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Exportumsatz auf 199,5Mrd.€ gestiegen

Außenhandelsreport 2017

Die In- und Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im letzten Jahr auf einen neuen Höchstwert gestiegen.

 (Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen)

(Bild: Destatis und ZVEI-eigene Berechnungen)

Die Exporte der deutschen Elektroindustrie sind im letzten Jahr um 9,6 Prozent auf 199,5Mrd.€ gestiegen. Im Dezember kamen die Branchenausfuhren auf 15,8Mrd.€, ein Plus von vier Prozent gegenüber dem Vorjahreswert. Damit war der Zuwachs zuletzt deutlich geringer als im Durchschnitt des vergangenen Jahres insgesamt. Die Elektroeinfuhren nach Deutschland nahmen um 4,6 Prozent auf 14,7Mrd.€ zu. Im gesamten vergangenen Jahr erhöhten sie sich um 9,7 Prozent auf 181,5Mrd.€. Somit verzeichneten auch die Importe das vierte Allzeithoch hintereinander. Größter Abnehmer der deutschen Elektroindustrie war erneut China. Die Branchenausfuhren legten um 17,4 Prozent auf 19,1Mrd.€ zu. An zweiter Position folgen die USA, die Elektroexporte im Wert von 17,1Mrd.€ aufnahmen (+5,6 Prozent). Die Ränge drei bis zehn werden ausschließlich von europäischen Ländern besetzt, davon jeweils vier aus dem Euro- und Nicht-Euroraum: Frankreich (+7,6 Prozent auf 12,9Mrd.€), Großbritannien (+5,6 Prozent auf 10,9Mrd.€), die Niederlande (+12,7 Prozent auf 10,4Mrd.€), Polen (+13,3 Prozent auf 9,6Mrd.€), Österreich (+9,2 Prozent auf 9,1Mrd.€), Tschechien (+18,9 Prozent auf 9Mrd.€), Italien (+3,4 Prozent auf 9Mrd.€) und die Schweiz (+2,1 Prozent auf 6,6Mrd.€). Absolut haben die Ausfuhren der deutschen Elektroindustrie im vergangenen Jahr um 17,4Mrd.€ zugelegt. Die höchsten Beiträge hierzu lieferten die Exporte nach China (+2,9Mrd.€), Tschechien (+1,4Mrd.€), in die Niederlande (+1,2Mrd.€), die USA (+960Mio.€) und Russland (+831Mio.€).

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