GEBÄUDEDIGITAL 6/2015

Das Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) hat die Träger der neuen Informations- und Dokumentationszentren im Rahmen der Initiative ‚Mittelstand 4.0‘ bekannt gegeben. Diese sollen Unternehmen bei der weiteren Digitalisierung ihrer Wertschöpfungs- und Geschäftsprozesse unterstützen.

In den letzten Jahren hat sich ein entscheidender Wandel von der herkömmlichen Glühlampe hin zur modernen LED in der Beleuchtungstechnik vollzogen. Auch in der Beleuchtung von Arbeitsstätten hat die LED-Technologie Einzug gehalten – dabei sind umfangreiche Normen und Regeln zu beachten. Der erste Teil dieser Beitragsreihe befasst sich mit den wichtigsten Normen und Regeln, die in diesem Bereich von Bedeutung sind, während sich Teil 2 (in Ausgabe 7 der Gebäudedigital) mit der Arbeitsstättenverordnung beschäftigt, die festlegt, was der Arbeitgeber beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten in Bezug auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu beachten hat.

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Im Design wirkt die Arbeitsplatzstehleuchte Force One klar und elegant. Diesem souveränen Auftritt entspricht auch die neuartige Lichtsteuerung, die es ermöglicht, die Beleuchtung nach individuellen Bedürfnissen am Arbeitsplatz einzustellen. Gleichzeitig lässt sich die Stehleuchte in Schwarmtechnologien und Gebäudemanagementsysteme einbinden, um spezielle Lichtszenarien zentral zu steuern.

Überzeugender kann ein Elektrounternehmer seine Smart-Home-Lösungen potenziellen Kunden wohl nicht präsentieren, als wenn er sie im eigenen Zuhause realisiert. Das dachte sich auch Edin Covic und machte seine Wohnung in Bottrop prompt zum Showroom der Extraklasse für moderne KNX-Gebäudetechnik.

Wer Gebäude und Räume mit digitalen Lösungen bedarfsgerecht automatisieren will, braucht nicht nur eine optimal aufeinander abgestimmte Sensorik und Aktorik. Er profitiert auch von systemübergreifenden Schnittstellen und einer möglichst leichten Parametrierung. Esylux, Spezialist für Präsenz- und Bewegungsmeldertechnik, zeigt 2015 an mehreren Beispielen, wie sich die Umsetzung digitaler Lösungen vereinfachen lässt – und entwickelt sich zugleich vom reinen Sensor-Experten zum Anbieter von Komplettlösungen.

Auf der diesjährigen IFA wurde das Thema Smart Home groß geschrieben. In Berlin tummelten sich zahlreiche Anbieter von Vernetzungslösungen für ein komfortables, sicheres und energieeffizientes Zuhause. Die Player kamen aus verschiedenen Branchen. Gebäudedigital hat sich umgeschaut und ein paar interessante Produkte entdeckt.

Geht es um die Installation einer neuen Beleuchtungsanlage, so wird aktuell häufig eher eine vollständig neue Installation samt baulicher Maßnahmen umgesetzt, statt auf Basis der bestehenden Leitungswege eine mögliche Lösung zu integrieren. Was aber, wenn gesetzliche Vorgaben oder Wünsche des Bauherren keine neuen oder zusätzlichen Leitungen für eine Steuerungsanbindung ermöglichen, und keine Installationsräume in Zwischendecken oder Wänden zur Verfügung stehen?

In der Düsseldorfer Waagenstraße steht eine Backsteinhalle aus dem Jahr 1904. Früher wurden hier große Industriewaagen gebaut, später wurde sie als Lagerhalle genutzt und stand schließlich zum Verkauf. Diese Gelegenheit nutzte der Unternehmer und Elektromeister Kai Hofmann und sicherte sich das 3.300m2 große Grundstück. Die alte Halle hat sein Team wieder herausgeputzt, im Inneren ist auf Basis der Ideen von Kai Hofmann und nach den Plänen von Hecker-Architekten ein modernes Bürogebäude entstanden. Wie zwei gläserne Container liegen die Etagen versetzt übereinander, die großen Fensterflächen lassen jederzeit Sichtbezüge in die Halle und auf das Ziegelmauerwerk zu.

