Anzeige
Anzeige

Keine Dogmen, bitte!

Einfachheit und Offenheit gefragt

Man kann über so vieles streiten, auch in der Gebäudeautomation: Offen oder proprietär? IP-basiert oder auf die Gebäudeautomation spezialisiert? Funk oder Kabel? Am Ende zählt jedoch nur eines, und das ist der erreichbare Kundennutzen. Unterm Strich sollen die Systeme aus Sicht der Endanwender immer offener, flexibler und einfacher werden. Damit werden die Anforderungen an Hersteller, Planer und Installateure immer komplexer…
Durch die tiefgreifenden Veränderungen, die die Digitalisierung unseres Lebens verursachen, ändert sich auch in der Haus- und Gebäudeautomation so einiges. Das stellt auch die Anbieter, Planer und Installateure vor neue Herausforderungen. Türklingel, Waschmaschinen und Küchengeräte, Heimcomputer und Multimediageräte sind heute ebenso selbstverständliche Teilnehmer am Smart Home wie früher die Rolladen-, Heizungs- und Lichtsteuerung. Und unsere Bediengeräte für die Steuerung der Systeme haben wir in Form unseres Smartphones immer in der Hosentasche.

Die geforderte Offenheit und Flexibilität lässt wenig Raum für Dogmen: Wer früher nur drahtgebundene Systeme angeboten hat, der bietet heute auch Funklösungen an, und wer früher Funklösungen anbot, der hält nun auch Kabellösungen bereit. Allgegenwärtig ist heute auch die Forderung nach der Einbindung von Sprachsteuerungen und Insellösungen einzelner Hersteller. Dafür braucht es entweder enstprechende Schnittstellen zwischen den Systemen oder den Gateways (ab S. 30).

Und noch etwas ändert sich: Kunden wollen mitmischen! Immer häufiger fordern Endanwender Eingriffsmöglichkeiten in die Programmierung der Systeme. Dafür müssen sie auch noch entsprechend einfach sein. Es wird also Zeit, sich dem Thema genauer zu widmen.

Bild: TeDo Verlag GmbH

In diesem Sinne viel Spaß beim Lesen der vorliegenden 4. Ausgabe der GEBÄUDEDIGITAL wünscht Ihnen wie immer

Ihr Kai Binder

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Mit dem Befehl "Alexa, Partybeleuchtung!" verwandelt Papa die Stimmung im Wohnzimmer von einer gewöhnlichen weißen Beleuchtung in ein bunt flackerndes Ambiente. Die Kinder lieben es, wenn er das tut, Mama hingegen schüttelt ein wenig belustigt den Kopf, während das Wort 'Spielkind' durch ihren Kopf saust. Aber das Wichtigste: Es hat geklappt, Papa freut sich und die Gäste können kommen.‣ weiterlesen

Anzeige

Dass die smarte Gebäudetechnik in Bewegung ist, davon kann man sich in der vorliegenden Ausgabe wieder ein gutes Bild machen. Alle Gewerke in der Heim- oder Gewerbeimmobilie sind von der Digitalisierung erfasst und müssen mehr denn je lernen zusammenzuarbeiten. Und aus dieser Sicht der digitalen Zusammenarbeit befassen wir uns auch in jeder Ausgabe der GEBÄUDEDIGITAL mit allen Gewerken im Gebäudehandwerk. Doch dort, wo Systeme offen sind, muss man sich auch mit dem Datenschutz auseinandersetzen.‣ weiterlesen

Anzeige

Die Digitalisierung greift immer weiter um sich - auch im Gebäude. In der Folge werden die Produkte im Smart Home oder Smart Building zum echten Massenmarkt. Die Hersteller können daher die Skaleneffekte der Herstellung nutzen und günstigere Produktionskosten in Form von Preissenkungen an die Kunden weitergeben. Damit beschleunigt sich auch die Verbreitung der Technologie - ein sich selbst stimulierender Kreislauf hat begonnen.‣ weiterlesen

Anzeige

Fast 100 Jahre ist es her, das der schweizerisch-französische Architekt Le Corbusier in einem Fachbeitrag für eine Architekturzeitschrift den Begriff von der Wohnmaschine prägte. Er selbst hat den Begriff in den Folgejahren zwar nicht mehr verwendet, vor allem auch deshalb, weil er – häufig missverstanden oder missbraucht – für unsachliche Kritik an seinen Ideen, Entwürfen und Projekten instrumentalisiert wurde. Dabei ist der Begriff aus funktionalem Blickwinkel betrachtet heute aktueller als jemals zuvor. Was wohl Le Corbusier mit den neuen Möglichkeiten der digitalen Gebäudetechnik machen würde? Vielleicht eine Wohnmaschine entwerfen?‣ weiterlesen

Anzeige

Im industriellen Umfeld ist die Vernetzung von Systemen, die am Produktionsprozess beteiligt sind, durchaus weiter fortgeschritten. Bereits in den 90er Jahren haben Maschinen- und Anlagenbauer sowie Fertigungsunternehmen begonnen, ihre Produktionsmittel miteinander zu vernetzen. Mit dem aufkommenden Thema Industrie 4.0 im Jahre 2011 hat sich dieser Trend weiter verstärkt. ‣ weiterlesen

Anzeige

Es ist wieder Light + Building. Weit mehr als 200.000 Besucher aus dem Bereich intelligente Gebäudetechnik werden sich auch in diesem Jahr wieder auf dem Messegelände tummeln, um sich nach den aktuellen Trends zu erkundigen und sich neue Produkte vorführen zu lassen. Die Digitalisierung der Gebäudetechnik ist das Thema der Branche. Das bringt jedoch nicht nur Möglichkeiten, sondern auch Risiken mit sich und auch denen nimmt die Veranstaltung sich an. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige