Office und Experience Center im denkmalgeschützten Gebäude

Loxone bezieht neuen Standort im Wiener Stadtzentrum

Loxone hat ein neues Office und Experience Center in der Wiener Innenstadt bezogen. Auf mehr als 250m² soll zukünftig Platz für Büro- und Schulungsräumlichkeiten, einen Internationalisierungshub und Erlebnistouren entstehen. Die Bausubstanz des denkmalgeschützten Altbaus in dem von der Unesco zum Weltkulturerbe ernannten Wiener Standzentrum wurde mit dem hauseigenen Loxone-System intelligent automatisiert.

(v.l) Thomas Moser, Mitinhaber Loxone und Rüdiger Keinberger, CEO, bei der Eröffnung des neuen Loxone Office und Experience Center in Wien (Bild: Loxone)

(v.l) Thomas Moser, Mitinhaber Loxone und Rüdiger Keinberger, CEO, bei der Eröffnung des neuen Loxone Office und Experience Center in Wien (Bild: Loxone)

„Bei der Altbausanierung gibt es viele Herausforderungen. Die Integration einer Gebäudeautomatisierung unterscheidet sich hier deutlich von der in einem Neubau. Nach Abschluss des Projekts zeigt sich: Die Loxone-Technik ist dank der Tree- und Air-Technologie auch im Altbau umsetzbar und hebt die Wirkung der alten Architektur sogar noch hervor. Wir sind bei der Realisierung an der Johannesgasse sogar noch einen Schritt weitergegangen und haben extra eine limitierte Serie von Beleuchtungs- und Bedienelementen, die Vienna Edition, entworfen, um den Charme des Altbaus zu unterstreichen“, kommentiert Rüdiger Keinberger, CEO von Loxone, das neue Objekt. Als ‚Herz‘ der Installationen kommt der Loxone Miniserver zum Einsatz.

Im Schulungsbereich werden nicht nur Loxone-Partner geschult, sondern auch Mitarbeiter aus aller Welt. (Bild: Loxone)

Aufgrund des Denkmalschutzes musste auf eine Außenbeschattung verzichtet werden, jedoch konnte in den Fensterkästen als Innenbeschattung ein vom Kooperationspartner Hunter Douglas entwickelter Stoff namens SeaTex mit einer metallisierten Rückseite eingesetzt werden. Die Beschattung agiert mit der Heizung, sodass etwa im Sommer die Beschattung rechtzeitig runterfährt und im Winter oben bleibt und die Heizung drosselt, um die solare Energie zu nutzen.  Loxone setzt bei den eigenen Produkten auf einen niedrigen Eigenverbrauch, etwa durch den Einsatz von LED-Spots und -Streifen mit langer Lebensdauer und hoher Lichtleistung. Der Audioserver samt Lautsprecher von Loxone und Quadral – einem Mitglied der Unternehmensgruppe – sorgt in den Räumen für den passenden Klang und ermöglicht Text-to-Speech-Funktionen. Wegen der aktuellen Pandemie wurde auch eine CO2-Ampel installiert. Diese zeigt durch eine Beleuchtungsfarbe an, wenn die Luftbelastung zu hoch ist. Der Hinweis erfolgt ebenfalls Text-to-Speech via Lautsprecher. Der Zutritt erfolgt durch die neue, vor wenigen Wochen vorgestellte Intercom des Herstellers. Betreten Mitarbeiter das Gebäude, deaktiviert sich etwa automatisch die Alarmanlage. Darüber hinaus informieren integrierte Rauchmelder und Wassersensoren bei einem Notfall.

Touch Pure in der Vienna Edition (Bild: Loxone)

Am neuen Loxone-Standort sollen in den Schulungsräumlichkeiten nicht nur Loxone-Partner, sondern auch Mitarbeiter aus aller Welt geschult werden. In der Bundeshauptstadt entsteht dazu ein Internationalisierungshub. Dort erhalten Interessierte die Möglichkeit, Wissenswertes über die Automatisierung zu erlernen, um später an einer der weltweiten Loxone-Niederlassungen zu arbeiten und das gewonnene Know-how anzuwenden oder im Heimatland den Markt der Gebäudeautomatisierung aufzubauen. Loxone plant die Eröffnung von bis zu 20 neuen Niederlassungen innerhalb der nächsten fünf Jahre. Auch sind weitere Internationalisierungshubs in Planung, z.B. in Madrid und Lyon.

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