Anzeige

Zuverlässige Funktion von Notbeleuchtungen: Für den Ernstfall gewappnet

Ohne künstliche Beleuchtung ist die Orientierung in modernen, großen Gebäuden kaum möglich. Bei einem Stromausfall kann es deshalb schnell zu gefährlichen Situationen kommen. Das mittelständische Unternehmen Schuster Energieversorgungssysteme GmbH & Co. KG aus Grevenbroich ist spezialisiert auf unterbrechungsfreie Stromversorgungen und Sicherheitsbeleuchtungs-Systeme für solche Anwendungen. Die Schaltfunktionen innerhalb eines solchen Systems übernehmen Relais von Finder.
Öffentliche Gebäude in Deutschland müssen gemäß DINEN1838 und VDE0100-718 mit einer Sicherheitsbeleuchtung ausgestattet sein, die komplett vom Verbundnetz unabhängig ist. Im Notfall müssen die Sicherheitsbeleuchtung und die beleuchteten Rettungszeichen, die beispielsweise auf Notausgänge hinweisen, absolut zuverlässig funktionieren. Eine Sicherheitsbeleuchtung muss eine Beleuchtungsstärke von mindestens einem Lux (oder 1 lx) gewährleisten, was etwa viermal heller ist als eine klare Vollmondnacht. Bei dieser Helligkeit kann man sich sicher innerhalb eines Gebäudes orientieren. Neben der Beleuchtung muss ein Sicherheitsbeleuchtungs-System auch die grünen Rettungszeichen mit Strom versorgen, damit im Notfall eine Evakuierung eines Gebäudes schnell und sicher erfolgen kann. Das Unternehmen Schuster entwickelt, produziert und vertreibt mit insgesamt 50 Mitarbeitern Sicherheitsbeleuchtungs-Systeme, die beispielsweise in großen Einkaufszentren, Krankenhäusern, Kinos oder Fußballstadien eingesetzt werden.

Modulares System zur Notbeleuchtung

Das Sicherheitsbeleuchtungs-System Setlon von Schuster umfasst sämtliche Komponenten von den Batterien und Anbindungen für Dieselaggregate für die unabhängige Stromversorgung über Steuerungen, mit denen die Sicherheitsbeleuchtung geschaltet wird, bis hin zu Hard- und Software, mit denen sich das System bedienen und visualisieren lässt. Das Setlon-System ist modular aufgebaut. So sind beispielsweise Batterien, Steuerung und Anzeige- und Bedieneinheit jeweils als selbstständige Module erhältlich. Alle Komponenten sind über den Gebäudeautomatisierungsbus LON miteinander vernetzt und lassen sich dadurch an den jeweils geeigneten Stellen montieren. So können Batterie- und Lademodul z.B. so platziert werden, dass der Brandschutz möglichst einfach gewährleistet werden kann. Jedes Modul ist mit einer Kommunikationsüberwachung (WatchDog) ausgestattet, die auf Unterbrechung oder Kurzschluss reagiert. Wenn diese Kommunikationsüberwachung einen Fehler feststellt, schalten sich die Endstromkreise in Betriebsbereitschaft und die Anzeige meldet eine Kommunikationsstörung. Der verantwortliche Betreiber kann so sofort auf die Störung reagieren – die Sicherheit bleibt dabei gewährleistet. Mit dem Setlon-System lassen sich auch sehr große Systeme realisieren, maximal lassen sich bis zu fünf Millionen Leuchten anschließen.

Relais schalten wichtige Sicherheitsfunktionen

Die sogenannten i Connect Steuereinheit für die Ausgangskreise ist das Modul, das die Schnittstelle zwischen LON-Bus und den anschließbaren Sicherheits- und Rettungszeichenleuchten bildet. Auf Grund der kompakten Bauform und der niedrigen Verlustleistung ist sie für den Einbau in die wärmeisolierten Funktionserhaltschränke optimiert worden, die im Brandfall für 30 bzw. 90min. die Funktion der darin verbauten Komponenten garantiert. Durch die kompakte Bauform und die vernachlässigbar geringe Verlustleistung können deutlich kleinere und damit kostengünstigere Funktionserhaltschränke ausgewählt werden. Jeder Abgangskreis kann eine Leistung von bis zu 1.300W schalten. Die Ausgänge der i Connect Steuereinheit, die im Notfall die einzelnen Leuchten der Sicherheitsbeleuchtung versorgt, wurde mit Relais realisiert. ‚Genau wie bei allen anderen Komponenten unserer Systeme ist natürlich auch hier absolute Zuverlässigkeit gefragt‘, nennt Jens Wich, Geschäftsführer bei Schuster, eine der wichtigsten Anforderungen, die man bei der Auswahl der verwendeten Komponenten berücksichtigen muss. Bei den eingesetzten Relais vertraut man bei Schuster auf die Produkte der Finder GmbH. ‚Der Einschaltstrom von elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) für Leuchtstoffröhren kann sehr hoch sein‘, erläutert Jens Wich: ‚Die Relais von Finder haben spezielle Kontakte, die einen Einschaltstrom von 120A vertragen, ohne dass das Relais beschädigt wird.‘ Zum Einsatz kommen Relais der 40er-Serie des Relais-Spezialisten Finder, deren Kontakte mit Silberzinnoxid plattiert sind. Dadurch ist gewährleistet, dass die Kontakte der Relais auch bei sehr hohen Einschaltströmen nicht verschweißen und die Funktion erhalten bleibt.

