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Stimmung fast wieder auf Vor-Corona-Niveau

Herbst-Konjunkturumfrage 2020 des ZVEH

Obwohl ein Ende der Corona-Pandemie aktuell nicht in Sicht ist, scheint die Krise in den Elektrohandwerken bislang relativ wenig Spuren hinterlassen zu haben. Das jedenfalls legen die Ergebnisse der Herbst-Konjunkturbefragung 2020 des ZVEH nahe. So erreichen die Werte in vielen Bereichen bereits fast wieder das Niveau der kurz vor Beginn der Pandemie durchgeführten Frühjahrsbefragung.

 (Bild: ZVEH)

(Bild: ZVEH)

Es beteiligten sich knapp 1.400 Innungsfachbetriebe. Eindeutiger Beweis dafür, dass sich die Stimmung in den elektrohandwerklichen Betrieben aufhellt, ist der Geschäftsklimaindex. War dieser zu Beginn der Krise auf 55,6 Punkte (1. Corona-Befragung) eingebrochen, so zeigte sich bereits bei der zweiten Corona-Umfrage Anfang Mai eine Erholungstendenz (70,1 Punkte). Diese setzt sich, das belegt die zwischen dem 21. und 25. September 2020 durchgeführte Herbst-Konjunkturbefragung, fort: Mit 80,1 Punkten liegt der Geschäftsklimaindex aktuell nur noch acht Punkte unter dem Wert vom Frühjahr 2020 (88,1). Damit bestätigt sich, was sich in der zweiten Corona-Umfrage des ZVEH, bereits angedeutet hatte: Die Elektrohandwerke haben, abgesehen von dem kurzzeitigen Einbruch, bislang deutlich weniger Einbußen zu verzeichnen als andere Branchen und Gewerke. Hatten in der Frühjahrsbefragung noch 52,9% der Betriebe angegeben, Aufträge für mehr als zwei Monate zu haben, so sind nun bei 46,4% der elektrohandwerklichen Unternehmen die Auftragsbücher wieder für mehr als zwei Monate im Voraus gefüllt. Ende März sah die Lage noch ganz anders aus. Damals konnten nur noch 25,5% der Befragten Aufträge für diesen Zeitraum vorweisen. Anfang Mai hatte sich die Situation bereits entspannt (33,9%). Der neuerliche Anstieg zeigt : Die Betriebe können trotz Fortdauerns der Pandemie neue Aufträge akquirieren. Auch Die Einschätzung der aktuellen Geschäftssituation fällt positiver aus als noch vor ein paar Monaten. 66,4% der Betriebe bezeichnen ihre wirtschaftliche Situation derzeit als ‚gut‘ (Frühjahr 2020: 78,8 %), 27,3% als ‚befriedigend‘ (Frühjahr 2020: 18,9%). Zu Beginn der Krise hatten nur noch 30,1% der befragten Betriebe die Lage als ‚gut‘, aber immerhin noch 51,0%als ‚befriedigend‘ bezeichnet. Die positive Entwicklung der Auftragslage wie auch das Wissen um die Systemrelevanz haben auch Einfluss auf die Einschätzung der zukünftigen Geschäftssituation. 22,1% der Befragten sind trotz Corona sogar überzeugt: Die wirtschaftliche Situation wird sich in den kommenden Monaten verbessern (1. Corona-Umfrage: 4,2%; 2. Umfrage: 8,6%). 61,9% der Umfrageteilnehmer gehen immerhin davon aus, dass die Geschäftslage gleich bleiben wird – deutlich mehr als zum Zeitpunkt der ersten und zweite Corona-Befragung (1. Umfrage: 30,1%; 2. Umfrage: 49,7%). Mit einer Verschlechterung rechnen zum jetzigen Zeitpunkt nur noch 16% der Betriebe. Ende März waren es noch 67,7%.

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