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Umsatzplus und vielversprechendes Neuprodukt

Kopp Gruppe zieht positive Bilanz für das erste Halbjahr 2021

Die Kopp Gruppe kann für das erste Halbjahr 2021 trotz mehr als dreimonatiger Schließung zahlreicher stationärer Handelsunternehmen eine positive Bilanz ziehen. Stephan Dörrschuck, CEO der Kopp Gruppe, kommentiert: „Wir liegen knapp über unserem Ergebnis in 2020. Unter den schwierigen Voraussetzungen ist dies eine solide Entwicklung, die zeigt, dass wir in unserer Wachstumsstrategie bestehen.“

Bild: Heinrich Kopp GmbH

Diese beinhaltete schon lange vor Corona die Weichenstellung auf Zukunft: „Bereits seit vielen Jahren investieren wir, auch als Hersteller ganzheitlicher Lösungen für ein effizientes Energiemanagement, bereits in den Bereich energetischer Unabhängigkeit und Klimaneutralität. Denn die dezentrale Energieversorgung ist nichts Geringeres als die Zukunft. Und genau dieses Ziel verlieren wir nicht aus den Augen und prognostizieren für die zweite Jahreshälfte daher auch ein deutlicheres Wachstum in diesem Segment.“

Stephan Dörrschuck, CEO der Kopp Gruppe (Bild: Heinrich Kopp GmbH)

Stephan Dörrschuck, CEO der Kopp Gruppe (Bild: Heinrich Kopp GmbH)

Im Retail-Bereich zeigte vor allem die mehrmonatige Schließung der Baumärkte Auswirkungen auf den Umsatz. Nahezu ausgeglichen wurde dies durch das starke Onlinegeschäft der Marktpartner. Stephan Dörrschuck: „Was unser traditionelles Angebot – von klassischen Stecker- und Schalterprogrammen bis hin zu Dimmern und Bewegungsmeldern – angeht, hat nicht zuletzt wegen der Marktschließungen eine Verschiebung vom stationären zum Onlinemarkt stattgefunden.“ Diese wird künftig vermutlich anhalten, sich eher sogar noch steigern, erklärt der Geschäftsführer weiter: „Elektroinstallateure, Großhändler, Industrie und OEM decken außerdem gerade die Nachholbedarfe, die sie 2020 wegen der Pandemie nicht bedienen konnten. Bei den Bestellungen verzeichnet Kopp also keinen Rückgang.“ Was der gesamten Branche jedoch Sorgen bereitet, ist die Verfügbarkeit von Rohmaterialien. „Bei dem einen oder anderen ist es zum jetzigen Zeitpunkt schon wirklich knapp“, weiß Stephan Dörrschuck.

Neuer Geschäftsbereich

Zuversicht gibt Kopp indes seine Ausrichtung als ganzheitlicher Systemanbieter von nachhaltigen und vernetzten Anwendungen, erweitert um Energiemanagement. Mit seinen ganzheitlichen und energieoptimierten Gesamtlösungen aus einer Hand – von PV-Modulen über Wechselrichter und Speicher bis hin zu E-Ladestationen, integriert in ein umfangreiches Smart-Home-System auf Basis von Bluetooth Mesh – schließt Kopp die Lücke zwischen Energieversorgung mit erneuerbaren Energien und Home Automation. Kopp richtet sich u.a. an Elektroinstallateure, Solarteure, Energie- und Wohnungswirtschaft sowie Massiv- und Fertighaushersteller. Stephan Dörrschuck: „In diesem Bereich konnten wir im ersten Halbjahr 2021 u.a. einen nennenswerten Auftrag für einen bestehenden Großkunden gewinnen. Trotzdem wirkt sich Corona auch hier verzögernd aus, sodass wir uns zwar gut entwickeln, aber noch nicht so gut wie es unter normalen Umständen möglich wäre.“

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