Anzeige
Anzeige

Wohnungsbaugenossenschaft Erfurt:
Schöner und sicherer wohnen

Zu DDR-Zeiten wurden oft gewaltige Wohnkomplexe aus dem Boden gestampft, die heute in ihrem ursprünglichen Zustand weder gebäudetechnisch überzeugen, noch den Mietern ein attraktives Wohnumfeld bieten können. Dass es auch anders geht, beweisen die Wohnanlagen Györer Straße 1-4 und 5-7 im Norden der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Nach der Wende wurden Isolation, Installation, Fenster, Aufzüge und Außenverkleidung von der Wohnungsbaugenossenschaft Erfurt (WBG Erfurt) auf den aktuellen Stand der Technik gebracht. Auch eine umfassende Videoüberwachung wurde installiert.
Viele der etwa 1.500 Mieter und Genossenschaftsmitglieder waren nach der Renovierung nicht restlos zufrieden mit ihrem Zuhause. Störungen des Gemeinschaftsfriedens durch im Keller übernachtende Obdachlose, Graffitischmierereien, Fahrzeugaufbrüche, ‚Klingelstreiche‘, nächtlicher Lärm, Zeitungsdiebstähle aus den Briefkästen und manches mehr trübten die positive Grundstimmung der Mieter.

Sicherheit schafft Vertrauen

Die WBG Erfurt suchte nach einer Lösung, um diese Störungen einzudämmen, und entschied sich für eine umfassende Videoüberwachung in Kombination mit einem privaten Wach- und Sicherheitsdienst. Erfahrungen mit Sicherheitslösungen gab es bereits aus einem ähnlichen Objekt: Dort setzte die WBG Erfurt schon seit geraumer Zeit auf Videoüberwachung, um die tatsächliche und gefühlte Sicherheit der Mieter zu verbessern. Die dort zum Einsatz kommende analoge Kameratechnik stellte jedoch qualitativ nicht zufrieden, da sie unflexibel in der Anwendung, kompliziert in der Bedienung und unzuverlässig im Betrieb war. Das Konzept für eine digitale Videoüberwachung des Mobotix-Secure-Partners Telegant aus Jena überzeugte die Verantwortlichen hingegen unter anderem durch einen größeren Anwendernutzen. Jeder der Wohnblöcke in der Györer Straße erhielt eine Concierge-Loge, die im wöchentlichen Wechsel 24h am Tag von einem Mitarbeiter eines Wach- und Sicherheitsdienstes besetzt ist. Den umfassenden Einblick in die Eingangsbereiche verschafft ihm die Megapixel-Kameratechnik auf IP-Grundlage von Mobotix. Es wurde eine einfach zu bedienende, aber dennoch umfassende Überwachungslösung speziell für Wohnanlagen geschaffen. Das Grundkonzept wurde durch Telegant-Geschäftsführer Michael Rodmann erarbeitet und in Zusammenarbeit mit der WBG Erfurt optimiert. Die zuvor beklagten Zustände sind als Folge der Sicherheitsmaßnahmen schnell zurückgegangen, was wiederum zur Akzeptanz der Überwachungslösung beitrug.

Kameras an den neuralgischen Punkten

Es wurden im Innen- und Außenbereich an sorgfältig ausgewählten Positionen insgesamt 19 M22-Secure-Kameras und in den Concierge-Logen je eine D12Di-Secure-Kamera installiert. Beobachtungsschwerpunkte sind die Eingangstüren und die dahinter liegenden Hauptflure, die Aufzugtüren im Erdgeschoss, Gebäudevorder- und -rückseiten sowie die Briefkastenanlagen. Jede Concierge-Loge ist mit einer identischen Technik ausgestattet, bestehend aus einem PC mit Alarmspeicher und Flachbildschirm. Das Monitorbild zeigt mithilfe der Leitstandsoftware MxControlCenter den Grundriss beider Gebäude und im Bild werden an den Kamerastandorten kleine Überwachungsbilder eingeblendet. Beim Auftreten eines frei definierbaren Alarmkriteriums, wie beispielsweise einer Bewegung im Bild, macht ein roter blinkender Rahmen den Mitarbeiter des Wachdienstes darauf aufmerksam. Mit einem Mausklick kann er sich das betreffende Kamerabild in der vollen Bildschirmgröße darstellen lassen und entsprechend reagieren. Gleichzeitig wird das Bild oder die Bildsequenz zur späteren Auswertung aufgezeichnet. Die Schärfe der Kamerabilder macht die Identifikation der Personen problemlos möglich. So konnte bereits einmal zur Aufklärung einer Straftat beigetragen werden.

Gegensprechen inklusive

Für die technische Umsetzung der funktionalen Vorgaben mussten die Techniker einige Male in die ‚Trickkiste‘ greifen, indem beispielsweise in allen Kameras der eingebaute Lautsprecher für gezielte Durchsagen des Wachmanns nutzbar gemacht wurde. Der Postbote und auch die Bewohner können sich vor den Eingangstüren per Knopfdruck anmelden und werden über den elektrischen Türöffner eingelassen. Diese Funktion wird über die Netzwerkkamera in Verbindung mit einem speziell entwickelten Zusatzmodul realisiert. Auch bei Alarmsituationen kann über die Gegensprechfunktion mit den beteiligten Personen Kontakt aufgenommen werden. Im Zweifelsfall klärt dann ein kleiner Dialog die Situation. Diese Funktionen sind vollständig in den hoch auflösenden Netzwerkkameras mit nur geringem Zusatzaufwand realisierbar – eine Lösung, die mit konventioneller analoger Kameratechnik nicht umsetzbar wäre.

Netz mit Funkabschnitt

Eine besonders knifflige Aufgabe bei der Realisierung stellte die Verbindung der zwei getrennten Gebäudekomplexe dar. Deren datentechnische Vernetzung mit Twisted-Pair-Kabeln wäre nur mit hohem technischem und finanziellem Aufwand möglich gewesen. Deshalb kam eine preiswerte und zuverlässige W-LAN-Funkbrücke zum Einsatz, die ohne Performanceeinbußen beide Gebäudeteilnetze zu einem gemeinsamen verbindet. Als besonders angenehm wurde die Möglichkeit der Stromversorgung der Kameras über das Ethernet (Power over Ethernet: PoE) empfunden. Hier kommen Power-Racks zum Einsatz. Diese speziell auf Mobotix-Netzwerkkameras zugeschnittene Lösung bietet durch ihre Redundanz eine besonders hohe Ausfallsicherheit. Aufgrund von PoE spart man also Verkabelungsaufwand und durch die geringe Leistungsaufnahme der Kameras über die gesamte Lebensdauer beträchtliche Stromkosten.

Zufriedenheit auf allen Seiten

Alle Beteiligten profitieren von der gefundenen Lösung: Die WBG Erfurt erhielt eine zukunftssichere, ausbaufähige Lösung zur Erhöhung der Sicherheit in ihren Mietobjekten in der Györer Straße. Die dadurch hinzugewonnene Lebensqualität steigerte die Wertigkeit und Akzeptanz der Immobilie. Telegant konnte sich als Systempartner profilieren, der die anspruchsvolle Kameratechnik von Mobotix zu einer kundengerechten Lösung ‚veredelt‘ hat und mit diesem Referenzobjekt auf das breite Interesse der Wohnungswirtschaft stößt. Die leichte Handhabung der High-End-Technik überzeugte zudem die Concierges. Und schließlich fühlen sich jetzt die Bewohner durch gesteigerte Sicherheit in ihrer Wohnumgebung wohler als vorher.

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Angesichts der aktuellen Corona-Pandemie befinden wir uns global in einer beispiellosen Ausnahmesituation. Die Pandemie-Hygienekonzepte des Bundesministeriums stellen insbesondere den Handel vor große Herausforderungen. Empfohlen wird ein Mindestabstand von 1,5m in Supermärkten und Geschäften und die Anzahl der Personen, die sich in den Räumen aufhalten, auf eine bestimmte Menge zu begrenzen. Große Räume und Verkaufsflächen sind jedoch häufig sehr unübersichtlich und eine manuelle Zählung der Personen nicht möglich.‣ weiterlesen

Anzeige

Geschäfte dürfen wieder öffnen, doch die Auflagen wegen der Corona-Pandemie bremsen Ladeninhaber weiter aus. Mit digitalen Helfern wie der Zutrittsampel der Telekom lässt sich der Kundenandrang ohne Personaleinsatz regeln. Und auch das Gebäudemanagement profitiert von digitalen Lösungen, die sich nicht nur in Krisenzeiten lohnen.‣ weiterlesen

Anzeige

Das Sicherheitssystem im Unternehmen sorgte bisher vor allem für eine Zutrittskontrolle im Sinne einer Kriminalitätsprävention. Seit Corona muss das Arbeitsumfeld neu anaylsiert werden: Wo treffen Menschen im Gebäude aufeinander? Wo geben sie sich im wörtlichen Sinn die Klinke in die Hand? Welche Kontakt-Hotspots des Berufsalltags müssen entschärft werden, um Infektionsherde auszumerzen? Bei Planung der Gebäudesicherheit ist es sinnvoll, auch Hygienemaßnahmen mit zu bedenken.‣ weiterlesen

Anzeige

Das österreichische Weingut Hannes Reeh liegt im Weinbaugebiet Neusiedlersee in einer kleinen Gemeinde namens Andau. Einem sehr guten Wein steht eine moderne Technologie der Weinherstellung in nichts nach. Insbesondere ein CO2-Gaswarnsystem der Weintanks ist unerlässlich. ‣ weiterlesen

Im öffentlichen Raum, Firmengeländen, Büros, Geschäften oder im eigenen Zuhause – die Investitionen in moderne Sicherheitssysteme wachsen. Knapp 300Mio.€ Schaden sind 2019 allein durch Wohnungseinbrüche entstanden. Zum Schutz gelten Überwachungskameras als elementarer Bestandteil von Sicherheitslösungen. Dabei haben im Bereich der Überwachungstechnik moderne Netzwerkkameras, sogenannte IP-Kameras, stationär gebundene Sicherheitssysteme abgelöst. ‣ weiterlesen

Die gemeinnützige Welcome Werkstatt ist die erste offene Stadtteilwerkstatt im Hamburger Osten. Die Werkstatt bietet Gästen und Vereinsmitgliedern Räumlichkeiten und Werkzeuge, um sich auch in der Großstadt kreativ und handwerklich auszuleben. Außerdem werden durch regelmäßige Veranstaltungen die Themen Handwerk und Nachhaltigkeit gezielt gefördert. Bei ihrem Zutrittssystem setzt die Werkstatt auf eine Cloud-Lösung von EVVA, die die Nutzer-Verwaltung vereinfacht. ‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige