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Smart Locks für Privatanwender

Intelligenz für die Tür

Systeme, die das Zuhause komfortabler und smarter machen, gewinnen immer größere Beliebtheit. Dazu gehören auch Smart Locks. Bei der Auswahl sollten Interessenten allerdings genau hinschauen, denn an der Tür zählen einige Eigenschaften, die nicht alle Anbieter erfüllen. Dazu gehören Robustheit, Sicherheit, eine einfache Installation und Bedienung sowie die Integrationsmöglichkeiten mit Drittsystemen.

 (Bild: SALTO Systems GmbH, Deutschland)

(Bild: SALTO Systems GmbH, Deutschland)

Mittlerweile gibt es eine Reihe von Anbietern im Markt, die Smart Locks verkaufen. Türen mit dem Smartphone öffnen, Gäste per App einladen – elektronische Schlösser oder Zylinder, die mit Chip und/oder per Smartphone-App steuerbar sind, versprechen in erster Linie mehr Bedienungsfreundlichkeit für die Haus- oder Wohnungstür. Die Konzepte dahinter können sehr unterschiedlich ausfallen, es gibt jedoch einige grundlegende Aspekte, die es vor der Anschaffung zu beachten gilt.

Robustheit

„Die Praxistauglichkeit eines Smart Locks steht und fällt mit seiner Robustheit, die sich in erster Linie auf die Zuverlässigkeit im Betrieb auswirkt“, erklärt Axel Schmidt, Geschäftsführer von Salto Systems, die das Smart Lock Danalock V3 des dänischen Herstellers Poly-Control vertreibt. Allzu oft wackelt das Schloss, zieht den Riegel nicht weit genug ein oder schafft es nicht, die Falle zurückzuziehen. Das kann dazu führen, dass die Tür nicht öffnet oder nicht korrekt verriegelt oder dass die mechanischen Teile Schaden nehmen. „Nur wenn ein Produkt aus hochwertigen Materialien gefertigt ist und stabil montiert werden kann, erleben Anwender die gewünschten Funktionen auch dauerhaft“, ergänzt Schmidt.

Sicherheit

Smart Locks kommunizieren üblicherweise per Funk mit dem Smartphone und anderen Komponenten. Das System sollte daher zwingend einen Schutz gegen Abhören der Kommunikation und Kopieren der mobilen Schlüssel bieten. „Das Danalock erreicht das z.B. durch einen hochverschlüsselten Datenaustausch mittels AES-256-Bit-Verschlüsselung, der höchsten derzeit verfügbaren Verschlüsselung“, beschreibt Schmidt ein wichtiges Auswahlkriterium. Ein weiterer Punkt, der für Sicherheit sorgt, ist die Unsichtbarkeit von außen. Wenn das Smart Lock von innen auf dem mechanischen Schließzylinder montiert wird, ist von außen nicht erkennbar, dass eine elektronische Lösung im Einsatz ist. Das sorgt gleichzeitig auch für eine Rückfallebene. Denn sollten tatsächlich einmal der Akku des Smartphones oder die Batterien des Schlosses leer sein, kann man von außen mit dem mechanischen Schlüssel schließen und ebenso von innen das Schloss mechanisch drehen.

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