Relais-Technik vom Spezialisten

‚Sicherheit und Zuverlässigkeit sind die wesentlichen Kriterien bei unseren Systemen‘, sagt Jens Wich: ‚Dementsprechend sind wir darauf angewiesen, stets qualitativ hochwertige Produkte einzusetzen.‘ Dass man bei der Relais-Technik auf Finder setzt, liegt auch in diesem Qualitätsanspruch begründet: In großen Systemen sind Tausende Relais verbaut. Fehlfunktionen aufgrund fehlerhafter oder beschädigter Relais könnten daher enorme Folgen haben. ‚Im Gegensatz zu anderen Lieferanten hat man bei Finder den Überblick über Produktion und Vertrieb‘, fasst Jens Wich seine positiven Erfahrungen zusammen: ‚Die Produktion erfolgt bei Finder ausschließlich in Europa, sodass wir uns auf die Qualität immer verlassen können.‘

www.finder.de

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Daten erfassen und die Netzqualität überwachen, bidirektionale Stromflüsse managen und mit der Cloud kommunizieren: Offene Leistungsschalter müssen heute mehr Aufgaben übernehmen als ihre Vorgänger, die als reines Schutzorgan agierten. Sich aufgrund der Energiewende verändernde Energiesysteme sowie steigende Ansprüche an die betriebliche Energieeffizienz stellen laufend neue Herausforderungen an die langlebigen Leistungsschalter. Diese nun jedes Mal aufs Neue auszutauschen, obwohl sie mechanisch noch einwandfrei funktionieren, wäre inneffizient. Der Leistungsschalter 3WA von Siemens lässt sich webbasiert aktualisieren und so flexibel an neue Anforderungen anpassen.‣ weiterlesen

Anzeige

Elektromobilität ist mehr denn je auf dem Vormarsch und verzeichnete gerade 2020 deutliche Zuwächse. Beim Aufbau einer zuverlässigen Ladeinfrastruktur versteht sich aixACCT charging solutions als Generalunternehmer, der Kunden von der Auswahl des Standorts bis hin zur fertigen Montage unterstützt. Für die Zusammenstellung seiner Ladesysteme vertraut das Aachener Unternehmen auf robuste Outdoorgehäuse von Spelsberg und profitiert dabei vom Know-how sowie vielseitigen Services des Experten für Elektroinstallation und Gehäusetechnik.‣ weiterlesen

Anzeige

Möglichst viel Abstand halten – was derzeit unseren Alltag prägt, ist Gerätebauern von Wechselrichtern ein Dorn im Auge. Hier sind möglichst kleine Stichmaße gefordert, um Bauraum zu sparen. Gleichzeitig kommt es auf eine möglichst komfortable Montage und einen dauerhaften Festsitz der Gerätesteckverbinder an. ‣ weiterlesen

Anzeige

Nie haben wir uns mehr Gedanken um den Schutz der Umwelt gemacht als heute. So führt uns die Suche nach umweltfreundlicheren Fortbewegungsmitteln stets zur E-Mobilität, welche auf lange Sicht eine kostengünstigere Alternative zum herkömmlichen Verbrennungsmotor bietet. Elektroautos sind daher so gefragt wie nie zuvor, auch durch attraktive staatliche Förderungen. So steigt auch der Bedarf an einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur - Ladesäulen finden wir an Parkplätzen, Raststätten, Betriebsgeländen und im privaten Raum. Doch ist das Laden der Akkus für Mensch und Auto immer ungefährlich?‣ weiterlesen

Die aktuelle Anwendungsregel AR 4100 stellt eine ganze Reihe neuer Anforderungen an Zählerschränke. Mit der Technikzentrale 4.0 hat Hager den Zählerplatz bereits heute für die Herausforderungen der digitalen Zukunft vorbereitet. Neue Montagehilfen machen dem Elektrohandwerker die Umsetzung der Anwendungsregel jetzt noch einfacher.‣ weiterlesen

Anreih-Schaltschränke werden oft auch bei Einzelaufstellungen eingesetzt, sind aber dafür nicht immer die beste Lösung. Der neue Rittal Einzelschrank VX SE ist ein Bindeglied zwischen den AX Kompaktgehäusen und VX25 Anreihschränken.‣ weiterlesen