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Zweiter Rettungsweg

Fluchttür-Set für Extremsituationen

Sind die Rollläden an Fenstern oder Türen mit elektrischen Antrieben ausgestattet, ergibt sich für die Verwalter größerer Gebäude, aber immer häufiger auch für private Bauherren und Vermieter, schnell die Frage nach dem zweiten Rettungsweg.

 (Bild: BECKER-Antriebe GmbH)

(Bild: Becker-Antriebe GmbH)

Dieser wird von den Landesbauämtern zunehmend gefordert, um im Notfall eine sichere Flucht nach draußen zu ermöglichen – und zwar auch dann, wenn Strom ausgefallen oder der erste Rettungsweg versperrt ist. Bisher wurden in solchen Fällen meist Motoren eingesetzt, die sich bei Stromausfall per Handkurbel betätigen ließen. Ist die Kurbel im Laufe der Jahre jedoch verschollen oder die Sicht durch starke Rauchentwicklung eingeschränkt, wird es schnell kritisch. Mit einem neuen Fluchttür-Set bietet Becker-Antriebe deshalb eine Lösung, um den steigenden Sicherheitsanforderungen gerecht zu werden und auch beim zweiten Rettungsweg nicht auf den Komfort automatisierter Rollläden verzichten zu müssen. Das Fluchttür-Set besteht aus einem Gleichstrom-Antrieb, einer Steuerung sowie einem leistungsstarken Lithium-Ionen-Akku, der einfach an das zentrale Steuerungsmodul angesteckt wird. Letzterer steht bei Netzbetrieb konstant unter Spannung, sodass er jederzeit in der Lage ist, bei Ausfall der Energieversorgung einzuspringen und den Behang automatisch nach oben zu fahren. Dabei ist er vor Überladung sowie Tiefenentladung geschützt. Bevor die Leistung des Akkus naturgemäß nachlässt, weist nach 1.000 Hüben bzw. 2 Jahren ein akustischer Signalton darauf hin, ihn vorsorglich zu wechseln. Auch wenn die Akkuladung aus irgendwelchen anderen Gründen unterschritten werden sollte, ertönt das Warnsignal automatisch. Die Montage der Steuerung erfolgt ganz einfach in einer Unterputz-Elektronikdose oder in einer doppelten Hohlwanddose. Über den beiliegenden Kabelbaum bestehen dabei an der Schnittstelle zahlreiche Anschlussmöglichkeiten – vom Einzelbedien- oder Gruppentaster über den Rauchmelder bis hin zu anderen potentialfreien Steuerungen. Auch in das Centronic-Funksystem von Becker lässt sich die Steuerung mittels Empfänger mühelos integrieren.

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