Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Professionelle KNX-Gebäudeautomation im Schülerlabor

Gebäudeautomation auch für Forschungszwecke

Auf dem Gelände des Entsorgungszentrums Leppe im oberbergischen Kreis entstand in den vergangenen Jahren das in dieser Form einmalige Projekt :metabolon. Statt den Deponiestandort einfach zu renaturieren, wurde das Entsorgungszentrum im Rahmen des NRW-Strukturprogramms ‚Regionale 2010‘ um Freizeit-, Informations- und vor allem Bildungs- und Forschungsmöglichkeiten erweitert. Bei der Errichtung wurde auf eine zukunftssichere Gebäudeautomation geachtet, die mit KNX-Komponenten von B.E.G. umgesetzt wurde.

Außenansicht des Schülerlabors und Blick auf den :metabolon-Kegel. (Bilder: B.E.G. Brück Electronic GmbH)

Um dem drohenden Fachkräftemangel in den zukunftsträchtigen ‚MINT‘-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) entgegenzuwirken, ist das neu eingeweihte zdi-Schülerlabor MINT Lab für Schüler ab der 9. Klasse die passende Umgebung, Interesse für ein Studium oder eine duale Ausbildung in diesem Bereich zu entwickeln. Praxisnahe Experimente bieten die Möglichkeit, tiefer und ansprechender in die Materie einzusteigen. Naheliegenderweise sind die Bildungs- und Forschungsschwerpunkte bei :metabolon im Bereich der Zukunftsthemen Umwelt, Ressourcen und Energie angesiedelt. Deshalb wurde bei der Errichtung des neuen Schülerlabors auf eine zukunftssichere Gebäudeautomation geachtet, die mit KNX-Komponenten von B.E.G. auf flexible Art und Weise umgesetzt wurde.

Automation im Blick der Forschung

Die Gebäudeautomation im MINT Lab ist nicht nur ein Mittel zur Erhöhung der Energieeeffizienz und des Komforts, sondern selber Forschungsgegenstand. Ausgehend aus einer Forschungskooperation zwischen B.E.G. und der TH Köln zur quantitativen Analyse der sogenannt ‚Winterschaltung‘ der Jalousien, also der Nutzung des externen Sonnenschutzes als zusätzliche Isolationsschicht der Gebäudehülle, stellte sich die Frage, ob nicht auch weitere Aspekte der Gebäudeautomation wissenschaftlich untersucht werden können. Die Idee war, das neu geplante MINT Lab auch zu einem Forschungsraum für Gebäudeautomation zu machen. Wie auch beim Forschungsprojekt im Neubau der Firma B.E.G. setzt die wissenschaftliche Untersuchung Messungen mit unterschiedlichen Parametern voraus. Der KNX-Bus bietet hier die Flexibilität, genau dieses zu tun: durch einen Zufallsgenerator automatisiert können unterschiedliche Parameter über die KNX-Kommunikationsobjekte kommuniziert werden und führen dazu, dass sich die Gebäudeautomation – je nach Parameter – unterschiedlich verhält, sich z.B. Komfort und Energieverbrauch verändern. Die für die Forschung wichtigen Stichproben werden also primär durch unterschiedliche Zeitpunkte generiert, nicht durch eine möglichst breite Untersuchung. Durch viele, automatisiert erstellte Messpunkte können fundiertere Aussagen getroffen werden, welche Parameter und welcher Grad der Automatisierung in welchen Situationen zur Verbesserung von Komfort und der Energieeffizienz führen.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Smart Home, intelligente Steuerungen, Komfort per App und Vernetzung sind Schlüsselworte der modernen Haus- und Gebäudeautomation, die aktuell gefragt ist wie nie. Neben Komfort und Energieeffizienz stehen dabei auch Sicherheit und Individualität im Fokus der Nutzer. Mit Yesly bringt die Finder GmbH jetzt eine Bluetooth Low Energy-Vernetzungslösung zur Nachrüstung auf den Markt, die viele dieser Kerneigenschaften vereint und trotzdem einfach zu bedienen ist. Die Installation erfolgt ausschließlich durch das Elektrohandwerk.‣ weiterlesen

Mit seinem KNX-Dali-Gateway TW (Tunable White) bietet das Unternehmen Jung die Möglichkeit, Dali-Leuchten in einer KNX-Installation anzusteuern. Neben der Helligkeitsregelung lässt sich damit auch die Farbtemperatur dynamisch einstellen.‣ weiterlesen

Anzeige

Intelligent vernetzte Lösungen von Busch-Jaeger bieten Komfort und Energieeffizienz. Auch die Integration von Weißer Ware in das Smart-Home-System ist möglich.‣ weiterlesen

Anzeige

Mit den sogenannten Location-based Services können Unternehmen positionsabhängige Dienste oder Informationen zur Verfügung stellen, welche die Nutzer beispielsweise über ein Smart Device abrufen. Phoenix Contact nutzt eine solche Lösung im Bereich des Besuchermanagements und des Proximity-Marketings. Zudem soll die Navigation auf den Technikbereich ausgeweitet werden.‣ weiterlesen

Spricht man vom Smart Home, denkt man zuerst an ein gemütliches privates Heim. An von jedem Ort steuerbares Licht in Küche, Wohn- und Schlafzimmer, an eine Heizungsregelung, die sich auch ums Energiesparen kümmert, an eine Markise über der Terrasse, die nur vor Sonne schützt wenn nötig und bei Regen oder Sturm von selbst einfährt. Solche Projekte sind mit vielen Smart Home-Systemen realisierbar. Wenn es aber um ein Gewerbeobjekt mit vielen hundert Quadratmetern Fläche über mehrere Etagen und komplexe Lichtsteuerung mit Dutzenden von Lichtkreisen geht, stoßen diese Systeme schon lange an Grenzen. Das Local Control Network (LCN) kann jedoch eben nicht nur Smart Home, sondern auch Smart Building. Wenn gewünscht nach oben offen bis zum Bürohochhaus.‣ weiterlesen

Ratten übertragen nicht nur Krankheiten, sondern zerstören durch ihre Wühl- und Nageaktivitäten auch Kabel, Betonkonstruktionen und komplette Gebäude. Da die zur Rattenbekämpfung notgedrungen eingesetzten Giftköder für Mensch und Natur gefährlich sein können, gelten seit Kurzem verschärfte Gesetze. Ein neuartiges funk- und cloudbasiertes Köderschutzsystem soll Verantwortlichen nun dabei helfen, die Schadnager gesetzeskonform zu bekämpfen und gleichzeitig Kosten zu sparen. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige