Smart-meetering

Selbstständiges Wohnen bis ins hohe Alter ist für viele ältere Menschen ein großer Wunsch. Wohnungen müssen dafür barrierefrei und altersgerecht ausgestattet sein. Aber auch die Sicherheit der Bewohner muss gewährleistet sein. Eine vergessene Herdplatte kann leicht zu einem hohen Schaden führen. Um eine solche Situationen schnell und sicher zu erkennen, kommen in einer Wohnanlage in Schweich bei Trier elektronische Wirkstromzähler von Finder zum Einsatz.

Die Möglichkeit Energie zu sparen, setzt immer voraus, dass auch belastbare Informationen über den Verbrauch zur Verfügung stehen. Wenn zusätzlich zu der Messung der Verbrauchswerte auch noch die Möglichkeit besteht, die Einspeisung aus alternativen Energiequellen in die Kalkulation mit einzubeziehen, lässt sich ein aussagekräftiges Bild über die komplette Energiebilanz herstellen.

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Contracting liegt im Trend. Immer mehr Wohnungseigentümergesellschaften und Hausbesitzer nutzen diese Möglichkeit, kosten- und energieeffizient zu wohnen, ohne sich um Modernisierung, Betrieb und Instandhaltung ihrer energetischen Anlagen kümmern zu müssen. Strom und Wärme werden stattdessen von spezialisierten Anbietern wie der beta GmbH geliefert, die in sparsame Technik investieren, die Wartung organisieren und eine hohe Versorgungssicherheit gewährleisten. Damit sich dieses Modell rechnet, muss allerdings der Verbrauch ständig kontrolliert werden, um einen optimalen Betrieb sicherzustellen. Beta nutzt dazu eine eigens für Rollenzählwerke entwickelte Nachrüstlösung: Die EnergyCam der Fast Forward AG digitalisiert die Zählerstände und überträgt sie via Fernauslese direkt an den Dienstleister.

Die Energiewende ist mittlerweile ein feststehender Begriff in Europa. Für Energienutzer ist sie die Chance zur aktiven Teilnahme am Energiesystem. Die Vision ist das Energie-positive Gebäude – das in Summe mehr Energie produziert als es verbraucht. Dies wird das Stromnetz nicht überflüssig machen, da in Situationen der Überproduktion oder Unterversorgung ein Austausch mit anderen Akteuren und Netzbetreibern notwendig wird.

Die Britischen Technologieanalysten Greenbang gehen beim Europäischen Smart-Meter-Markt bis zum Jahr 2020 von einem 25Mrd.US-$-Markt aus. Nach dem Inkrafttreten des Third Energy Package der Europäischen Union werden im nächsten Jahrzehnt zwischen 133 und 145Mio. Smart Meters mit dem Ziel installiert, 80% aller EU-Haushalte mit Smart Meters auszustatten. Der Markt wird dort am lukrativsten sein, wo bisher Smart Metering am wenigsten zum Einsatz kam, insbesondere in Deutschland, England und Polen, so Greenbang in der Europäischen Marktanalyse für Smart Meter.

Neue gesetzliche Rahmenbedingungen haben die Integration erneuerbarer Energiequellen vorangetrieben. Die intelligente Verbrauchsmessung für Privathaushalte stellt Energieversorger und Netzbetreiber vor neue Herausforderungen, eröffnet ihnen aber gleichzeitig auch Chancen.

Das Messwesen in Deutschland befindet sich in einem entscheidenden Wandel: Seit dem 1. Januar 2010 schreibt das Energiewirtschaftsgesetz EnWG vor, dass bei Neubauten und umfangreichen Renovierungen Messeinrichtungen einzubauen sind, die dem Anschlussnutzer seinen tatsächlichen Energieverbrauch und seine tatsächlichen Nutzungszeiten widerspiegeln. Zudem verpflichtet der Gesetzgeber den Stromlieferanten, auf Kundenwunsch monatliche, vierteljährliche oder halbjährliche Abrechnungen zu vereinbaren. Diese Vorgaben erfordern den Einsatz von intelligenten Zählern wie dem elektronischen Haushaltszähler eHZ, der bereits weit im Markt verbreitet ist – aus gutem Grund: Denn neben den rechtlichen Vorgaben zur Energieeffizienz erfüllt der eHZ alle gesetzlichen und technischen Anforderungen hinsichtlich der Messung regenerativ erzeugter Energie.

Das Umwelt- und Kostenbewusstsein hat beim Verbraucher in den vergangenen Jahren zugenommen. Sowohl die derzeitige Klimaschutzdebatte als auch die gestiegenen Energiekosten sind für Endkunden ein Anreiz, den eigenen Energieverbrauch zu verringern. Potenziale zum Energiesparen und gezieltem Zu- und Abschalten von Verbrauchern sind im Haushaltsbereich hinreichend vorhanden.

Smart Metering – an diesem Thema scheiden sich derzeit die Geister in der Energiebranche. Es lastet auf deutschen Energieversorgungsunternehmen hoher gesetzlicher Druck seitens der Bundesregierung und der EU: Bis 2014, EU-weit spätestens 2022, sollen intelligente elektronische Stromzähler die alten Ferraris-Zähler mit der rotierenden Metallscheibe ersetzen.

Die Erfassung von Wärme- und Wasserverbräuchen zum Zweck der verbrauchsabhängigen Abrechnung blickt vor allem in Deutschland auf eine lange Tradition zurück. Um die Verbrauchskosten verursachergerecht zu verteilen, ist eine entsprechende gerätetechnische Ausstattung zur Erfassung der Wärme- und Wasserverbräuche erforderlich. Standen für die Erfassung des Wärmeverbrauches zu Beginn die Heizkostenverteiler auf Basis des Verdunstungsprinzips im Fokus, so sind bei Techem seit den 80er Jahren elektronische Heizkostenverteiler (EHKV) sowie elektronische Wärmezähler im Einsatz. Mittlerweile führten die hohe Kundenakzeptanz und Zuverlässigkeit in der Datenerfassung zu einem zunehmenden Einsatz von Funklösungen. Techem verwaltet heute etwa 16Mio. Funkgeräte für funkgestützte Systeme zur verbrauchsabhängigen Erfassung und Abrechnung. Das Unternehmen bietet heute eben nicht nur Lösungen und Dienstleistungen für die Ablesung und Abrechnung von Wärme und Wasser, sondern auch für das intelligente Energiemanagement von Immobilien.

In den letzten zehn Jahren hat sich die Energie- und Versorgungsbranche rapide verändert. Verantwortlich dafür waren Faktoren wie Privatisierung, Deregulierung und Konsolidierung. Die Branche musste sich aber auch Herausforderungen stellen, die durch große Datenvolumina, Datenkomplexität, fragliche Datenqualität und eine Vielzahl verschiedener Datenquellen hervorgerufen wurde. Hierzu wird in naher Zukunft noch eine wahre Datenflut aus dem Smart Metering-Bereich hinzukommen. Die Branche sollte sich schon jetzt darauf einstellen und entsprechende IT-Lösungen evaluieren.

In zahlreichen Forschungsprojekten und Feldversuchen wird gegenwärtig daran gearbeitet, das Energieversorgungsnetz mit dem Internet zu koppeln. Als Ergebnis wird in einigen Jahren ein Smart Grid erwartet, in dem Großkraftwerke, dezentrale Energieerzeugung und der Verbrauch mittels IP-basierter Datenkommunikation vollständig aufeinander abgestimmt werden.

Vom Bürokomplex bis ins Home Office bietet der Protect A. von AEG Power Solutions Schutz vor Stromausfall.

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