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Zugangskontrolle bis Schutzverfahren

Zutrittskontrolle kompakt oder komplett

Im intelligenten Eigenheim stehen Komfort und Effizienz im Vordergrund. Das Thema Zutrittskontrolle wird im Privathaus oft vernachlässigt oder gar nicht in Betracht gezogen. Geht es jedoch um professionelle Anwendung von Gebäudeautomation wie in Handel und Industrie, ist Zutrittskontrolle eine unverzichtbare Funktion. Als Gebäudeautomation fürs Eigenheim bis zu Gewerbebauten und Bürogebäude bietet deshalb das Local Control Network passende Lösungen – von einfacher Zugangskontrolle bis zu mehrstufigen Schutzverfahren.

 (Bild: Issendorff KG)

(Bild: Issendorff KG)

In gewerblichen Anwendungen geht es bei Zutrittskontrollen nicht nur um den Schutz von Eigentum. Unternehmen müssen den Zutritt auch regeln, um den Betrieb zu sichern. Dazu gehört z.B. der Zugang zu unternehmenskritischen IT-Systemen. Deshalb muss eine solche Zutrittskontrolle abgestufte Schutzkonzepte erlauben, gleichzeitig viele hundert Mitarbeiter granular verwalten können. Konventionelle Schließsysteme haben in diesem Szenario einige Nachteile. Einmal erfordern Fluktuation oder Wachstum das schnelle und flexible Regeln von Zutritt, zum Zweiten sind verlegte oder gestohlene Schlüssel eine schwer kalkulierbare Gefahr. LCN als Gebäudeautomation unterstützt sieben Arten der Zutrittskontrolle sowohl durch ein entsprechendes Angebot an Hardware als auch durch eine tiefe Integration in die Parametrierung und in das Visualisierungssystem LCN-GVS. Jedes einzelne Busmodul kann bis zu 16 individuelle Codes für die Zutrittskontrolle verwalten. Mit der LCN-GVS können dann unbegrenzt viele Zugangscodes eingerichtet werden, zur Vereinfachung kombinierbar in Gruppen gegliedert, die spezifische Freigaben erhalten. Während normale Mitarbeiter das Gebäude werktags betreten dürfen, haben z.B. nur Systemadministratoren Zugang zum Serverraum, der Hausmeister darf ohne Zeitbeschränkung alle Räume betreten. Zugangscodes anlegen oder löschen kann nur die Gruppe Personalwesen. Da die LCN-GVS mit der eigentlichen Installation über eine verschlüsselte Internetverbindung kommuniziert, hat die Zentrale in Hamburg jederzeit Zugriff auf das Werk in Stuttgart, kann dort Zugänge einrichten oder löschen. Geht eine Karte verloren ist der Zutritt in einer Minute deaktiviert. Zur weiteren Vereinfachung können Zutrittsberechtigungen an einen Kalender gebunden werden. Zugänge und Nutzung werden protokolliert und können exportiert und so weiter verarbeitet werden.

Einfache Identifikationsverfahren

Kompakt und vielseitig – LCN-MT4 (Bild: Issendorff KG)

Wird nur die Eingabe eines Codes gewünscht, programmiert man für das Vierfach-Tastenfeld LCN-MT4 in der Parametrierung LCN-PRO eine bestimmte Tastenfolge. (Bild: Issendorff KG)

In manchen Fällen soll nur der Zugriff durch Unbefugte verhindert werden, wie z.B. beim Putzmittellager. Hier würde schon die einfache Eingabe eines Codes ausreichen. Zwei Lösungen sind die Fernbedienung LCN-RT und der Vierfachtaster LCN-MT4. Die LCN-RT ist nicht nur eine Fernbedienung für bis zu zwölf Funktionen, sondern sie sendet bei jedem Tastendruck einen Transpondercode und Seriennummer mit. Damit ist jeder einzelne LCN-RT-Nutzer identifizierbar. Wie mit einer Chipkarte können Zugänge einfach eingerichtet oder gesperrt werden. Wird nur die Eingabe eines Codes auf einem Tastenfeld gewünscht, programmiert man für das Vierfach-Tastenfeld LCN-MT4 eine bestimmte Tastenfolge. Damit wird zwar nur ein niedrigschwelliger Schutz erreicht, man sperrt seinen Nachwuchs jedoch zuverlässig aus dem Weinkeller aus.

Sicher und flexibel

Die meisten Formen der Zutrittskontrolle werden über passive Transponderleser realisiert. Dazu sendet ein Lesegerät ein Signal an einen vor den Leser gehaltenen Chip in einer Karte oder in einem Schlüsselanhänger und der Chip sendet einen Transpondercode zurück. Danach betätigt ein Busmodul ein elektronisches Schließsystem und steuert den Motor Tores. Mit einem aktiven Transpondersender wie dem LCN-AT2 können zwischen Sender und Leser sogar bis zu 50m liegen. Noch andere Reichweiten erreicht man mit dem Transponderleser LCN-ATW, indem eine im Boden verlegte Drahtspirale in einem Raum oder vor einem Tor direkt passive Transponder ausliest. Der LCN-ATW kann zu einem Ortungssystem ausgebaut werden, mit der der genaue Aufenthaltsort von Personen erfasst werden kann. Als Beispiel können so in Hotels Gäste mit ihrem Zimmerschlüssel den Kellner rufen. Dieser bekommt mit dem Ruf den Namen des Gastes und den Tisch übermittelt. Als Transponder können nicht nur separate Karten oder Anhänger verwendet werden, auch fast alle Autoschlüssel enthalten einen Transponder für den Diebstahlschutz.

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