Anzeige
Anzeige

Herstellung explosionsgeschützter Netzwerk-Kameras

Axis Communications gründet Tochtergesellschaft

Axis Communications hat die Gründung einer neuen Tochtergesellschaft bekannt gegeben: Axis Ex AB. Über diese sollen künftig eigene, weltweit zertifizierte explosionsgeschützte Netzwerk-Kameras und -Geräte entwickelt und hergestellt werden. Die ersten Modelle sollen ab Sommer 2021 verfügbar sein.

Die explosionsgeschützte Kamera D101-A XF P3807 aus dem bisherigen Axis-Portfolio liefert Panoramaaufnahmen von 180 Grad. (Bild: Axis Communications GmbH)

Vom Öl- und Gassektor über die Chemieindustrie bis hin zur Lebensmittelproduktion – explosionsgefährdete Umgebungen erfordern eine ständige Überwachung. Nur ein einziger Funke einer elektronischen Kamera kann ein potenzieller Auslöser für eine Explosion in einem solchen Bereich sein. Genau aus diesem Grund sind explosionsgeschützte Kameras in hochbelastbaren Gehäusen untergebracht, die aus Edelstahl oder Aluminium bestehen. Zudem sind sie zertifiziert, um vor genau dieser Funkenbildung zu schützen. Axis Communications bietet in Zusammenarbeit mit Fertigungspartnern bereits seit 2015 ein Portfolio an explosionsgeschützten Netzwerk-Kameras an. Angesichts des Marktwachstums sowie der Tatsache, dass immer mehr Branchen die Vorteile dieser Kameras erkennen, hat sich das schwedische Unternehmen nun für die Herstellung eigener, explosionsgeschützter Produkte durch die neu gegründete Tochtergesellschaft Axis Ex AB entschieden.

 

„Seit wir in den Markt für explosionsgeschützte Kameras eingestiegen sind, verbuchen wir einen beachtlichen Geschäftserfolg und konnten viele Erfahrungen sammeln“, erklärt Philippe Kubbinga, Regional Director Middle Europe beim Hersteller. „Der nächste bedeutende, strategische Schritt für Axis Communications ist es, nun die volle Verantwortung für die Entwicklung und Herstellung von explosionsgeschützten Geräten zu übernehmen. Denn jeder Hersteller muss hier strengen Zertifizierungen entsprechen.“

Nachdem das Qualitätsmanagement der neuen Tochtergesellschaft geprüft und für konform mit den internationalen Standards ISO9001 und ISO80079-34 befunden wurde, kann Axis Ex AB künftig seine eigenen explosionsgeschützten Netzwerk-Produkte in Übereinstimmung mit ATEX, IECEx, METLabs und anderen globalen Zertifizierungen herstellen und weltweit vertreiben.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Die Energiewende in Deutschland mit der Erreichung der Klimaziele kann nur gelingen, wenn die CO2-Emissionen auch im Gebäudebereich deutlich abgesenkt werden. Der Wärmesektor hat dabei einen Vorteil gegenüber anderen Bereichen wie Industrie und Schwerlastverkehr: Technologien zur Dekarbonisierung sind in der Heizungstechnologie bereits vorhanden und etabliert. Mit der Wärmepumpe stellt die Heizungsindustrie ein System zur Verfügung, dass das Potenzial für ein enormes Marktwachstum bereits bewiesen hat. ‣ weiterlesen

Anzeige

Siemens Smart Infrastructure geht eine strategische Partnerschaft mit Meteoviva für den vorausschauenden und selbstständig regulierten Gebäudebetrieb ein. Meteoviva liefert datenbasierte Lösungen für den energiesparenden Gebäudebetrieb. ‣ weiterlesen

Anzeige

Mit dem Busch-Baustellenplaner stellt Busch-Jaeger ein intelligentes Tool für Smartphone und Tablet vor, das dem Elektroinstallateur die Arbeit auf der Baustelle erleichtern soll. Die Planungs-App unterstützt bei der Erstellung der Materialliste und sorgt für einen übergreifenden Workflow zwischen Baustelle, Büro und Großhandel. ‣ weiterlesen

Anzeige

Der Plattformbetreiber für Smart Buildings und Smart Living Services iHaus gewinnt einen neuen strategischen Partner. Ab sofort ist Zumtobel mit seinem Beleuchtungssystem Litecom Bestandteil der IoT-Plattform. ‣ weiterlesen

In Gebäuden, die regelmäßig von vielen Menschen frequentiert werden, wie Krankenhäuser, Hotels oder Hochhäuser sowie bei Anlagen, bei denen der Sach- und Umweltschutz besonders beachtet werden muss, z.B. chemische Industrie und Kraftwerke, muss im Brandfall eine sichere Evakuierung sowie eine Unterstützung der Feuerwehren bei der Brandbekämpfung gewährleistet sein. Hierfür ist es erforderlich, dass die Stromversorgung gewisser technischer Einrichtungen auch im Brandfall aufrechterhalten wird. ‣ weiterlesen

Dass Gebäudeautomation (GA) und Energiemanagement (EM) einen Beitrag zur Reduzierung von Energieverbräuchen und damit auch CO2-Emissionen leisten können, ist durch Studien bereits belegt. Eine neue Publikation der Wirtschaftsinitiative Smart Living macht die Vorteile anhand von Praxisbeispielen deutlich. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige