Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Zutrittsorganisation mit elektronischer Schließtechnik – Effizienz und Komfort

Eine kombinierte Online-Offline-Schließlösung mit Dialock deckt in der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart Campus Horb weit gefächerte Anforderungen an die Zutrittskontrolle ab. Das System umfasst gleichermaßen Außen- und Innentüren, darunter auch komplexe Sondertüren. Als Schlüsselmedium dient der Studierendenausweis. Das Ergebnis: Effizienz und Komfort im gesamten Gebäude.
Die Duale Hochschule Stuttgart verzeichnet im Jahresvergleich 2007/2008 ein Plus von 44% bei den Neu-Einschreibungen und eine um 30% auf 663 gestiegene Gesamtzahl der Studierenden. Die Voraussetzung für dieses Wachstum bildet ein im Herbst 2006 offiziell eingeweihter Erweiterungs-Neubau, mit dem die Hochschule Stuttgart am Campus Horb ihre Hauptnutzungsfläche nahezu verdoppelt hat.

Elektronische Schließlösung mit Dialock

Im Zuge des Neubaus wurde auch eine elektronische Schließlösung realisiert. Damit war es möglich, die weit gefächerten Anforderungen an die Zutrittskontrolle in einem Hochschulgebäude abzudecken. Naturgemäß gehen dort viele Menschen ein und aus – nicht nur Studenten und Professoren, sondern beispielsweise auch Besucher, Gast-Dozenten und Lieferanten. Darüber hinaus finden neben dem Lehrbetrieb regelmäßig Veranstaltungen statt. Gleichzeitig müssen etwa Computer-Räume oder sensible Laborbereiche zuverlässig vor unberechtigtem Zutritt geschützt werden. Häfele begleitete die Lösungsfindung mit Generalunternehmer und Bauherr von Anfang an im Rahmen eines 360°-Objektservice rund um die Beschlagtechnik. Das Ergebnis ist eine umfassende, speziell auf diese Anforderungen zugeschnittene Zutrittslösung mit dem berührungslos arbeitenden Schließsystem Dialock. Sie ermöglicht ein hohe Funktionalität, d.h. Effizienz und Komfort im gesamten Gebäude. Als Legic-basierte Anwendung bietet sie einen praktischen Zusatznutzen: Denn mit einem einzigen elektronischen Medium lassen sich sowohl die Schließtechnik als auch die bargeldlose Bezahlung in der Cafeteria nutzen. Der dafür notwendige Legic-Transponder ist bei den Studierenden in die Ausweis-Chipkarte integriert. Die übrigen Berechtigten nutzen robuste Kunststoff-Tags, die man praktisch am Schlüsselbund tragen kann.

Die Außentüren

Ausgangspunkt für die Planung waren zwei doppelflügelige Außentüren: am Haupteingang und am Zugang zum Mitarbeiterparkplatz. Am Haupteingang sollte elektronisch sichergestellt werden, dass die Türflügel tagsüber offen und außerhalb der Betriebszeiten automatisch selbstverriegelnd verschlossen sind – aus versicherungstechnischen Gründen. Im verschlossenen Zustand lässt sich der Gangflügel der zweiflügeligen Tür über einen Wandleser mit dem elektronischen Schlüssel öffnen. Dafür sind die Türsteuerungen online mit der Zutrittsverwaltungssoftware verbunden. Weiterer Vorteil der Online-Anbindung: Die Öffnungs-Zeitfenster lassen sich – z.B. bei Veranstaltungen – schnell und flexibel verändern. Die zweite Tür, die Außentür zum Mitarbeiterparkplatz, musste als Fluchttür nach DIN EN179 ausgeführt werden. Sie hatte also zusätzlich, die Anforderungen einer zweiflügeligen Fluchttür mit versicherungstechnischem selbstverriegelnden Verschluss und Steuerungsmöglichkeit über Wandleser zu erfüllen. Die Herausforderung bestand darin, dass zu diesem Zeitpunkt noch keine entsprechende Lösung offiziell am Markt verfügbar war. Beide Türen arbeiten im Bereich des Gangflügels mit einer selbstverriegelnden Mehrfachverriegelung mit motorischer Fallenrückziehung, die über den Wandleser angesteuert werden. Der Standflügel der Haupteingangstür ist mit zwei Motorriegeln gesichert. Bei der zweiten Tür waren dagegen sowohl eine Fluchttürfunktion als auch ein versicherungstechnischer Verschluss außerhalb der Öffnungszeiten gefordert. Eine selbstschließende Mehrfachverriegelung mit drei Schließpunkten und motorischer Fallenrückziehung wird der Doppel-Rolle gerecht. Der Gangflügel lässt sich damit auch im verschlossenen Zustand jederzeit leicht über den Innendrücker öffnen, während der Zugang von außen nur über den Wandleser möglich ist. Im Verlauf der Planung wurde die Schließlösung auf insgesamt fünf Außentüren ausgeweitet: Bei einer weiteren online-gesicherten Sondertür handelt es sich um eine Vollpaniktür. Das heißt: Beide Flügel müssen über eine Fluchttürfunktion verfügen. Anders als am Haupteingang ist dieser zusätzliche Fluchtweg auch tagsüber für unberechtigte Personen verschlossen. Im Notfall lässt sich die Verriegelung durch ein RWS-Terminal (RWS=Rettungswegsystem) lösen. Es besteht aus einem auffälligen roten Notknopf, der sich mit einer einzigen Handbewegung auslösen lässt: Die Tür öffnet sich, gleichzeitig wird ein Alarm ausgelöst. Darüber hinaus wurden zwei Standard-Zugangstüren mit elektromagnetischen Haftmagneten gesichert. Sie sind rationell über Offline-Wandleser in das Schließsystem eingebunden.

Die Innentüren

Der letzte Planungsschritt betraf rund 75 Innentüren. Sowohl der Verwaltungsbereich als auch Hörsäle und Labore wurden mit Dialock-Türterminals ausgestattet. Als batteriebetriebene Offline-Komponenten lassen sie sich einfach montieren, auch nachträglich. Die Duale Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart ist am Campus Horb damit schon jetzt auf Erweiterungen oder Nutzungsänderungen für einzelne Räume vorbereitet. Wie die Außentüren, so sind auch die Zugangstüren zu einzelnen Hörsälen tagsüber automatisch geöffnet. Dafür ist in den Türterminals eine Makroprogrammierung mit Uhr hinterlegt. Zu vorgegebenen Zeiten kuppelt das Terminal den Türdrücker selbstständig aus bzw. ein. Bei eingekuppeltem Drücker lässt sich die Tür wie jede unverschlossene Innentür mechanisch öffnen. Im ausgekuppelten Zustand greift der Drücker nicht. Die Öffnung bzw. ein kurzzeitiges Einkuppeln ist dann nur mit einem entsprechend berechtigten elektronischen Schlüssel möglich.

Fazit

Die vielfältigen Anforderungen an die Zutrittskontrolle in einem Hochschulgebäude begegnete Häfele in der Hochschule Stuttgart mit einer kombinierten Online-Offline-Lösung. Verschiedene Komponenten des Legic-basierten Schließsystems Dialock sichern Außen- und Innentüren. Im Rahmen des Beratungsangebots 360°-Objektservice konnte Häfele auch komplexe Sondertüren in das System integrieren. Als besonderer Zusatznutzen lässt sich mit dem elektronischen Schlüssel auch die Bezahlfunktion in der Cafeteria nutzen.

Das könnte Sie auch interessieren

In vielen Umgebungen ist die Messung und Auswertung von Gasen essenziell. Der Düsseldorfer Unitronic GmbH ist es gelungen, mit einer neuen Art „künstlicher Nase“ das Verfahren zu vereinfachen und die Kosten zu reduzieren. Das Sensormodul USM-VGSA (Virtueller Multifunktionaler Gas-Sensorarray) ist in der Lage, mit einem einzigen herkömmlichen Metalloxidsensor eine Vielzahl organischer und anorganischer Verbindungen selektiv zu erkennen. Damit lassen sich die Kosten für die Analyse von Luftbestandteilen deutlich reduzieren.‣ weiterlesen

Die Nachfrage nach vernetzten Rauchwarnmeldern hat seit Einführung der Melderpflicht für Wohngebäude zugenommen. Denn bei der vernetzten Lösung kann ein Alarm direkt mit der Intervention verknüpft werden.‣ weiterlesen

Anzeige

30 Sekunden. So lange versuchen Einbrecher im Durchschnitt in ein Haus einzudringen. Gelingt dies, nehmen sie mit, was sie finden können. Gelingt es nicht, bleibt der Schaden an Tür oder Fenster. Ob die Täter es aber überhaupt versuchen, hängt an einer simplen Beobachtung: Ist jemand zuhause oder nicht? ‣ weiterlesen

Anzeige

Im Interview erklärt CEO Dr. Leopold Gallner, was die Zutrittslösung von Ekey Biometric Systems sicher macht.‣ weiterlesen

Ein Smart-Home-Security-System ist für seine Benutzer nicht nur bequem, sondern kann sowohl kosten- als auch sicherheitsrelevante Vorteile bringen.‣ weiterlesen

Die Januar 2017 eingeweihte Elbphilharmonie in Hamburg ist in vielerleich Hinsicht eindrucksvoll, auch im Hinblick auf das Videosicherheitssystem.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige