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Flexibles Beleuchtungssystem von Tridonic

Human Centric Lighting in der Anwendung

„Tunable White? – Haben wir schon!“, kann die Hochschule Luzern – Technik & Architektur stolz behaupten. Gleich mehrere gute Gründe führten dazu, zum Early Adopter der neuen Lichttechnik zu werden, bei der sowohl der Lichtstrom als auch die Farbtemperatur bedarfsgerecht eingestellt werden kann. Installiert wurde die Tunable-White-Beleuchtung im Atelier der Innenarchitektur. Dank entsprechender LED Light Engines und zugehöriger Steuerungstechnik von Tridonic erhellen LED-Leuchten den Raum, die stufenlos mit Farbtemperaturen zwischen 3.000 Kelvin (warmweiss) und 6.000 Kelvin (kaltweiss) einstellbar sind. Zudem stehen vorprogrammierte Farbtemperaturverläufe auf Abruf bereit.

(Bilder: Tridonic GmbH & Co. KG / Thomas Mayer)

Vor acht Jahren hat das Departement Technik & Architektur der Hochschule Luzern den Studiengang Innenarchitektur ins Leben gerufen und speziell dafür ein Ateliergebäude bauen lassen. Mit seinen 70 Arbeitsplätzen, einem großen Präsentationsbereich und der Materialsammlung bietet das Atelier beste Bedingungen, sowohl für Projektarbeiten und Modellbau, als auch für Lehrveranstaltungen. Es gab allerdings auch ein Problem im Atelier: Die Leuchten generierten zu niedrige Beleuchtungsstärken für die anspruchsvollen Arbeiten im Atelier und mussten ersetzt werden. „Für uns war schnell klar, dass wir diesen Umstand als Chance nutzen wollten, um zukunftsorientierte, innovative Lichttechnik zu installieren“, erklärt Prof. Björn Schrader, Dozent und Leiter der interdisziplinären Themenplattform Licht@hslu an der Hochschule Luzern – Technik & Architektur.

Tunable White für Human Centric Lighting

Das Facility Management der Hochschule Luzern für die Tunable-White-Lösung zu begeistern, war nicht schwer, denn die Hochschule ist mit der Frage nach dem optimalen Licht für ihre Räumlichkeiten immer wieder konfrontiert. „Weiterhin werden wir in letzter Zeit immer häufiger mit Forschungsanfragen zu diesem Thema konfrontiert. Hier bot sich die Chance, eine Pilotanlage zu realisieren“, resümiert Schrader. Vorrangig beziehen sich die erwähnten Anfragen auf die Möglichkeiten, die Tunable White im Zusammenhang mit Human Centric Lighting bietet. Dabei geht es darum, mit veränderlichen Farbtemperaturen und Beleuchtungsstärken, die Dynamik des Tageslichts zu simulieren, um das Wohlbefinden der Raumnutzer zu fördern. Das Innenarchitektur-Atelier wird nun für Studien genutzt, die sich in den Tagesablauf und in die typischen Nutzungen wie Lehrveranstaltungen, Coachings und kreatives Arbeiten der Studierenden integrieren lassen. Die Lichtfarbe und -intensität lässt sich jederzeit individuell einstellen, aber auch eine automatische, allmähliche Variation über den Tag ist programmiert und per Fingertip aktivierbar.

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