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Deutsche Elektroindustrie

Konjunktur zu beginn des 2. Quartals bricht ein

Im April lagen die Auftragseingänge der deutschen Elektroindustrie 20,8% unter Vorjahr. Die Inlandsbestellungen gingen um 18,4 und die Auslandsaufträge um 22,7% zurück.

 (Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen)

(Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen)

Mit 31,1% war das Minus bei den Bestellungen aus der Eurozone besonders ausgeprägt. Kunden aus Drittländern bestellten 17,5% weniger. „Der Rückgang war heftig, er kam aber nicht mehr wirklich überraschend, denn schließlich war der April nicht nur in Deutschland und Europa der Lockdown-Monat schlechthin“, kommentierte ZVEI-Finanzexperte Dr. Andreas Gontermann. Die Produktion ist um 17,5% eingebrochen. Mit 12,5Mrd.€ lagen die Erlöse ebenfalls unter Vorjahr (-17,5%). Sowohl der Inlands- (-16,6%) als auch der Auslandsumsatz (-18,1%) fielen mit zweistelliger Rate. Die Erlöse mit Kunden aus dem Euroraum (-23,7%) brachen wesentlich stärker ein als die mit Partnern aus Drittländern (-14,9%).

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