Die Beleuchtungsanlage des Kaiserdoms zu Frankfurt am Main ist in die Jahre gekommen. In der ehemaligen Stiftskirche und dem zugleich größten Sakralbau der Stadt am Main galt es, die vielen Details im Bereich des Hochchores durch den Einsatz von moderner Lichttechnik in voller Schönheit neu zu inszenieren. Das leuchtende Rot der Wände sowie Malereien und goldbesetzte Ornamente bieten hier eine ideale Basis für Planer und Lichtexperten, die Stärken der LED-Technik auszuspielen.

Die E-Markenfamilie wächst weiter: Auf dem E-Kongress in Stralsund wurde der 7.500. E-Markenvertrag unterzeichnet. Neuer Partner ist Lutz Knoll, Inhaber des Unternehmens Electric-Service Knoll aus Treuenbrietzen in Brandenburg.

War es bislang immer Apples Ansatz, sein Ökosystem geschlossen zu halten, so bedeutet die diesen Sommer am Rande der Entwicklerkonferenz WWDC 2015 bekannt gewordene Öffnung der iCloud nach außen einen Strategiewechsel, den Anbieter von Smart-Home-Lösungen auf ihrem Radarschirm behalten sollten.

Smart Lighting – intelligente, ergonomische und energieeffiziente Beleuchtungslösungen haben sich als Standard in modernen Büroumgebungen etabliert. Dabei verdrängen LEDs zunehmend die herkömmlichen Leuchtstoffröhren, deren Einsatz bereits vor über achtzig Jahren begann. Damit LED-Leuchten ihre Vorteile voll entfalten können, arbeiten sie im Verbund mit Sensoren und intelligenten Netzwerk-Switches. Normkonform und besonders wirtschaftlich werden sie mit Power-over-Ethernet in die in Büroumgebungen ohnehin benötigte LAN-Infrastruktur integriert.

ZVEH-Präsident Lothar Hellmann wurde am 1. Oktober einstimmig in den Vorstand des Unternehmerverbands Deutsches Handwerk (UDH) gewählt. Der UDH, der sich aus Spitzen der Zentralfachverbände zusammensetzt, hat die Aufgabe, die gemeinsamen fachlichen, beruflichen, wirtschaftspolitischen, sozialpolitischen und kulturellen Belange der ihm angehörenden Mitgliedsverbände zu vertreten.

Die Kennzeichnung der Energieeffizienzklasse, bei Haushaltsgeräten wie Kühlschrank oder Geschirrspüler bereits seit Längerem eingeführt und gern genutzte Entscheidungshilfe beim Kauf, ist seit dem 26. September 2015 auch für Produkte und Systeme der Wärmeerzeugung und -speicherung Pflicht. Die europäische ErP-Richtlinie (ErP=energy related products) schreibt vor, dass Systemkomponenten wie z.B. Raumthermostate ihren Energieeffizienzbeitrag ausweisen müssen. So kann der Planer oder Installateur auf einen Blick den optimalen Regler für sein System auswählen. Zugleich erleichtern ihm diese Angaben die Berechnung der Gesamteffizienzklasse der Anlage. Ziel der neuen Vorschriften ist es, langfristig die Energieeffizienz der Gebäudetechnik zu steigern.

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Herzlichen Glückwunsch!

„Die GEBÄUDEDIGITAL ist immer top-aktuell und innovativ und informiert ihre Leser stets zuverlässig über Lösungen und Trends rund um die Gebäudeautomation. Wir sind stolz darauf, von Beginn an mit unserer ersten Titelseite und Beiträgen über die batterielose Funksensorik dabei zu sein. Zum 10-jährigen Jubiläum wünschen wir dem gesamten Team der GEBÄUDEDIGITAL alles Gute!“ Andreas Schneider,CEO und Mitgründer von EnOcean

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