Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Markenforum der Elektrobranche

Mitarbeiter als Markenbotschafter

Am 7. Dezember 2017 fand das zwölfte Markenforum der Elektrobranche erstmals im Althoff Grandhotel Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach statt. Dabei empfing die aus 17 führenden Markenherstellern bestehende Initiative „Elektromarken. Starke Partner.“ rund 150 geladene Gäste zur Verleihung des Markenpreises und zur Vergabe von zehn Meisterstipendien. Verliehen wurden Preise in insgesamt fünf Kategorien.

 Alle Gewinner des Markenpreises Elmar 2017 versammelt auf dem Podium des Althoff Grandhotels Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. (Bild: TeDo Verlag GmbH)

Alle Gewinner des Markenpreises Elmar 2017 versammelt auf dem Podium des Althoff Grandhotels Schloss Bensberg in Bergisch Gladbach. (Bild: TeDo Verlag GmbH)

Passend zur neu eingeführten Kategorie Elmar Arbeitgeber hielt Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch, Direktor des Instituts für Marken- und Kommunikationsforschung an der EBS Business School Oestrich-Winkel/Wiesbaden, als Gastredner einen Vortrag zum Thema Employer Branding. Dabei schilderte er eindrücklich, wie wichtig es ist, dass Arbeitgeber ihren Mitarbeitern ein Umfeld bieten, damit diese sich für ihre Marke stark machten. „Wir verkaufen keine Produkte, wir verkaufen Marken“, so Eschs Credo. Mitarbeiter seien demnach wichtige Markenbotschafter und für den Unternehmenserfolg essenziell. Dabei nahm Esch Bezug auf eine von seinem Team durchgeführte Studie zur Customer Experience in Zeiten digitaler Transformation. Danach seien die Mitarbeiter zu 60 Prozent entscheidend für die Kundenbegeisterung an einer Marke, in 70 Prozent hätten sie entscheidenden Anteil daran, wenn Kunden von einer Marke enttäuscht seien. Als Beleg dafür, dass eine motivierte Belegschaft auch ein probates Mittel gegen den allseits beklagten Fachkräftemangel sein kann, nannte Esch die Firma 3M und zitierte dabei aus einem Handelsblatt-Artikel: Der Multitechnologiekonzern weise eine Mitarbeiter-Fluktuationsrate von lediglich 0,6 Prozent auf, 96 Prozent der 3M-Belegschaft beurteilten ihren Arbeitgeber im Rahmen eines Employer Branding als sehr gut.

Fünf prämierte Kategorien und zehn Meisterstipendien

Prof. Dr. Franz-Rudolf Esch: “Wir verkaufen keine Produkte, wir verkaufen Marken.” (Bild: TeDo Verlag GmbH)

Spannend wurde es dann bei der Prämierung der Gewinner. Der Markenpreis Elmar ging 2017 bereits in die zehnte Runde: Seit 2008 werden Elektrohandwerksbetriebe, die sich durch ein außerordentliches Markenbewusstsein und innovative Marketingkonzepte auszeichnen, mit dem Markenpreis gewürdigt. In fünf verschiedenen Kategorien waren 15 Elektrohandwerksbetriebe aus ganz Deutschland nominiert, elf davon wurde mit dem Elmar ausgezeichnet. Während in den Kategorien eins bis drei, die sich nach Unternehmensgröße staffeln, alle drei Plätze ausgelobt und mit Gold, Silber und Bronze belohnt wurden, erhielt in der Kategorie Newcomer sowie in der neu eingeführten Kategorie Arbeitgeber nur ein Unternehmen den Markenpreis. Auch in diesem Jahr wurden die Preisträger wieder im Rahmen einer mehrtägigen Jurysitzung Anfang November ausgewählt. Neben den Trophäen erwartet die Preisträger der Kategorien eins bis drei ein Paket, das u.a. individualisierte Maßnahmen zur Kunden- und Fachkräftegewinnung, einen Markenfilm sowie Banner und Signets zur Kommunikation des Markenpreises enthält. Der Newcomer-Preisträger erhält ein Preisgeld in Höhe von 10.000€, während der Sieger in der Kategorie Arbeitgeber ein Preisgeld in Höhe von 5.000€ zur gezielten Mitarbeiterförderung und -akquise erhält. Die zehn Gewinner der Meisterstipendien erhielten ein Stipendium zur Meisterausbildung in Höhe von 6.000€. Gekürt wurden die Stipendiaten von einer unabhängigen Expertenjury, bestehend aus Vertretern des ZVEH, des Großhandels, der Industrie und des Projektbüros des jährlich von der Initiative vergebenen Markenpreises Elmar. Das Meisterstipendium wurde in diesem Jahr bereits zum dritten Mal in Folge verliehen. (jwz)

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Bei der Modernisierung und dem Neubau mehrerer Büroflächen an seinem Kamener Hauptsitz setzte Weltmarktführer Vahle auf ein Lichtsystem mit integrierter Intelligenz. Das Ergebnis: Höhere Beleuchtungsqualität, geringerer Energieverbrauch - und zufriedene Mitarbeiter.‣ weiterlesen

Anzeige

Auf der Light+Building wird es in diesem Jahr erstmals die Sonderschau ‚Secure! Connected Security in Buildings‘ in der Halle 9.1 geben. Dabei geht es um die Live-Darstellung der vielfältigen Features von Sicherheitstechnik im realen Umfeld typischer gewerblicher Nutzungen. Hierdurch kann der Besucher realistische Anwendungen erleben oder fühlen, weil hier Bau, Ausbau, Technik, Nutzungen und Ereignisse interaktiv sowie funktions- und fabrikatsübergreifend verbunden sind. ‣ weiterlesen

Anzeige

Der elektronische Langschildbeschlag XS4 One von Salto kombiniert Robustheit, aktuelle Technik sowie elegantes Design und eignet sich für ein großes Anwendungsspektrum. Aufgrund des intelligenten Produktdesigns bietet der Langschildbeschlag viel Leistung auf wenig Platz. ‣ weiterlesen

Für ein hohes Maß an Sicherheit sorgt der Rauchwarmelder ProfessionalLine von Busch Jaeger. Er ist mit einer Lithium-Langzeitbatterie ausgestattet und wurde mit dem Qualitätsurteil ‚Gut‘ (2,2) Testsieger bei der Stiftung Warentest. ‣ weiterlesen

Ab Mai 2018 stellt die neue Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) den Datenschutz auf eine neue Grundlage. Sowohl Smart Home-Produkte als auch Smart Building-Produkte sind davon betroffen und Hersteller sollten ihr IoT-Angebot so gestalten, dass sie – unabhängig vom Einsatzzweck ihrer Geräte – generell alle Aspekte der Verordnung einhalten. Unser Bericht klärt auf, was die neuen Regelungen bringen. ‣ weiterlesen

Basierend auf der Dalisys-Technologie stellt B.E.G. das insbesondere für Modernisierungsmaßnahmen geeignete Lichtsteuerungssystem Dali Link vor. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige