Anzeige

Erweiterte KNX-Applikation

Aerosol-Multisensorik hilft beim Reduzieren des Infektionsrisikos

Mithilfe intelligenter Sensorik wird schlechte Luft und ein ungesundes Raumklima vermieden. Gerade in Räumen, in denen sich viele Menschen aufhalten, kann so die Ansteckungsgefahr durch Grippe- oder Covid19-Viren verringert werden. Gleichzeitig wird ein Raumklima für besseres und konzentrierteres Arbeiten und Lernen geschaffen. Aerosol-Multisensoren wie die von Steinel sorgen durch eine permanente Analyse für messbar gute Raumluft.

Das Infektionsrisiko kann bei einer KNX-Installation als kritischer Wert, z.B. über ein Display, ausgegeben werden (Bild: Steinel)

Das Infektionsrisiko kann bei einer KNX-Installation als kritischer Wert, z.B. über ein Display, ausgegeben werden (Bild: Steinel)

In einer KNX-Installation kann mit den Lösungen außerdem ein Wert für das Infektionsrisiko als Kommunikationsobjekt ausgegeben werden. Hierfür werden die Messgrößen Temperatur, Luftfeuchtigkeit und CO2-Gehalt der Raumluft kombiniert. Damit ist auf einen Blick eventueller Handlungsbedarf erkennbar. Zusätzlich kann über die True-Presence-Technologie des Unternehmens die letzte Anwesenheit in einem Raum sowie deren Dauer in die Berechnung einbezogen werden.

Optimales Raumklima verringert Infektionsrisiko

Der True Presence Multisensor Aerosol KNX stellt der Gebäudesteuerung mit 7 Raumparametern auch die menschliche Präsenz zur Verfügung. (Bild: Steinel)

Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Raumtemperatur, die Luftfeuchtigkeit sowie der CO2-Gehalt der Raumluft für eine mögliche Infektion mit Grippe- oder Covid19-Viren relevant sind. Ein geringes Infektionsrisiko besteht, wenn im Raum eine Temperatur von 20°C bei einer Luftfeuchtigkeit zwischen 45 und 50 Prozent herrscht. Der CO2-Wert sollte geringer als 800ppm sein Der Multisensor Aerosol KNX sowie True Presence Multisensor KNX messen diese Parameter und stellen die Ergebnisse einzeln oder als kombinierten Infektionsrisiko-Wert digital zur Verfügung. Der Risikowert basiert dabei auf den Studien des Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin. Über ein Dashboard können die Werte ausgegeben und überwacht werden. Geeignete Maßnahmen zur Ausbalancierung der drei Raumklimawerte lassen sich schnell einleiten.

True Presence Multisensor Aerosol KNX

Der True Presence Multisensor Aerosol KNX misst neben menschlicher Präsenz auch Helligkeit, Raumtemperatur, Luftfeuchte, CO2, flüchtige organische Verbindungen (VOC) und Luftdruck. Er wird über die KNX-Schnittstelle in die Gebäudesteuerung integriert und steuert alle Parameter, die ein passendes Raumklima fördern. Als 360-Grad Multisensor besitzt er eine Reichweite von 9m im Durchmesser im True-Presence-Bereich. Bewegungen und Präsenz erfasst er in einem Bereich von bis zu 15m im Durchmesser.

Erweiterte KNX-Applikation

Der HPD2 KNX zählt Personen in einem Raum. HLK- Systeme können entsprechend der anwesenden Personenzahl angepasst werden. (Bild: Steinel)

Der HPD2 KNX zählt Personen in einem Raum. HLK- Systeme können entsprechend der anwesenden Personenzahl angepasst werden. (Bild: Steinel)

True Presence bietet mehr als 170 Kommunikationsobjekte und liefert so die erforderlichen Informationen für die Gebäudeautomation. Durch Kombination verschiedener Kommunikationsobjekte und Zusammenfassung in Funktionsblöcke entstehen neue Ausgabemöglichkeiten. Einige Kombinationen wie der Wert des Infektionsrisikos hat Steinel für die ETS-Software bereits vorkonfiguriert. Angelehnt an das Design der True-Presence-Familie und konzipiert für den Einsatz im Innenbereich, misst der Multisensor Aerosol KNX ohne True-Presence-Erkennung die Temperatur, die relative Luftfeuchtigkeit, den Luftdruck, flüchtige organische Verbindungen (VOC), den CO2-Gehalt sowie die Helligkeit in einem Raum. Der optische Sensor HPD2 KNX erkennt und zählt anwesende Personen in einem Raum. Seine digitalen Daten machen es möglich, Raumwerte zu Luftfeuchtigkeit, Helligkeit und Raumtemperatur an die Zahl der im Raum befindlichen Personen anzupassen und für ein gesünderes Raumklima zu sorgen.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Automatisiertes, herstellerunabhängiges Echtzeit-Monitoring von Aufzügen hilft, die richtigen Entscheidungen zur richtigen Zeit zu treffen. Dass Gebäudebetreiber das auch portfolioübergreifend nachrüsten können, zeigt ein Wohn- und Geschäftspark.‣ weiterlesen

Anzeige

Wer mit KNX baut, sollte auch auf KNX Secure setzen - von der grundlegenden Aktorik bis zur Visualisierung. Dafür bietet Jung eine Vielzahl an Komponenten und ermöglicht so ein sicheres Gebäude. Für eine reibungslose Installation, Parametrierung und Fernwartung sorgen dabei eigene Apps.‣ weiterlesen

Anzeige

Einfach in Betrieb zu nehmen, schnell zu installieren und intuitiv zu bedienen – diese Vorteile bietet das aktuelle IoT-Dashboard von Busch-Jaeger. Es bewährt sich insbesondere bei der Überwachung und Steuerung von kleinen bis mittleren Gewerbe- und Industriebetrieben sowie größeren Wohnanlagen. Facility-Manager bekommen mit dieser Neuentwicklung ein Tool an die Hand, mit dem nahezu alle Gebäudefunktionen – von der Beleuchtung über die Jalousien bis zur Heizung, Lüftung und Klimatisierung – visualisiert und gesteuert werden können.‣ weiterlesen

Anzeige

Nachträglich einen Sicht- und Sonnenschutz anbringen - diesen Aufwand scheuen viele Bauherren. Auch eine Familie in einem Reiheneckhaus im schwäbischen Landkreis Neu-Ulm wünschte sich eine Verschattung im Obergeschoss, da sich die Räume stark aufheizten. Für eine Modernisierung fehlte aber der Stromanschluss. Die Lösung: ein solarbetriebener Sicht- und Sonnenschutz, der ohne Umbaumaßnahmen montiert werden konnte.‣ weiterlesen

Microsens stellt den neuen Smart Building Manager für das intelligente Management moderner Gebäude vor. Als übergeordnete, zentrale Instanz konfiguriert, überwacht und managt die Lösung Anlagen, Systeme und Komponenten im Netz der IP-basierten Gebäudeautomation. Vorhandene Modbus-Komponenten können integriert werden, analoge und digitale Geräte, Sensoren und Aktoren über Smart I/O Controller. Kundenspezifische Anpassungen und Sonderfunktionen werden durch Softwarebausteine vorgenommen. Das Lizenzmodell mit Grund- und Erweiterungsmodul berücksichtigt den Bedarf und kann jederzeit bedarfsabhängig erweitert werden. ‣ weiterlesen

Das flexible Smart-Home-System Homee bündelt Anwendungen wie Licht, Heizung oder Sicherheit verschiedener Funkstandards. Diese kann der Nutzer per Sprachsteuerung, Handsender oder App steuern. Warema erweitert nun die modulare Zentrale um automatisierten Sonnenschutz. Mit dem roten Würfel lässt sich WMS integrieren, so dass Nutzer Markisen oder Rollläden einfach über Homee steuern können.‣ weiterlesen