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CES Omega Flex im Schulzentrum Nümbrecht

Sicherheit macht Schule

Die elektronische Schließanlage trägt dazu bei, die Schule zu einem Ort des Vertrauens und des Wohlfühlens zu machen. Zeitgleich bringen Schulen besondere und spezifische Anforderungen an solch ein Zutrittskontroll- und Schließsystem. Die Gemeinde Nümbrecht entschied sich bei der Zusammenlegung des schulischen Campus für die Schließanlage CES Omega Flex mit Amokprophylaxe und Antipanikfunktion.

Bild: C.Ed. Schulte GmbH Zylinderschlossfabrik

Bild: C.Ed. Schulte GmbH Zylinderschlossfabrik

Der heilklimatische Kurort Nümbrecht ist nicht nur als Touristenziel beliebt, sondern auch als Wohnsitz für Familien. Dafür sorgt nicht zuletzt eine hochwertige Infrastruktur. Ein Beispiel ist das Schulzentrum, in dem neben einer Grundschule auch eine Sekundarschule und ein Gymnasium vertreten sind. Sekundarschule und Gymnasium werden derzeit zu einem gemeinsamen Campus zusammengefasst. Außerdem stehen der Breitbandausbau sowie die Vernetzung und Digitalisierung der Klassenzimmer auf der Agenda. Lernen auf dem aktuellen Stand von Wissenschaft und Technik ist die Leitlinie. Wichtiger Baustein dabei ist ein Zutrittskontroll- und Schließsystem, das den spezifischen Anforderungen des Schulbetriebs gerecht wird.

Komplexes Anforderungsprofil

Für die Gemeinde kam nur eine ganzheitliche Lösung in Frage. „Wir haben eine elektronische Schließanlage gesucht, die verschiedene Funktionen zugleich erfüllt und dazu noch ausbaufähig ist“, so Torsten Nolden, in Nümbrecht für die Bauunterhaltung aller gemeindeeigenen Gebäude zuständig. Zuallererst sollte die Technik auf die Bedürfnisse der Menschen eingehen, die sich im Schulbereich aufhalten: Schüler und Schülerinnen ganz unterschiedlichen Alters mit teilweise großem Bewegungsdrang, Lehrkräfte und schließlich Vereine, die bestimmte Funktionsbereiche nach dem Unterricht nutzen. Damit sich diese Gruppen sicher und frei in der Schule bewegen können, führt kein Weg vorbei an einem kontrollierten Zutrittssystem, das eine effektive Amokprophylaxe mit einer Antipanikfunktion verbindet. So soll sichergestellt werden, dass Klassenzimmer im Fall einer Bedrohung von außen schnellstmöglich verriegelbar sind, sich aber zugleich jederzeit von innen im Notfall wieder öffnen lassen. Während Antipanik-Verschlüsse als Teil der Rettungs- und Fluchtwegeplanung in zahlreichen Verordnungen wie etwa der Schulbauverordnung geregelt sind, existieren für die Amokprophylaxe keine verbindlichen Standards. Es gibt eine Vielzahl ganz unterschiedlicher Ansätze. Einige sehen einen Nottaster vor, der alle Türen zentral verriegelt. Bei anderen muss der Lehrer eine Zahlenkombination auf dem Smartphone eingeben, um die Verriegelung zu aktivieren. Viel zu umständlich und im Ernstfall anfällig für menschliche Fehler, findet Nolden. Nach einer Ausschreibung entschied sich die Gemeinde für die elektronische Schließanlage CES Omega Flex.

Amokprophylaxe und Antipanikfunktion

Anti-Amok-Konzept: In einem Notfall verriegeln Schüler/Lehrer die Tür von innen über den mechanischen Knauf. Von außen lässt sich nur mit einem berechtigten Schließmedium öffnen. (Bild: C.Ed. Schulte GmbH Zylinderschlossfabrik)

Anti-Amok-Konzept: In einem Notfall verriegeln Schüler/Lehrer die Tür von innen über den mechanischen Knauf. Von außen lässt sich nur mit einem berechtigten Schließmedium öffnen. (Bild: C.Ed. Schulte GmbH Zylinderschlossfabrik)

„Unser Anspruch war, die Anlage für die unterschiedlichen Nutzergruppen so intuitiv wie möglich auszulegen“, erklärt René Theunert, Gebietsverkaufsleiter West bei CES in Velbert. So sind die Türen zu den Klassenzimmern mit einem Elektronik-Doppelknaufzylinder ausgestattet und können mittels Transponder von außen entriegelt werden. Auf der Innenseite befindet sich ein mechanischer Knauf, der jederzeit ohne Schließmedium bedient werden kann. „Im Gefahrenfall kann derjenige, der der Tür am nächsten ist einfach den Knauf drehen und so das Klassenzimmer sicher verriegeln.“ Es braucht dazu weder ein Smartphone noch einen Schlüssel. Die automatische Sperrfalle in den speziellen Panikeinsteckschlössern gewährleistet gleichzeitig einen erhöhten Einbruchsschutz. Kein Unbefugter kann in das so verschlossene Klassenzimmer eindringen, während gleichzeitig Personen im Innern den Klassenraum jederzeit wieder verlassen können. Sie müssen dazu nur die innen angebrachte Klinke drücken. Dadurch wird die Sperrfalle zurückgezogen und die Tür entriegelt. Ein im Knaufzylinder integriertes Modul stellt sicher, dass der Schließhebel automatisch zurückgestellt und die Schlossmechanik zuverlässig ausgelöst wird.

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