Anzeige

Bitkom veröffentlicht Studienbericht ‚Smart Home 2021‘

Zwei Drittel sprechen mit ihrem smarten Zuhause

Eine wachsende Anzahl von Menschen, die Smart-Home-Anwendungen in ihrem Zuhause installiert haben, steuern diese per Sprachbefehl. Schon 65% der Smart-Home-User sprechen mit ihrem Zuhause – vor einem Jahr waren es noch 52%. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Digitalverbands Bitkom unter 1.269 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren, darunter 519 Nutzerinnen und Nutzer mindestens einer Smart-Home-Anwendung. Demnach steuern Männer (69%) ihre Smart-Home-Geräte etwas häufiger per Sprachbefehl als Frauen (61%).

 (Bild: Bitkom e.V.)

(Bild: Bitkom e.V.)

Am beliebtesten ist insgesamt die Steuerung per App auf dem Smartphone (87%), die Hälfte nutzt dafür auch eine App auf dem Tablet (49%) und 12% steuern ihr Smart Home per Smartwatch-App. „Das Smart Home ist zum Haupteinsatzgebiet der Sprachassistenten geworden“, kommentiert Dr. Sebastian Klöß, Bereichsleiter Consumer Technology beim Bitkom, die Ergebnisse. „Zuletzt sind nicht nur die Berührungsängste gegenüber der Sprachsteuerung gesunken, sondern auch die Sorge etwa vor Hackerangriffen.“

(Bild: Bitkom e.V.)

Wer einmal Smart-Home-Geräte nutzt, will nicht mehr davon weg. Aktuell verfügen 41% der Menschen in Deutschland über vernetzte Geräte in ihrem Zuhause. 88% hiervon sind sich sicher, dass Smart-Home-Anwendungen in ein paar Jahren in jedem Haushalt zu finden sein werden. 77% würden in ihren eigenen vier Wänden am liebsten alle technischen Geräte miteinander vernetzen und digital steuern. Fast drei Viertel (72%) betonen, ihnen hilft das smarte Zuhause dabei, energieeffizienter zu leben. Dies gilt insbesondere für intelligente Heizkörper und Thermostate. Für ein Drittel (33%) ist die Nachhaltigkeit der Smart-Home-Anwendungen ein klares Kaufkriterium. Am meisten achten Nutzerinnen und Nutzer jedoch auf Benutzerfreundlichkeit (60%) und die Kompatibilität zu bereits vorhandenen Smart-Home-Anwendungen (36%). 35% achten auf den Preis und fast ebenso viele (34%) auf ein gutes Testergebnis, etwa durch die Stiftung Warentest oder ein Fachmagazin. Die Aspekte Datensicherheit und Datenschutz spielen für ein Viertel beim Kauf eine Rolle (25%). Die allermeisten Nutzerinnen und Nutzer (98%) wünschen sich eine klare Kennzeichnung, welche Smart-Home-Produkte sicher sind.

(Bild: Bitkom e.V.)

Weitere Ergebnisse der Studie ‚Smart Home 2021‘ hat Bitkom in einem Studienbericht veröffentlicht. Dieser steht auf der Webseite des Digitalverbandes zum Download bereit. Grundlage der Angaben ist eine repräsentative Umfrage, die Bitkom Research im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Juni und Juli 2021 durchgeführt hat. Dabei wurden 1.269 Menschen in Deutschland ab 16 Jahren telefonisch befragt.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Um ein stapelbares Batteriespeichersystem mit ebenfalls stapelbarem Hybridwechselrichter, genannt Energy-Butler, hat der österreichische Hersteller von Gesamtenergielösungen M-Tec sein Portfolio erweitert. Der Speicherbaukasten besteht aus bis zu acht Modulen und bietet eine Kapazität von 11,5 bis 30,7kWh. ‣ weiterlesen

Anzeige

In Shops, Büros, Schulen, Restaurants, Museen oder Wohnräumen – überall kommen Schienensysteme zum Einsatz. Kein Wunder, denn diese Beleuchtungsart ist so flexibel und vielseitig wie kaum eine andere. Elektrikern und Lichtplanern bietet SLV eine riesige Auswahl an Strahlern und Schienenelementen mit innovativen Features. Praktische Lichtplanungstools des Herstellers unterstützen Lichtprofis bei der Konfiguration. ‣ weiterlesen

Anzeige

My-PV hat nach sieben Monaten Bauzeit sein neues Betriebsgebäude eröffnet. Mit dem Neubau in Neuzeug folgt der österreichische Solar-Experte seinem Konzept ‚Kabel statt Rohre‘ und setzt auf eine solarelektrische Wärmeversorgung. ‣ weiterlesen

Eine großzügig geschnittene Stadtvilla im Rhein-Main-Gebiet beeindruckt nach einem Komplettumbau durch ein modernes Design und intelligente Technik. Im Wohn-Ess-Bereich dient das Controlpro von Peaknx als zentrale Steuereinheit für die Gebäudeautomation. Hier wurde erstmals ein flächenbündiger Einbau des 18,5“ großen KNX-Touch-Panels realisiert. Die Einbauvariante sorgt für einen edlen Eindruck der Bedienzentrale und passt so zum restlichen Innenraumdesign. ‣ weiterlesen

Anzeige

Seit Mitte September stehen die Lösungen von Aduro Technologies Europe auch elektrotechnischen Fachbetrieben in Deutschland zur Verfügung. Der niederländische Hersteller, Entwickler und Service-Partner für smarte Beleuchtungsprodukte und -systeme legt einen Schwerpunkt seiner Arbeit auf biologisch wirksame Lichttechnik mit Human-Centric-Lighting-Konzepten (HCL). ‣ weiterlesen

Anzeige

Unterputz- und Hohlwanddosen als Kabelauslässe für Elektro- und Telekommunikationskabel in Stein- oder Trockenbauwände zu setzen, ist aufwändig und nicht die beliebteste Arbeit des Elektrikers. Um Anschlussmöglichkeiten für unterschiedlichste elektrische Anwendungen wie Schalter, Steckdosen, Thermostate, Dimmer etc. zu schaffen, müssen Löcher gebohrt, Schlitze gefräst, Dosen eingegipst oder geklebt, Leitungen und Rohre gezogen und eine Vielzahl an Leitungseinführungen und Dosenverbindungen mehr oder weniger knifflig erstellt werden. OBO Bettermann hat jetzt sein Portfolio an Unterputz- und Hohlwanddosen gründlich überarbeitet und erweitert. Viele teilweise patentierte Details gestalten ab sofort das Arbeiten mit den Dosen schneller und unkomplizierter. ‣ weiterlesen