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ZVEI gründet Arbeitskreis zur Sicherheit von Schulen

Um für mehr Sicherheit an Schulen durch einheitliche Alarmierungssysteme zu sorgen, richtet der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI) ab 31. August 2010 den Ad-Hoc-Arbeitskreis ‚Amokalarm für Schulen‘ in der ‚Arbeitsgemeinschaft Errichter und Planer‘ ein. Bisher sind Alarmierung und Alarmübertragung bei Amoksituationen nicht durch Normen oder Gesetze geregelt, sodass z.B. Alarmauslöseknöpfe nicht gleich aussehen. „Da die Farben für eine Alarmierung in Amoksituationen uneinheitlich verwendet werden, ist die Verwechslungsgefahr mit anderen Gefahrenmeldeeinrichtungen hoch“, monierte Christian Kühn (Bild), Vorsitzender der Arge Errichter und Planer im ZVEI. Zur Gründungssitzung des Arbeitskreises in Frankfurt a.M. können sich interessierte Planer, Errichter und Hersteller bis zum 24. August 2010 unter www.zvei-errichter.de oder errichter@zvei.org anmelden. Die Beschlüsse des Arbeitskreises sollen als Merkblatt veröffentlicht werden. Auf dieser Basis soll auch ein Normungsantrag an die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik im DIN und VDE (DKE) gestellt werden. Das ZVEI-Merkblatt 82003:2008-08 ‚Überblick über Handsteuereinrichtungen in der Gefahrenmeldetechnik‘ soll daran angepasst werden.

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