Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige

Wir profitieren alle

Liebe Leserinnen und Leser,

seit dem 1. Januar 2010 ist der Einbau neuer, digitaler Zähler, sogenannter ‚Smart Meter‘, in Neubauten und bei größeren Renovierungen gesetzlich vorgeschrieben. Doch haben Sie gewusst, dass jeder Nutzer laut Energiewirtschaftsgesetz seit diesem Stichtag, unabhängig von Neubau und Totalsanierungen, die Installation eines intelligenten Zählers bei seinem Energieversorgungsunternehmen (EVU) einfordern kann? Des Weiteren müssen die Versorger seit dem 30.12.2010 Stromtarife anbieten, die einen Anreiz zum Energiesparen geben.

Vorteile auch für EVU

Die EVU sind zwar verpflichtet, den Kunden die genannten Angebote zu machen, aber aktiv werden müssen sie nur auf Anforderung. Und genau da liegt das Problem: Ohne strengere gesetzliche Vorgaben wird die Technologie nicht mit der nötigen Geschwindigkeit vorangebracht. Eine webbasierte Umfrage der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen bei deutschen Energieversorgern aus dem Jahr 2008 belegt diese These. Demnach liegt der Hauptgrund, warum die EVU sich mit dem Thema Smart Metering auseinandersetzen, in den erwarteten (zukünftigen) Maßnahmen der Politik (84,8%). Wirtschaftlichkeits- (41,3%) und Wettbewerbsüberlegungen (37,0%) sind für die EVU vorerst zweitrangig. Dabei liegt der Nutzen nicht ausschließlich bei den Verbrauchern. Die detaillierte Erfassung des Verbrauchsverhaltens jedes einzelnen Haushalts erleichtert den Energieversorgern die Abstimmung von Stromangebot und Stromnachfrage, was sich positiv auf das gesamte Elektrizitätsnetz auswirkt. Die EVU könnten z.B. Spitzenlastkraftwerke einsparen.

E-Handwek muss Bescheid wissen

Im europäischen Ausland ist die Verbreitung der intelligenten Stromzähler schon weiter vorangeschritten. Während in Deutschland die Bemühungen bezüglich einer flächendeckenden Ausstattung aller privaten Haushalte mit Smart Metern nur die Mindestanforderungen der gesetzlichen EU-Vorgaben beinhalten, gehen die Anstrengungen in Ländern wie z.B. Schweden, Italien, den Niederlanden oder auch Spanien weit darüber hinaus. Deutschland muss hier einen Rückstand aufholen. Es ist wichtig, das nötige Wissen über diese Technologie in die Haushalte und in das Handwerk zu bringen. Denn als Informationsquelle dient dem Verbraucher neben den EVU auch der Elektroinstallateur seines Vertrauens. Auch bei uns erfahren Sie, worauf es bei diesem Thema ankommt. Lesen Sie in dieser Ausgabe ab Seite 12 über die Möglichkeiten und Chancen, die sich mit der elektronischen Verbrauchserfassung eröffnen.

Viel Spaß beim Lesen

Ihr Henning Schulz

Empfehlungen der Redaktion

Das könnte Sie auch interessieren

Schneider Electric präsentiert ein komplettes Kabelführungssystem für hochdichte LWL-/ Datenkabel Infrastrukturen von Datacentern. Das Schneider-Electric-System unterstützt Kanalhöhen von 60 und 110mm und ist in den Breiten von 100, 200 oder 300mm in der Farbe Gelb (RAL1023) erhältlich. Robuste Stahlschienen ermöglichen lange Stützweiten von bis zu drei Metern ohne Durchbiegung. ‣ weiterlesen

VIA Technologies gibt die Markteinführung seiner schlüsselfertigen intelligenten VPai-Home-Doorbell-Lösung bekannt. Dank eines schnellen und flexiblen Produktionsverfahrens ermöglicht die Lösung Anbietern eine rasche Markteinführung ihrer Endprodukte im Bereich drahtloser Heimsicherheits- und Videoüberwachungs-Systeme und eröffnet ihnen damit den Zugang zu diesem Marktsegment. ‣ weiterlesen

Anzeige

Der PVT-Kollektor Solink, speziell für Wärmepumpen entwickelt, vereint ein Photovoltaikmodul und Solarthermie sowie einen Hochleistungs-Luftwärmetauscher zu einer Strom- und Wärme-Energiequelle und kann mit Sole-Wärmepumpen verschiedener Hersteller gekoppelt werden.‣ weiterlesen

Icotek bietet mit der KVT-ER-Baureihe eine weitere teilbare Kabelverschraubung an. Die robuste Verschraubung dient zur Einführung von Leitungen mit und ohne Stecker, setzt auf Ausbrüche in den Standardgrößen M32, M50 und M63 auf und erfüllt die IP-Schutzarten IP65, IP66, IP67 und IP68, zertifiziert nach DIN EN60529:2014-09. Die Schutzklassen werden durch hohen Pressdruck, als auch durch eine integrierte Dichtung ermöglicht.‣ weiterlesen

Anzeige

G+H hat einen Elektro-Installationskanal (I-Kanal) entwickelt, der auch als erster I-Kanal europaweit zugelassen wurde. Der richtige Schutz von Kabeln in Flucht- und Rettungswegen ist elementar, damit sich in einem Brandfall das Feuer durch einen Kabelbrand nicht ausbreiten und immense Folgeschäden sowie -kosten verursachen kann. ‣ weiterlesen

Telegärtner stellte auf der Light + Building eine neues MPO/MTP-24-Verkabelungssystem vor. Damit verringern Anwender in Geschäftsgebäuden und Rechenzentren den Aufwand für Installation, Modifizierung und Wartung einer strukturierten Kommunikationsverkabelung erheblich.‣ weiterlesen

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige