinder in der Tür verbinden. Ähnliche Lösungen sind für Servicemitarbeiter denkbar, die beispielsweise Feuerlöschanlagen, Heizungen oder Klimatechnik warten. Auch sie brauchen keine Servicedongles mehr, wenn sie einen digitalen Zugangsschlüssel über Cloud beziehen können. Interessanterweise gibt es hierzu Lösungen, die bereits seit vielen Jahren erprobt sind und originär gar nicht für Gebäudeautomatisierung und Zutrittskontrolle gedacht waren. Sie kommen aus der Softwarebranche, wo ebenfalls Schlüssel verwendet werden: Die Lizenzschlüssel. Sie sind im Grunde überall im Einsatz, wo Software verkauft wird. Bindet man physikalische Devices wie Schließanlangen, Rauchmelder, Brandlöschanlagen, Raumsteuerungen oder Videoüberwachungsanlagen an Clouds an, werden sie zur Peripherie dieser Clouds. Die Berechtigung zur Nutzung dieser Peripherie kann über die Lizenzierung der Cloudapplikationen erfolgen oder durch die Übersendung eines Schlüssels an Mobiltelefone oder Tablets. Solche Schlüssel sind hochsicher, wenn man neueste Lizenzierungsmethoden anwendet. Sie sind einzigartig und können an spezifische Geräte gebunden werden. Ihre Gültigkeitsdauer lässt sich beliebig beschränken. Sie sind sowohl bei der Übertragung als auch Speicherung verschlüsselt. Eine Kopie der Lizenz wird so unmöglich. Der Missbrauch der Lizenz auf dem Device lässt sich zudem durch ergänzende Zugriffsschutzfunktionen umsetzen. Noch höhere Sicherheitsstufen lassen sich erzielen, wenn zusätzlich hardwarebasierte Schlüssel integriert werden. Solche Lösungen kann man zwar auch ohne Lizenzmanagementsystem umsetzen, ein Lizenzmanagementsystem hat aber den Vorteil, dass es das gesamte Ökosystem der Schlüsselverwaltung direkt als applikationsfertige Plattform mitbringt. Über eine Backoffice-Integration in ERP- und CRM-Systeme lässt sich der Bestell- und Abrechnungsprozess sogar einbeziehen, um vollständig automatisierte Prozesse zu erreichen.

Schlüsselmanagement über Clouds

Die Bereitstellung der Lizenzschlüssel über Clouds beispielsweise ist komfortabel. An einem Ort können die Berechtigungen bedarfsgerecht freigeschaltet und eingeschränkt werden. Es sind abgestufte Lizenzschlüssel möglich. Zusatzfunktionen können spezifischen Benutzern zugeschaltet werden. Laufzeiten für Reinigungspersonal bedarfsgerecht konfiguriert werden. Es sind sogar Modelle denkbar, die eine vorherige Bezahlung vor Nutzung abwickeln. So lassen sich Zutrittsberechtigungen komplett ohne Ticketautomaten und Ticketlesegeräte umsetzen. Jedes Preismodell ist dabei denkbar. Klassische Eintrittskarten für Kinos lassen sich also genauso umsetzen wie zeitlimitierte Tickets für Schwimmbad und Sauna. Der Software-as-a-Service-Trend bekommt damit eine ganz neue Dimension: Den Schlüssel-as-a-Service! Will man solche SaaS-Lösungen umsetzen, stehen Hersteller vor der Frage: Macht es Sinn, das gesamte System selbst zu entwickeln, oder gibt es Lösungen von Herstellern, die man als komplett fertige Lösung einsetzen kann? Zu empfehlen ist es, Lösungen von Anbietern einzusetzen, die das eigene Ökosystem wirkungsvoll und effizient ergänzen. Bei der Auswahl des passenden Lösungsanbieters ist zum einen auf eine möglichst hohe Entwicklungskompetenz im Branchenumfeld und zum anderen auch auf entsprechend umfassende Lösungskompetenz zu achten, um auch zukünftig möglichst flexibel zu bleiben. Die Unternehmensgröße ist wegen der weiteren Konsolidierungstendenzen in diesem Markt nicht zu vernachlässigen. Die öffentlich zugängige Studie ‚Competitive Analysis of the Global Software License Management Market‘ der Marktforscher von Frost & Sullivan kann hier weitere Auskunft geben.

Professionelle Schlüsselmanagementsysteme

Lösungen wie die Sentinel-Produktfamilie von Gemalto stellen Herstellern im Bereich der Gebäudeautomatisierung und Zutrittskontrolle alle wichtigen Werkzeuge bereit, um ihre Produkte effektiv zu schützen und aus der Ferne zu verwalten sowie Daten und Services in Profit umzuwandeln. Durch eine effiziente Backoffice-Integration ist auch die Bestellungs- und Auftragsabwicklung vollständig automatisierbar. Das ist bei nutzungsbasierten (Pay-per-Use) Abrechnungen wegen der möglichen Flut der Daten unabdingbar. Konkret besteht die Gemalto Sentinel-Produktfamilie aus mehreren Bausteinen, die Kunden bedarfsgerecht zukaufen und einsetzen können. Das Angebot reicht von Lizenzierungssystemen bis hin zu On-Premise- oder cloudbasierten Lizenzverwaltungssystemen für den Hersteller oder auch Anwender. Die neueste Entwicklung von Gemalto ist die Bereitstellung der Lizenzierung für Mikrocontroller, sodass neben der Standardlizenzierung für x86- und ARM-Systeme wie Smartphones, Tablets und Notebooks nun die gesamte Palette intelligenter Geräte lizenziert werden kann: Diese neue Enforcement-Technologie Gemalto Sentinel Fit ist derzeit die kleinste der Welt. Sie ist zudem plattformunabhängig, da im C Sourcecode verfügbar, und kann damit auf jedem Mikrocontroller genutzt werden, der 1,5KB RAM und 6,5KB Flash für den Lizenzierungsfootprint bereitstellen kann. Anwendern steht damit eine einzige Plattform zur Verfügung, die sie überall nutzen können. Es kann also auch ein Low-Power Wide-Area-Schlüssel sein, der beispielsweise Lora oder Sigfox nutzt, um mit der Lizenzierungscloud zu kommunizieren. Entscheidend ist, dass das Schlüsselmanagementsystem bereits komplett fertig ist und einem alle Möglichkeiten bietet, die Anbieter von SaaS Services brauchen!

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