LED-basierte Leuchten im Maschineninnenraum

Höhere Sicherheit durch optimale Ausleuchtung

In Produktionsgebäuden stehen die an den oftmals hohen Decken angebrachten Lampen häufig als einzige Lichtquelle für die Maschinenbediener zur Verfügung. Eine optimale Ausleuchtung des Innenraums der Maschinen erweist sich jedoch als wesentliche Grundlage, nicht nur für eine zuverlässige Inbetriebnahme und schnelle Störungsbehebung, sondern ebenso für die Sicherheit der Mitarbeiter.

Bild: Phoenix Contact Deutschland

Oft wird zur Beleuchtung des Innenraums von nicht gekapselten Maschinen die Hallenbeleuchtung verwendet, die teilweise noch immer mit Leuchtstoffröhren realisiert ist. Durch die Installation einer LED-Maschinenleuchte direkt innerhalb der Maschine, also deutlich näher an der zu illuminierenden Fläche, lässt sich neben der Verringerung der Verletzungsgefahr Mitarbeiter auch der Energieverbrauch für die Hallenbeleuchtung um bis zu 45 Prozent verringern. Dies, weil rund die Hälfte der Hallenleuchten abgeschaltet werden kann, ohne dass die Beleuchtungsstärkenvorgaben für die Wege in der Halle unterschritten werden. Die minimalen Beleuchtungsstärken innerhalb einer Maschine sind durch die Normen DIN EN1837 (Sicherheit von Maschinen – Maschinenintegrierte Beleuchtung) und DIN EN12464-1 (Licht und Beleuchtung – Beleuchtung von Arbeitsstätten – Teil 1: Arbeitsstätten in Innenräumen) sowie die Arbeitsstättenrichtlinie ASR A3-4 (Beleuchtung) vorgegeben. Um die am besten geeignete Leuchte hinsichtlich der notwendigen Beleuchtungsstärke, der Applikation, des Maschinentyps, der Größe der auszuleuchtenden Fläche, des Abstands zwischen Leuchte und Zielfläche sowie der Montagemöglichkeiten und -positionen auswählen zu können, hat Phoenix Contact das Portfolio der Produktfamilie PLD (Phoenix Contact Lighting Devices) um acht weitere Maschinenleuchten ergänzt.

Beleuchtung beugt Ermüdung vor

Die PLD-Maschinenleuchten der 100er-Klasse haben eine schmale Bauform von 25 bzw. 35mm Breite, sodass sie selbst bei beengten Platzverhältnissen eingesetzt sowie an schmalen Aluminiumprofilen installiert werden können. Der Abstrahlwinkel von 90°, der große Schwenkbereich der Leuchten sowie die Längenvarianz von 195, 335, 615 und 895mm ermöglichen eine zielgerichtete Ausleuchtung des zu illuminierenden Bereichs. Eine Farbtemperatur von 5000K (neutralweiß) sowie der Farbwiedergabeindex (Colour Rendering Index, CRI) von mindestens 80 sorgen zudem für eine naturgetreue Darstellung der Farben. Die diffuse Blende der Leuchten führt zu einer effizienten Lichtpunktzerlegung, die sowohl eine Blendung des Maschinenbedieners verhindert als auch eine homogene Ausleuchtung sicherstellt. Die einheitliche Beleuchtung beugt dabei einer schnellen Ermüdung des Maschinenbedieners vor, die in der Regel bei starken Unterschieden zwischen der minimalen Beleuchtungsstärke Emin und der mittleren Beleuchtungsstärke Em im Bereich der Sehaufgabe eintritt. Gemäß DIN EN1837 muss die mittlere Beleuchtungsstärke hier mindestens 500lx und die Gleichmäßigkeit Emin/Em mindestens 0,7 betragen. In der unmittelbaren Umgebung der Sehaufgabe hat die mittlere Beleuchtungsstärke mindestens 300lx mit einer Gleichmäßigkeit von mindestens 0,3 aufzuweisen.

Hohe Lebensdauer

Ein Grundkörper aus Aluminium, die Blende aus dem thermoplastischen Kunststoff PMMA, Seitenteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff sowie ein spezielles Dichtkonzept für die Blende und die Seitenteile machen die Leuchten unempfindlich gegen hohe Umgebungstemperaturen, Flüssigkeiten und Staub. Aufgrund der Konstruktion in Schutzart IP 54 sowie einer LED-Lebensdauer von mehr als 60.000 Stunden lassen sie sich wartungsfrei z.B. in Druck-, Textil- und Holzbearbeitungsmaschinen sowie Produktions- und Montageanlagen nutzen. Alle Leuchten werden mit 24VDC versorgt. Der integrierte Schutz gegen Verpolung und zu hohe Versorgungsspannung sichert vor einem vorzeitigen Ausfall ab. Darüber hinaus werden die Leuchten, die einen Durchmesser von 35mm haben, bei einer Umgebungstemperatur von über 50°C automatisch gedimmt, um eine Überhitzung und folglich einen Ausfall zu vermeiden.

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