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Sicherheit ist unverzichtbar für neue Arbeits- und Wohnkonzepte in smarten Gebäuden

Light + Building 2018:

Die Nachfrage nach elektronischer Sicherheitstechnik steigt seit Jahren, was zum einen in der guten Baukonjunktur begründet ist, zum anderen aber auch in einem gestiegenen Sicherheitsbewusstsein und der Bereitschaft, in Sicherheit zu investieren. Bei der Entwicklung neuer Lebenskonzepte in Wohn- und Arbeitsbereichen ist Sicherheit und Komfort für Bewohner und Gebäudenutzer eine unverzichtbare Voraussetzung. Auf der Light + Building wird das Thema daher eine wichtige Rolle spielen.

 (Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen)

(Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen)

Dass der Wunsch nach mehr Sicherheit bereits heute Realität ist, belegen unter anderem die Marktdaten für elektronische Sicherheitstechnik vom Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie (ZVEI) und dem Bundesverband Sicherheitstechnik (BHE). Nach eher moderatem Wachstumsraten Anfang des Jahrzehnts sind die Umsätze der Hersteller in Deutschland während der letzten drei Jahre deutlich gestiegen, in 2016 um 6,2 Prozent auf knapp vier Milliarden Euro. Mit acht Prozent hat die Videotechnik am stärksten zugelegt. Als Hauptgrund sieht Uwe Bartmann, Vorsitzender des ZVEI-Fachverbands Sicherheit, vor allem das allgemein gestiegene Sicherheitsbedürfnis sowohl im privaten als auch im öffentlichen Raum.

Smart durch Vernetzung

Ein Mehr an Sicherheit und Komfort entsteht jedoch nicht durch die bloße Anwendung der Sicherheitstechnik allein. Erst die Vernetzung sicherheitstechnischer Einrichtungen untereinander und mit der gesamten Gebäudetechnik führt zu einem smarten Gebäude und damit zu einem Mehrwert für Betreiber und Nutzer. „Die elektronische Sicherheitstechnik wird integraler Bestandteil im Smart Home und Smart Building. Sensoren der Sicherheitstechnik bieten ganz neue Möglichkeiten zur Datenerhebung“, skizziert Bartmann die Wachstumsperspektive des gesamten Marktes. Mit dem Internet of Things (IoT) erwarten Experten einen weiteren Schub. Sensoren werden immer intelligenter, kleiner und preiswerter, sodass zukünftig völlig neue Anwendungen möglich sein werden.

Vernetzung sicherheitstechnischer Einrichtungen untereinander und mit der gesamten Gebäudetechnik führt zu einem smarten Gebäude. (Bilder: ©Jean-.Luc Valentin / Messe Frankfurt Exhibition GmbH)

Vernetzung sicherheitstechnischer Einrichtungen untereinander und mit der gesamten Gebäudetechnik führt zu einem smarten Gebäude. (Bilder: ©Jean-.Luc Valentin / Messe Frankfurt Exhibition GmbH)

Nachfrage bereits heute da

Der hohe Mehrwert und neue Funktionalitäten führen bereits heute zu einer hohen Nachfrage nach vernetzter Sicherheitstechnik. Tür- und Fenstersensoren sowie Bewegungsmelder aus der Einbruchmeldetechnik und der Zutrittskontrolle steuern Heizung und Lüftung bedarfsorientiert. Natürliche Rauch- und Wärmeabzugsanlagen ermöglichen im Normalbetrieb ausgefeilte Lüftungskonzepte und sind über digitale Bussysteme an die Gebäudeautomation gekoppelt. Der Fernzugriff auf Brandmeldeanlagen über das Internet ermöglicht vorausschauende Wartung und effiziente Serviceeinsätze. Durch die Einführung der Rauchwarnmelderpflicht in Deutschland ist die Sicherheitstechnik flächendeckend im privaten Wohnbereich angekommen. Aktuell ist ein deutlicher Nachfrageanstieg nach funkvernetzten Rauchwarnmeldern und deren Anbindung an Smart Home Systeme zu verzeichnen. Nach einer Forsa-Umfrage möchte jeder zweite Deutsche vernetzte Rauchwarnmelder nutzen.

Sicherheit ist unverzichtbar für neue Arbeits- und Wohnkonzepte in smarten Gebäuden
Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen Bild: Messe Frankfurt Exhibition GmbH/Jens Liebchen


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